Karte von Sri Lanka

In welchem Land lebten sie?

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Die Sinhala oder auch Singhalesen lebten auf der Insel Sri Lanka, die im Süden der indischen Halbinsel liegt. Sie wurde früher auch Ceylon genannt. Die Vorfahren der Sinhala stammten aus Indien und Bangladesh.

Wie sahen ihre Gebäude aus?

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Was haben sie gegessen?

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Die singhalesischen Bauern bauen zum Großteil Reis an. Sie essen aber auch Kokosnüsse, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln. Fast alle Bauernfamilien halten Vieh wie Wasserbüffel, Schafe, Ziegen, Hühner und Schweine.

Wie kleideten sie sich?

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Welchen Glauben hatten sie?

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Die meisten Singhalesen sind Anhänger des Theravada-Buddhismus, der jedoch stark durch den Hinduismus beeinflusst ist. Das liegt nicht nur an der Nähe zu Indien, sondern auch daran, dass die aus Nordindien eingewanderten Singhalesen bis zur Einführung des Buddhismus im 3. Jhd. v. Chr. dem Hinduismus angehörten. So beten sie auch hinduistische Gottheiten an. Sie glauben, dass diese Gottheiten ihr tägliches Leben bestimmen.

Bei den Singhalesen gibt es auch ein dem hinduistischen ähnliches Kastensystem, das eine wichtige Rolle spielt. Durch dieses System werden die Menschen in verschiedene Gruppen eingeteilt. Zu welcher Gruppe sie gehören, hängt nur davon ab, in welcher Gruppe ihrer Eltern waren. Man kann seine Kaste nicht ändern und behält sie ein Leben lang. Es gibt viele verschiedene Kasten, zum Beispiel eine Kaste für Adlige, Bauern, Fischer und eine für Zimtbauern. Wenn man in Sri Lanka heiraten will, kommt dafür normalerweise nur eine Person aus der gleichen Kaste in Frage.

Wie sah ihre Schrift aus?

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Die Singhalesen hatten eine eigene Sprache und auch eine eigene Schrift. Sie ähnelt anderen Schriften in Südindien. Es gibt sie seit ungefähr 300 vor Christus, und sie ist von anderen Schriften beeinflusst. Die wichtigsten sind die Brahmi-Schrift und die südindische Grantha-Schrift.

Ein Teil des singhalesischen Alphabets, dem Elu hodiya, wird nur für die Wörter der klassischen Sprache Elu verwendet. Dennoch sind diese Zeichen Teil des Alphabets, und die Schüler müssen sie in der Schule lernen. Das vollständige Alphabet nennen die Singhalesen Misra hodiya, gemischtes Alphabet. Es beinhaltet auch Zeichen, die zum Schreiben fremder Wörter aus dem Sanskrit oder Pali nötig sind.

Damit die Singhalesen unser "f" schreiben können, haben sie extra einen Buchstaben für ihr Alphabet erfunden!

Sind einige von ihnen heute noch berühmt?

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Was ist von ihnen geblieben?

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Die Kasten gibt es immer noch. Die Bauern bilden heute die größte Kaste, die Govigama. Sie machen etwa die Hälfte der singhalesischen Bevölkerung aus. Weil es immer mehr Fabriken und große Geschäfte gibt und sich die Gesellschaft besonders in den großen Städten ziemlich verändert, haben heute viele Govigamas auch andere Berufe.


Literatur

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Der Text wurde aus dem englischen Projekt [1] übernommen, Autoren siehe dort.

Siehe auch  Sinhala