Übersicht Inhaltsverzeichnis Am Anfang:   Vorwort | Einleitung | 10 Sätze zum naturwissenschaftlichen Weltbild

Die Grundlagen:   Was ist die Natur? | Materie, Energie und Information | Atome, Moleküle, Elementarteilchen, Photonen | Die vier Kräfte | Raum und Zeit |

Die Geschichte der Natur   Die Geschichte der unbelebten Natur | Was ist das Leben? | Die Entwicklung des Lebens | Die Entwicklung des Menschen |

Der menschliche Geist und seine Leistungen   Wie erkennen wir die Welt? | Geist, Seele, Bewusstsein, freier Wille | Gut und Böse in der Natur, das Gewissen | Grundlagen einer Naturethik | Leistungen des Menschen, Transzendenz der Natur |

Die Naturwissenschaften   Was sind und wie arbeiten die Naturwissenschaften? | Was sind Naturgesetze? | Grenzen des naturwissenschaftlichen Weltbildes und Grenzen der Natur | Große Irrtümer der Naturwissenschaften | Offene Fragen der Naturwissenschaften | Naturwissenschaftliche Kritik an anderen Weltbildern | Kritik an den Naturwissenschaften und ihrem Weltbild |

Die Zukunft   Wie schaut die Zukunft aus? 

Anhang:   Allgemeine Literatur zum Thema | Literatur zu den einzelnen Kapiteln | Links zum Thema | Abstellraum


angeblich Arthur Schopenhauer
Jede Wahrheit durchläuft drei Phasen:
  • In der ersten wird sie verlacht,
  • in der zweiten wird sie wild bekämpft,
  • und in der dritten wird sie als Selbstverständlichkeit akzeptiert.


Wir alle sind nur eine weiterentwickelte Art von Affen, auf einem unbedeutenden Planeten eines sehr durchschnittlichen Sterns. Aber wir können das Universum verstehen. Das macht uns zu etwas sehr Besonderem.

 Stephan Hawking

Herkunft des Menschen

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Menschliche Evolution

Einer der ganz großen Streitpunkte im naturwissenschaftlichen Weltbild betraf den Menschen selbst.

Wie hat sich der Mensch biologisch entwickelt ?

Diese Frage beschäftigte nicht nur die Naturwissenschaften, sondern erschütterte auch viele andere Bereiche der Gesellschaft. Die heißeste Phase der Diskussion war dabei die Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts.

Mittlerweile ist diese Diskussion weitgehend abgeflaut. Die entscheidenden Eckpunkte wurden von den Naturwissenschaften erarbeitet und das Wissen darüber setzt sich zunehmend als Mehrheitsmeinung durch.

Der Mensch hat sich nach Ansicht der Naturwissenschaften wie alle anderen Tiere auch über den Weg der biologischen Evolution von alleine aus Vorformen entwickelt. Der Mensch zählt biologisch gesehen zu den   Menschenaffen. Die Entwicklungslinie zwischen dem Menschen und den Schimpansen bzw. Gorillas spaltet sich vor etwa 7 - 8 Millionen Jahren auf.

Übersicht

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Gor  Schim Bonobo    Homo sapiens   
illa panse   |         |  
  |  |       /    Cro-Magnon-Mensch
  |  |      /          |------------------ Neandertaler
  |  |     /      früher H.sapiens
  |  |    /            |             A.robustus
1 |  |   /             |             A.boisei
  |  |---           H.erectus           |           H.habilis
  |  |                 |                |                |
2 |  |              H.rudolfensis       |           A.africanus
  |  |                 |----------A.aethiopicus          |
  |  |                 |---------------------------------/  
3 |  |              Australopithecus afarensis
  |  |                 |
  |  |                 |
4 |  |              Australopithecus anamensis
  |  |                 |
  |  |                 |--------Ardipithecus ramidus
5 |  |                 |
  |  |                 |
  |  |                 |
6 |  |                 |------- Orrorin tugenensis
  |  |                 |
  |  ------------------|
7 \                    |------- Sahelanthropus tchadensis
   ---------------    /
                   \ /
8           Gemeinsamer Vorfahr 
                    |
Mio.Jahre           |
 
Fundstellen früher Hominiden in Ostafrika

Die Details dieser biologischen historischen Entwicklung werden immer klarer. Trotzdem bestehen noch Lücken und einige Fragen werden wohl auch nie komplett gelöst werden können, weil es keine Relikte mehr dazu gibt.

Im Zuge der menschlichen Entwicklung setzte dann ein kultureller Prozeß ein, der weit über die biologischen Wurzeln des Menschen hinausgeht.

Aus der Nutzung der Sprache , der Nutzung des Feuers und der Nutzung einer Vielzahl von Werkzeugen entwickelte sich ein vielfältige eigenständige menschliche   Kultur, die aus seinem biologischen Erbe nicht voraussehbar war.


Erbgut des Menschen und der Primaten

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Das menschliche Erbgut besteht insgesamt aus etwa 22000   Genen.

Organismus / Biologisches System      Anzahl der Gene      Basenpaare insgesamt
-------------------------------------------------------------------------------
Mensch                                22500                3,0·10^9
Drosophila (Fliege)                   12000                1,6·10^8

Aufrechter Gang

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Der   aufrechte Gang hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Durch die neue Körperhaltung wurden die Hände von ihrer ursprünglichen Funktion als Fortbewegungsorgane befreit. Versteinerte Fußspuren beweisen, daß der aufrechte Gang schon sehr früh im Zuge der Menschwerdung nachweisbar ist.

Bei Ileret am   Turkanasee in Kenia wurden von der Gruppe um Matthew Bennett von der Universität Bournemouth versteinerte Fußabdrücke gefunden, die auf ein Alter von circa 1,5 Mio Jahre geschätzt und dem Homo erectus zugeordnet werden. ( Quelle Science 2009 )

Entwicklung des Sprechvermögens

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Englischer Begriff dazu:

  • Origin of language

Literatur

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  • Jörg Hegermann: 
    • Stufenmodell der Phylogenese der menschlichen Sprache.
  • Uwe Jürgens: 
    • Phylogenese der sprachlichen Kommunikation.
      • In: G. Rickheit, Th. Herrmann u. W. Deutsch (Hrsg.): 
      • Handbuch der Psycholinguistik – Handbook of Psycholinguistics. S. 33–57.
      • Berlin,New York: de Gruyter 2003.
  • Friedemann Schrenk: 
    • Die Frühzeit des Menschen. Der Weg zum Homo sapiens. München: Beck 2008.
  • Origins of Language: A Slim Guide (Oxford Linguistics) 
    • von James R. Hurford 
    • in Englisch 6. Mai 2014
  • So kommt der Mensch zur Sprache: Über Spracherwerb, Sprachentstehung, Sprache & Denken 
    • Dieter E. Zimmer  2007
      • leicht zu lesen und sehr lesenswert

Nutzung des Feuers

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Nutzung von Werkzeugen

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