Wikibooks:Warum viele Wiki-Lehrbücher scheitern

Dieses Buch steht im Regal Anleitungen.

Zusammenfassung des Projekts

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  • Themenbeschreibung: Regelmäßig werden angefangene Bücher gelöscht, weil sie verwaist sind. Besonders schmerzhaft ist das bei Büchern, die schon einen nennenswerten Inhalt haben. Es muss mehr Gründe dafür geben als nur Selbstüberschätzung des Autors. Diese Gründe sollen gemeinsam gefunden werden, um zukünftig die Bedingungen für Autoren zu verbessern.
  • Zielgruppe: Alle Autoren
  • Lernziele: Was ein Autor tun kann, um eine sinnvolle Zusammenarbeit zu fördern und die Vorteile eines Wiki-Buches zu nutzen.
  • Buchpatenschaft / Ansprechperson: Klaus 21:06, 19. Jul 2006 (UTC)
  • Richtlinien für Co-Autoren: Nur erfahrene Benutzer, die ein Buch (weitgehend) fertiggestellt haben, sind als Co-Autoren erwünscht. Wir wollen hier keine wilden Spekulationen, sondern Erfahrungen auswerten. Kurze, präzise Formulierungen sind erwünscht, auch Stichworte sind ausreichend.
  • Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Konstruktive Ideen werden in das Hilfe:Wikibooks Lehrbuch und andere Anleitungen übernommen.
  • Aufbau des Buches:
Hinweis: Beiträge der Autoren der hier genannten und noch ungenannten Bücher sowie der erfahrenen Benutzer sind herzlich willkommen, sofern sie auf eigenen Erfahrungen und Gefühlen beruhen. Ansonsten bitte die Diskussionsseite benutzen.

Eingrenzung des Themas

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Auf Wikibooks gibt es zwei sehr verschiedene Arten von Büchern: „Klassische Lehrbücher“ und „Sammlungen“.

Sammlungen

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Dazu zählen Kochbuch, Cocktails, Traktorenlexikon, diverse Reiseführer, Fruchtbringendes Wörterbuch, Heimwerkerhandbuch und andere. In diesen Sammlungen gibt es keine oder kaum Verbindungen zwischen Kapiteln. Deshalb werden neue Kapitel einfach hinzugefügt, sie müssen nicht eingefügt und mit anderen Kapiteln logisch verbunden werden. Umgekehrt verschlechtert sich das Buch nicht qualitativ, wenn ein Kapitel wegen URV oder aus anderen Gründen gelöscht wird. Insofern sind Sammlungen vergleichbar mit der Wikipedia und deren Erfolgsrezept.

Aus den genannten Gründen „scheitern“ Sammlungen nicht, schlimmstenfalls gibt es längere Wachstumspausen.

Wenn ein gewisser Grundstock gelegt ist, wachsen diese Sammlungen mehr oder weniger schnell an, wobei nach einer Startphase die Mitarbeit mehrerer Autoren die Regel ist.

Klassische Lehrbücher

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Aufgebaut wie Monografien, wird idealerweise jedes Kapitel auf den schon vorhandenen Kapiteln aufgebaut, eine logische Kette von Schlussfolgerungen ist vorhanden. Das Einfügen, Verschieben oder Entfernen eines Kapitels beeinflusst das ganze Buch oder zumindest mehrere umliegende Kapitel, andernfalls geht die innere Logik des Buches verloren.

Diesen inneren Zusammenhang der Kapitel zu erkennen bzw. zu erfühlen und ihn auf das Ziel des Buches auszurichten, ist nicht auf die Schnelle möglich. Diese Zusammenhänge entstehen im Kopf des Autors, bevor er das Buch zu schreiben beginnt. Deshalb ist es absolut normal, dass ein Hauptautor das Buch im wesentlichen allein schreibt, und substantielle Beiträge von Co-Autoren sind eine absolute Ausnahme.

Im wesentlichen droht nur dieser Art Büchern das „Scheitern“, und nur um diese soll es im Weiteren gehen.

Bisher habe ich (auf Wikibooks) nur ein Buch fertiggestellt und weiß nur wenig darüber, wie man erfolgreich ein gutes Buch schreibt. Aber während meiner Admin-Tätigkeit habe ich hunderte Bücher beim Wachsen und leider auch beim Scheitern beobachtet und mir über viele andere Bücher Gedanken gemacht, warum sie stagnieren. Wenn ein Autor nach zwei Monaten und hunderten Edits sein Buch aufgibt, hat es vermutlich andere Gründe als Selbstüberschätzung (wie schwer es ist, ein Buch zu schreiben, hat man noch vor dem hundertsten Edit gemerkt).

Ich will hier meine Beobachtungen und eigenen Erfahrungen schildern und hoffe, dass andere Autoren ihre Erfahrungen einbringen.

Erfahrungen erfolgreicher Autoren

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Hast auch du schon mal beinahe aufgegeben?

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  • Ja, als vor acht Monaten mein Artikel über TFT-Bildschirme mit der Begründung POV von IPs mehrmals zusammengestrichen wurde. Jetzt hat er noch 40% des früheren Umfangs, ich habe den Kampf aufgegeben. Das damals Herausgestrichene steht inzwischen im Spiegel Nr. 24 und anderen renommierten Quellen. Klaus
  • Nein, aber ich war für eine ganze Weile ziemlich angefressen, als herauskam, dass der Hauptautor eines Buches an dem ich ein wenig mitgeholfen hatte dieses Buch fast komplett von einem anderen Buch abgeschrieben hat. Dies ist für die Mitautoren ein Schlag in das Gesicht, da solch ein Buch gelöscht werden muss und die Arbeit daran komplett vergebens war. Ich hatte mich in dieser Zeit auf andere Bücher konzentriert, von denen ich relativ sicher sein konnte, das dies dort nicht der Fall sein würde. --Svon 10:50, 11. Apr. 2008 (CEST)[Beantworten]
  • Ja, immer mal wieder mache ich kleine und große Pausen, um mich von "meinem" Buch zu erholen. Letztlich schreibt man so ein Buch (fast) alleine, zugesicherte Mitarbeit ist oft nur eine Absichtserklärung. Man sollte sich vielleicht wirklich darüber im Klaren sein, dass man mehrere Monate alleine schreibt. -- Tandar(D, B) 00:12, 18. Apr. 2009 (CEST)[Beantworten]

Wo die Zusammenarbeit funktioniert

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Wikijunior - eine Erfolgsgeschichte

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Bei den meisten Wikijuniorbüchern handelt es sich um Übersetzungen aus den englischen Wikibooks. Die Struktur der Bücher ist schon vorgegeben, die Hauptarbeit besteht in der Übersetzung und einer altersgruppengeeigneten Sprachgestaltung. Eigentlich gibt es Heerscharen von Benutzern, die Englisch gut beherrschen und sich an der Übersetzung beteiligen könnten, aber durchschnittlich nur drei bis fünf Benutzer machen mit.

Wikijunior Großkatzen und Wikijunior Südamerika stagnieren seit Monaten. Von den in diesem Jahr begonnenen Büchern sind Wikijunior Sonnensystem und Wikijunior Sprachen fast fertig, und Wikijunior Alte Zivilisationen hat schon mehr als die Hälfte geschafft. Wikijunior Computer und Internet, ein Buch ohne englische Vorlage, hat Fahrt aufgenommen. Andere Projekte stecken noch in der Planungsphase.

Gemeinsamkeiten: Die Zusammenarbeit klappt bestens, es gibt keinen Streit (ein erbitterter fachlicher Streit ist bei einem Juniorbuch wenig wahrscheinlich).

Bemerkenswert: Bei keiner anderen Bücherart finden sich mit so hoher Wahrscheinlichkeit sogar mehrere Coautoren, während bei der Masse der Bücher Coautoren eine seltene Ausnahme sind. Mehr noch: Die Autoren eines Juniorbuchs beteiligen sich oft noch an einem weiteren Buch.

Liegt das am Thema? am Schwierigkeitsgrad? oder an der Zielgruppe? Wahrscheinlich spielt alles eine Rolle.

Fast fertige kleine Bücher

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„klein“ meint Material im Umfang von fünf bis zwanzig Seiten. Mit „fast fertig“ ist gemeint, dass das Material offline entwickelt worden ist. Im (fast) fertigen Zustand wurde es eingestellt und vom Autor oder Wikibookianern wikifiziert.

Vermutung: Wenn das Material interessant und gut geschrieben ist, finden sich genügend Benutzer, die das Material wikifizieren, ergänzen und mit Bildern ausstatten.

Fast fertige große Bücher

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Gemeint sind Bücher von einigen Dutzend Seiten, die Offline entwickelt wurden und bei denen die Zusammenarbeit funktioniert hat.

  • Anorganische Chemie für Schüler: Ein Lehrer hat sein im Unterricht verwendetes Material unwikifiziert bereitgestellt. Einige Freiwillige haben in monatelanger Arbeit einen großen Teil des Textes wikifiziert und mit Bildern ausgestattet. Konflikte irgendwelcher Art gab es nicht.
  • Computerhardware für Anfänger: Ein EDV-Dozent hat sein praxiserprobtes Lehrmaterial teilweise bereitgestellt und selbst wikifiziert. Konflikte gab es wegen zahlreicher Änderungen durch IPs, die klare Aussagen „entschärften“ sowie Material auf Profi-Niveau einfügen wollten, obwohl in der Projektdefinition (und im Titel) als Zielgruppe „Anfänger“ angegeben war.
  • Blender Dokumentation: Komplett erfolgreiches Projekt. Klein angefangen, und von einer engagierten Community getragen. Deswegen viele Leser, und viele die bereit sind kleine Änderungen vorzunehmen. Überhaupt nicht offline, nur online entwickelt.
Einige Gedanken darüber, warum das Blenderbuch erfolgreich war und ist. Das Blenderwikibuch hat sich im Laufe der letzten Jahre zu der Informationsquelle im deutschsprachigen Onlineraum entwickelt. Es erscheinen parallel auch einige sehr gute gedruckte Bücher und Videotutorials auf DVD über Blender, aber dennoch hat das Onlinebuch seine Sonderstellung behaupten können. Da Blender über keine integrierte Hilfsfunktion wie die meisten anderen Programme verfügt, sind die Nutzer zwingend auf ein solches Angebot angewiesen. Die Erwartungen an die Qualität der Inhalte sind deswegen so hoch wie an ein Handbuch, das beim Kauf eines beliebigen Computerprogramms mitgeliefert wird. Von der Nachfrageseite her ist also das Interesse der Leserschaft vorhanden.
Blender ist ein äußerst komplexes Programm mit sehr vielfältigen, unterschiedlichen Funktionen und deswegen hat sich im Laufe der letzten Jahre ein enormes Fachwissen angesammelt, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Hilfreich ist sicherlich, dass man über Blenderinhalte nur «eingeschränkt» diskutieren kann, da die meisten Artikel eine im Programm begründete, sachliche Grundlage haben und es sich relativ wertfrei herausfinden lässt, ob und in welcher Tiefe der Autor die Funktion verstanden oder eben nicht verstanden hat. Hier kann man sich relativ schnell einigen. Etwas schwieriger wird es bei Themen, die durch persönliche Vorlieben gefärbt sind wie z.B. gewisse Formulierungen oder grafische Fragestellungen. Was die Grafik angeht, haben wir uns auf einige wenige Elemente einigen können, um dem Buch so etwas wie eine «Cooperate Identity» zu geben. So sollen Bildschirmausdrucke von Szenen oder Menüs immer mit einem speziellen «Blendertheme» erstellt werden und damit einheitlich wirken. Dennoch ist unser System so flexibel, das genügend Platz für individuelle Vorlieben in der Gestaltung bleibt und der Autor in seiner persönliche Freiheit nicht zu sehr eingeschränkt ist. Welche Stilrichtungen aber auch immer eingesetzt werden, sie müssen sich alle daran messen lassen, ob sie den Lesefluss und die Bild/Textzuordnung unterstützen und dem Leser das Erfassen der Inhalte erleichtern.
Es ist nicht immer leicht, neue Autoren für die Arbeit zu gewinnen, da Viele Zweifel haben, ob sie den hohen Erwartungen auch gerecht werden können. In einigen Bereichen des Buchs ist das aber kein wirkliches Problem, da Teilaspekte ganz isoliert abgearbeitet werden können und die Kernautoren immer ansprechbar sind und ihre Hilfe anbieten. Diese Hilfe bezieht sich dann meist auf technische Fragen aber auch darauf, wie man Artikel am besten systematisch gliedert und didaktisch aufbereitet. Im Bereich Inhaltsverzeichnis behalten sich die Kernautoren aber eine Art «Richtlinienkompetenz» vor, da sich die komplexen Zusammenhänge nur von Jemandem überblicken lassen, der sich schon lange mit der Materie beschäftigt. Wir sind mittlerweile bei ca. 350 Artikeln angekommen... Das gleiche gilt für «Übersichtsartikel», die größere Zusammenhänge darstellen oder sich auf historische Entwicklungen innerhalb des Programms beziehen. Zum Glück hat das noch nie zu ernsthaften Zerwürfnissen geführt, da gerade die Opensource Gemeinde ansonsten sehr sensibel auf Hierarchien reagiert, seien sie formell oder informell begründet.
Zwischen den Kernautoren gibt es die Vereinbarung, größere Veränderungen wie z.B. das Neuschreiben oder Umschreiben von ganzen Kapiteln im Vorfeld gemeinsam zu diskutieren. Die Umsetzung bleibt dann dem jeweiligen Autor überlassen, aber ein «wie gefällt es dir denn bisher» ist immer gerne gesehen und hilft einem selbst, weil die Betriebsblindheit macht vor niemandem halt.
Wenn man an einem solchen Buch mitschreiben möchte, sollte man auf jeden Fall bereit und in der Lage sein, in einer offenen Diskussion mit Anderen dem «besseren Argument» zustimmen zu können, ohne gleich persönlich gekränkt zu sein, wenn die eigene, ursprüngliche Idee in Frage gestellt wird. Letztendlich muss es Ziel sein, ein gutes Buch zu schreiben und diesem Gedanken müssen sich auch persönliche Befindlichkeiten unterordnen.-- Toni Grappa 00:22, 29. Jun. 2008 (CEST)[Beantworten]
  • Spanisch (Grammatik): Wurde wohl von mehreren Autoren ausgehend von deren Notizen in Spanischkursen um 2005 bis 2006 angefangen und dann aufgegeben. 2008 hab ich das verwaiste Buch übernommen, ihm eine einheitliche Form gegeben und große Teile ergänzt und erweitert, um meine Grammatikkenntnisse zu festigen. Als alleiniger Autor hatte ich nur wenige Konflikte. ;) Inzwischen gibt es erfreulicherweise hin und wieder sinnvolle Korrekturen von Lesern. Das Erfolgsrezept war wohl, dass ich das Buch in einem Moment gekapert habe, als es verwaist war und es dann relativ zügig umgebaut habe, ohne die Änderungen diskutieren zu müssen. (Das kann aber auch schief gehen: ich habe andere (englischsprachige) Wikibücher gesehen, bei denen ein Autor einen grundlegenden Umbau angefangen, aber nie zu Ende gebracht hat, so dass große Teile eines Buches für Jahre nicht mehr über das Inhaltsverzeichnis zugängig waren.) Für meine Motivation war entscheidend, dass ich durch das Schreiben selbst die spanische Grammatik besser lernen wollte (Lernen durch Lehren). --Martin 21:28, 2. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
  • weitere Beispiele: ...

Hauptautor geht für immer

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Ursachen?

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Viele Autoren, die sich hier für immer verabschieden, lassen ihre Wut nochmal als IPs abschließend heraus. Solche Wutausbrüche sind zwar schwer zu interpretieren, ich will es trotzdem mal versuchen. Was ich in letzter Zeit diesbezüglich gelesen habe:

  • Eine IP beklagte sich darüber, daß hier nur Rentner und Schüler arbeiten. Übertragen bedeutet das vielleicht, daß hier die entsprechende Realitätsnähe fehlt: "Lehr-"Bücher zu Computerspielen werden gefördert, beruflich relevante Bücher wie z.B. eins zur ABAP-Programmierung werden gelöscht. Da ist die Zielsetzung irgendwo nicht mehr klar. Was will ein guter Autor in einem Projekt ohne eindeutige Zielsetzung?
  • Eine IP beklagte sich über zuviel Zerstrittenheit. Der Zirkus, der letztlich zum Rückzug Gnushis geführt hat, begann ja eigentlich schon vorher. Siehe beispielsweise die Reaktionen auf den Streit zwischen Hjn und Gert (Doc) zum Thema Buchkatalog auf die Hauptseite oder die Demokratisierungs- bzw. Abwahlvorschläge von Hjn gegen Admins (Streit mit P...) oder die Reaktionen auf die Gegenstimme von Gert (Doc) bei der Adminwahl von MichaelFrey. Nutzer Uuu beklagte sich hier, daß einzelnen Usern "der Mund verboten wird" (oder so ähnlich, habe das nicht mehr genau im Kopf). Das alles macht keinen guten Eindruck in punkto Toleranzfähigkeit. Ich will hier aber jetzt auf niemanden mit dem Finger zeigen, glaube aber, daß Autoren eben viel Ruhe und Toleranz brauchen, wenn sie ihre Bücher schreiben wollen. Toleranz auch dann, wenn es mal ungewohnte Wege geht, denn das ist beim Bücherschreiben manchmal nötig.
  • Auch die mangelnde Verteidigung von Gnushis Buch gegen Eingriffe von außerhalb hat wahrscheinlich viele hier abgeschreckt (zeige da mit dem Finger durchaus auch auf mich...). Wenn man als Autor sehr viel Mühe in ein Buch investiert, muß einfach auch sichergestellt sein, daß dieses dann nicht so grundsätzlich angegriffen und umgeschrieben wird. Welchen Antrieb hat man denn, um sich hier so viel Mühe für ein Buch zu machen? Schaffung eines guten Namens oder Arbeiten einfach nur aus Lust und Laune? Arbeiten einfach nur als Lust und Laune ist eben spätestens nach der Schulzeit passé...
  • Ein weiterer Autor beklagte sich hier über zuviel Bürokratie. Bildlizenzen, Namenskonventionen etc. Beispiel Bildlizenzen: In wissenschaftlichen Werken ist es beispielsweise durchaus üblich, auch Abbildungen anderer zu übernehmen und dann einen Verweis auf das Original zu setzen. Das verbietet hier unsere Lizenz.
  • Umständlicher Aufbau: Ich habe hier z.B. noch keine schnelle Anleitung gefunden, wie man etwa mit Fußnoten arbeitet.
  • Mangelnde finanzielle Verwertbarkeit der Bücher: Alle können damit arbeiten, nur der Autor hat nichts davon außer - bestenfalls - einem guten Namen (und auch der ist nicht einmal gewährleistet, weil hier viele aus gegebenen Gründen zur Anonymität raten). Siehe dazu insbesondere auch die Diskussion zur Löschung von Photoschule Großformat. Profit ist nichts Verwerfliches, wer mit jugendlichen Weltverbesserungsdiskussionen konfrontiert wird, ist hier schnell wieder draußen. Denn Weltverbesserungsdiskussionen oder Verteidigung des guten Namens gegen anonyme (oder auch nicht-anonyme) Angriffe oder Trolle kosten nur Kraft, bringen aber auf Dauer nichts ein.

Soweit mal meine 50 Pfennige (wie Philipendula sagen würde) hier zu dem Thema. Einige der o.g. Gründe sind zumindest auch ursächlich dafür, daß ich hier z.Zt. anonym auftrete, momentan nur hin und wieder mal an einem angreifbaren "Allerwelt"-Buch wie dem Reiseführer schreibe und mich hier auch nicht mehr an einem tiefergehenden Werk beteilige. Ade, --African Queen 07:28, 20. Jul 2006 (UTC)

Beispiele für Bücher, die auch ohne Hauptautor fertiggestellt worden sind

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  • Meerschweinchen ist möglicherweise auf dem Weg zur Fertigstellung. Diskussionen über die Gründe für Gnushis Abgang NICHT HIER!!!
  • weitere Beispiele?

Beispiele für Bücher, die ohne Hauptautor verwaist sind

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Ich möchte hier keine Buchansätze diskutieren, die vermutlich bei der nächsten Löschdiskussion gekillt werden wie z.B. Marketing, sondern nur größere Bücher, wo richtig viel Arbeit drinsteckt und die möglicherweise bereits eine Löschdiskussion überstanden haben. Jetzt warten diese Bücher, ob ein neuer Autor die „Zügel in die Hand nimmt“.

Vielleicht kommt das Buch Erste Hilfe im Gelände für eine Diskussion hier in Frage. Das ist schon sehr umfangreich, aber es fehlt z.B. noch das vom damaligen Hauptautor Oliver Merkel vorgesehene juristische Kapitel "unterlassene Hilfeleistung".

Woraus besteht dabei die Diskussion? :-)
Viele Grüße,
--- Oliver Merkel 15:24, 26. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]
Und welcher Teil ist "gescheitert"? Siehe Titel dieser Seite ( Wikibooks:Warum_viele_Wiki-Lehrbücher_scheitern ). In wie fern bewegt sich die Seite ( Wikibooks:Warum_viele_Wiki-Lehrbücher_scheitern ) hier zwischen "Trollen" (nicht allzu böse gemeint) und konstruktiver Diskussion? Hat jemand den "damaligen" Hauptautor schon mal kontaktiert und es gab Schwierigkeiten diesen zu erreichen? Ach... alles nicht so einfach. Wenn sich jemand inhaltlich interessiert: Es ist in Diskussion und wird wohl vorbereitet, dass es zum konkret angesprochenen Kapitel evtl. bald Inhalte gibt. Ich begrüße es aber, dass hier schon unruhig gewartet wird. Zeigt ja hoffentlich auch das Interesse der potentiellen Leser! --- Oliver Merkel 16:03, 26. Nov. 2012 (CET)[Beantworten]

Beispiele für ein gutes Konzept, das ohne Hauptautor nicht verwirklicht wurde

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Für Grundlagenwissen Rettungsdienst hatten Anfang 2007 mehrere Autoren eine sehr ausführliche Gliederung erstellt, aber Inhalte gab es kaum – als Beispiel vergleiche das Kapitel Pädiatrische Notfälle. Nach mehreren Löschanträgen und Versuchen, das Buch zu reaktivieren und auszubauen, blieb es bei einem „Skelett ohne Fleisch“. Mit großem Bedauern wurde im Januar 2017 entschieden, den Buchversuch zu löschen. -- Jürgen 09:49, 5. Feb. 2017 (CET)[Beantworten]

Das Buch entsteht zu langsam

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Ein Buch hat normalerweise drei Monate Zeit, bis jemand darüber nachdenkt, einen Löschantrag zu stellen. Setzen wir mit dieser Frist manche Autoren zu sehr unter Druck? Hat mal jemand darauf verzichtet, ein Buch zu beginnen, weil ihm drei Monate zu kurz sind? Bitte meldet euch!

Schau mal ins Buch Trampen - Reisen per Anhalter. Ich glaube, da liegt ein Jahr zwischen zwei Bearbeitungen... Nur hat da wohl noch nie jemand einen Buchkandidaten reingesetzt, weshalb das Buch bis heute überlebt hat. Das wäre vielleicht so ein Beispiel. --African Queen 18:50, 25. Sep 2006 (CEST)

Ich bin der (bislang Haupt-)Autor von Trampen - Reisen per Anhalter. Und ja: Für mich wäre mit dieser dreimonatigen Löschfrist Wikibooks eine ungeeignete Plattform. Bei mir läuft die Arbeit an solchen Projekten nicht stetig sondern schubweise und auch wenn in der Zwischenzeit viel neues Material zusammenkam, so habe ich doch nicht immer einen Internetanschluss und die Muße etwas publikationsfertig zu machen. Von daher lässt sich eben beispielsweise bei mir aus monatelangen Abwesenheiten noch kein Rückschluss auf die Vitalität eines Projektes treffen. Auch wenn ein Projekt seinen Autor verloren hat, so kann es ja doch auch immer einen neuen finden... – Die Realität lässt sich nur schwer berechnen...--Speck-Made 23:48, 28. Jun. 2007 (CEST)[Beantworten]

Das (Grammatik-)Buch Spanisch war etwa zwei Jahre lang verwaist bevor ich es "gekapert" habe. Es haben vorher wohl einige Autoren mehr oder minder unorganisiert mitgeschrieben, so dass es kein einheitliches Erscheinungsbild gab und einige Sachen doppelt vorhanden waren, während noch viele andere fehlten. Meiner Meinung nach war das Buch vor meiner Überarbeitung nicht sehr nützlich für Leser, aber wenn es diesen Anfang nicht gegeben hätte, hätte ich mich nicht dran gesetzt, denn:

  • Auch wenn die Autoren nicht mehr aktiv sind, zeigt jedes angefangene Buch doch zumindest, dass im Prinzip Interesse an dem Buch besteht.
  • Es war viel einfacher, die bestehenden Teile "in Form" zu bringen (Struktur, Formatierung, deutsche Übersetzungen der spanischen Beispiele, Korrekturen, Ergänzungen) als den Inhalt komplett neu zu entwickeln.

Ich denke deshalb, dass man unfertige, verwaiste Bücher zwar markieren sollte (als Warnung für die Leser), aber sehr vorsichtig mit Löschungen sein sollte. --Martin 10:11, 13. Okt. 2009 (CEST)[Beantworten]

EDV-Bücher werden von der Entwicklung überholt

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Wikibooks scheint für EDV-Bücher nur in seltenen Ausnahmefällen geeignet zu sein, weil die technische Entwicklung viel schneller abläuft als ein Wiki-Buch entsteht. Autoren eines „normalen“ Verlags bekommen Geld oder haben eine Anstellung, bei der ein Buch im Rahmen der eigentlichen Tätigkeit entsteht, und können deshalb zielgerichtet und in angemessener Zeit ein Buch erstellen. Alle Wikibooks-Autoren arbeiten freiwillig, ehrenamtlich und nebenbei und können mit der Entwicklung (sowohl Hardware als auch Software) nicht mithalten. Diese Einschätzung möchte ich an ein paar Beispielen genauer beschreiben.

Inzwischen tendiere ich zu der Empfehlung: Ein Buch zu einem EDV-Thema sollte nur dann begonnen werden, wenn die Gliederung im Wesentlichen feststeht und die Inhalte zu einem beträchtlichen Teil vorhanden sind. Ob ein vorhandenes unfertiges Buch gelöscht werden sollte, muss im Einzelfall diskutiert und entschieden werden. -- Jürgen 13:52, 25. Mär. 2016 (CET)[Beantworten]

Fertige Bücher

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Computerhardware für Anfänger ist aus der Schulungspraxis eines EDV-Fachmanns entstanden und seinerzeit schnell fertiggestellt; es ist eines der ersten im Buchkatalog. Seit 2006 ist die technische Entwicklung rasant fortgeschritten, sodass Klaus Eifert zwangsläufig Probleme hat, die Inhalte und Fakten auf den neuesten Stand zu bringen. Die gedruckte Version – siehe eifert.net – wird ständig aktualisiert; auch die Wikibooks-Version wird immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht.

Fazit: Ein fertiges Buch kann weiterhin gültig und damit nutzbar sein. Voraussetzung ist, dass der Autor sich weiterhin darum kümmert. -- Jürgen 17:10, 25. Mär. 2016 (CET)[Beantworten]

Einführung in SQL habe ich aus einem rudimentären Zustand mit gutem Konzept zu einem fertigen Buch ausgebaut. Es behandelt den SQL-Standard von 2003, ist also eigentlich nicht mehr aktuell. Allerdings gelten die Grundlagen für SQL unverändert weiter, und die verschiedenen Datenbanksysteme mussten erst nach und nach angepasst werden. Da das Buch die Grundlagen behandelt, können Leser damit nach wie vor SQL kennenlernen.

Fazit: Ein fertiges Buch zu Grundlagen kann weiterhin lehrreich und nützlich sein, sofern es im Rahmen des Konzepts im Wesentlichen vollständig ist und die grundlegenden Inhalte sich nicht entscheidend ändern. -- Jürgen 17:10, 25. Mär. 2016 (CET)[Beantworten]

Python unter Linux Die im Buch gelehrte Version Python 2 ist inkompatibel mit Python 3 und wird nicht mehr unterstützt.

Ein Buch, das sich entwickelt

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Das Buch C++-Programmierung ...

Erfolglose Buchversuche

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Für die Programmiersprache   Java gab und gibt es verschiedene Buchanfänge:

  • Java Micro (letzter Löschantrag 10/2014) – Java Standard (letzter Löschantrag 10/2015) – Java Enterprise (letzter Löschantrag 7/2014) – Kurzeinstieg Java (ein „Fork“ aus Java Standard)
  • Programmierkurs Java (gelöscht 5/2005) – Java Praxisbuch (gelöscht 7/2005) – Zertifizierung für Java 2 Plattform 1.4 (gelöscht 4/2007, Teile im Abstellraum) – Java 3rd Part (gelöscht 9/2010) – Java-Enterprise-Entwicklung (gelöscht 11/2014) – Java (als Startseite für eine Reihe gedacht, gelöscht 9/2015) – Java SWT (gelöscht 12/2015)

Immer wieder haben Autoren (neue, aber auch solche mit mehreren Anfängen) ein Konzept erstellt und vielleicht an einigen Kapiteln geschrieben. Vorhandene Kapitel wurden bis zur Unkenntlichkeit umgeschrieben oder für die Löschung vorgesehen. Unklar blieb oft die behandelte Java-Version. An keinem Buch wurde dauerhaft und konsequent gearbeitet. Selbst der Autor, der über zehn Jahre hinweg die meisten Bearbeitungen vorgenommen hat, hat sich nicht um die Fertigstellung wenigstens eines der Bücher gekümmert. Alle Autoren haben über kurz oder lang das Interesse verloren.

Fazit: Bei den Büchern zu dieser Programmiersprache ist alles zusammengekommen, was schlecht laufen kann. -- Jürgen 08:29, 1. Apr. 2016 (CEST)[Beantworten]

Kompendien und Sammelbände

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Die Probleme mit der fehlenden Zeit und der kaum vorhandenen Zusammenarbeit mehrerer Autoren verschärfen sich bei umfangreicheren Buchprojekten, die nur in seltenen Ausnahmefällen erfolgreich entwickelt werden.

  • Mac-OS-Kompendium – Schon aus der Startseite und der Diskussionsseite ist zu sehen: Zielgruppe und Zielsetzung sowie Konzept (Struktur, Gliederung) blieben unklar und wurden wiederholt geändert. Ergebnis war jedesmal: „Und solltest du dann die Lust verlieren, steht der nächste Autor mit einem größeren Kuddelmuddel da.“ Über kurz oder lang hat jede Autorin die Bearbeitung aufgegeben.
  • Für das LaTeX-Kompendium gilt ungefähr das gleiche, siehe Diskussion:LaTeX-Kompendium. Die letzten Autoren mit „umfangreicheren“ Ideen haben die Konsequenz gezogen und sich (bisher) auf die Verbesserung von Teilen beschränkt.
  • Beim Linux-Praxisbuch (vorher: Linux-Kompendium) heißt es: „Das Buch hat seit dem großen Umbenennen eher gelitten, als gewonnen. Statt dem nötigen Aufräumen sind eher fragwürdige Ergänzungen gemacht worden.“ Auch der hier angesprochene Hauptautor ist inzwischen nicht mehr aktiv. -- Jürgen 10:07, 4. Apr. 2016 (CEST)[Beantworten]
  • Arbeiten mit .NET – Bei der Programmierung mit .NET sind viele Abschnitte sehr ähnlich, gleichgültig ob mit Visual Basic .NET oder C-Sharp o. a. gearbeitet wird. Ich hielt es deshalb für eine gute Idee, alles unter einer Überschrift zusammenzufassen und Wiederholungen an gemeinsamen Stellen unterzubringen. Die Umstrukturierung habe ich geschafft, aber für die inhaltliche Zusammenfassung fehlten mir Zeit und teilweise Kenntnisse. Außerdem wurde die Struktur dadurch so komplex, dass sich meine Hoffnung auf weitere Autoren nicht erfüllen konnte. -- Jürgen 10:31, 27. Mär. 2016 (CEST)[Beantworten]

Fazit: Einem vorhandenen umfangreichen, aber unfertigen Werk eine neue Konzeption zu geben, kann kaum gelingen; die erforderlichen Änderungen bleiben auf halbem Weg stehen und können zu „Verschlimmbesserungen“ führen. Je umfangreicher ein Thema geplant wird, desto geringer sind die Aussichten, dass daraus ein nützliches Buch entsteht. Die Hoffnung auf ein Autoren-Team, das nach einer ausführlichen Gliederung „von selbst“ zusammenkommt, bleibt meist eine Illusion. -- Jürgen 10:07, 4. Apr. 2016 (CEST)[Beantworten]

Autor fürchtet Rufschädigung

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Wenn ein renommierter Autor freundlicherweise ein Buch bei Wikibooks einstellt, statt in einem Verlag Geld damit zu verdienen, ist das eine tolle Sache. Wird das Buch allerdings im Nachhinein von Besserwissern verfälscht und verschandelt, wird sich kaum ein Leser die Mühe machen herauszufinden, ob eine komische Aussage vom Hauptautor oder einer späteren Bearbeitung stammt. Unsere jetzigen Regeln und Gepflogenheiten gestatten es nicht, ein Buch vor Veränderungen zuverlässig zu schützen. Es sollte auf Antrag des Hauptautors sogar möglich sein, alle Seiten eines fertigen Buches vor Veränderungen durch IPs oder sogar vor allen Veränderungen zu schützen. Man kann fairerweise keinen Autor (ob renommiert oder Pseudonym) zumuten, Jahre und Jahrzehnte nach Fertigstellung regelmäßig nachzusehen, in welchem Zustand das Buch ist.

Bei der eventuellen Sperrung von Büchern geht es nur um fertige Bücher, nur auf Bitte des Autors und normalerweise nur um eine Halbsperrung (vor IPs). Die Diskussionsseiten bleiben auf jeden Fall offen!

Hjn hatte zunächst ein Mittel dagegen gefunden: Druckversionen als PDF-Dateien, notfalls außerhalb von Wikibooks. Gute Idee zwar, aber - oh Gott - wie peinlich (für Wikibooks)! Inzwischen ist auch die wiki2pdf-Software verwaist und darüberhinaus gar nicht mehr funktionsfähig, das Schicksal des entsprechenden Wikibooks ist abzusehen.

Mir ging es weniger um meinen guten Ruf als um den guten Inhalt. Der beste Schutz des Hauptautors ist die Wiki-Idee: Es gibt keine Autoren, sondern gemeinsam stricken wir den Strumpf. Leider ist das zum Hauptproblem geworden: keiner will mitstricken. Die Professoren sind sich zu fein, die Oberräte sind sich zu fein, die Graduates sind sich zu fein, sogar die Studenten sind sich zu fein. Manche haben auch wenig Zeit. Aber so viele? Und nie Zeit? Und immer nur die eigne Suppe essen? - Noch ein Hinweis für zufällig hierher verirrte Einzelkämpfer oder Wikibooks-Besorgte: Robert David Putnam "Better Together" und sein Nachdenken über "social capital". Gruss Hjn 12:02, 13. Okt. 2010 (CEST)[Beantworten]
Bin ich mir zu "fein" ein Wikibuch zu einem Thema zu schreiben an dem ich forsche oder das ich lehre? Nein, aber ich werde ganz sicher kein solches Buch schreiben, so lange ich keine Kontrolle über den Inhalt des Buches habe, und das heißt praktisch, dass Autoren nur dann an dem Buch arbeiten dürfen, wenn ich sie vorher(!) einzeln dazu berechtige. Solange das nicht möglich ist, brauche ich nicht mal darüber nachdenken, ob ich so ein Buch schreiben sollte. Warum halte ich das für notwendig? Weil ich weiß, wie viel Aufwand in einem (richtigen) Buch steckt. Wenn man dann noch mit Ko-Autoren diskutieren muss, wird der Aufwand schnell zu groß. (Deswegen kennen sich Ko-Autoren von (richtigen) Büchern meisten persönlich und schreiben einzelne Kapitel im Wesentlichen alleine und mischen sich sehr wenig in die Kapitel von anderen Ko-Autoren ein.) Bin ich mir zu "fein" mit Wiki-Autoren zu diskutieren? Nein, aber ich hab keine Zeit dafür. So einfach ist das. Und wenn mir jemand sagt, dass das nur eine theoretische Gefahr ist, weil es eh zu wenig Ko-Autoren gibt, dann würde ich sagen: prima, wenn so ein Schutzmechanismus nicht notwendig ist, kann man ihn ja auch anbieten ohne Schaden zu verusachen. Es ist mir auch relativ egal, wie sehr meine Forderung gegen das Wikiprinzip verstößt, denn ich denke, dass die oft geforderte Offenheit für Änderungen für die meisten Bücher nicht funktioniert, weil die Anzahl der qualifizierten Ko-Autoren, die genug Zeit haben, um über die Qualität zu wachen, zu gering ist. Praktisch kann man Verunstaltungen eines Buches natürlich nie ganz ausschließen, wenn man sein Buch unter eine Creative Commons Lizenz setzt. Aber man könnte das zum Beispiel so organisieren, dass jederzeit ein "fork" erlaubt ist, d.h. wer unbedingt ohne Erlaubnis an "meinem" Buch arbeiten will, soll eine Kopie des kompletten Buches machen, die dann von mir aus für alle offen ist, über deren Inhalt ich mir aber keinen Kopf machen brauche. Das Argument, dass man am besten gemeinsam arbeitet, gilt offenbar für Wikipedia und einige Arten von Büchern (z.B. Handbücher zu freier Software, die von der jeweiligen User-Community geschrieben werden; oder Sammlungen von Beiträgen, wie z.B. Kochbücher), für die Mehrzahl der Bücher scheint sie aber nicht zu funktionieren. --Martin 23:20, 14. Okt. 2010 (CEST)[Beantworten]
Ganz so schlimm ist es nicht. Als Hauptautor hast du das Sagen. Eine Liste der von dir ermächtigten Autoren ist zwar nicht möglich, aber du kannst einzelnen Benutzern die Mitarbeit an deinem Buch verbieten - du wärst nicht der Erste. Du hast selbst festgestellt, dass sich der Vandalismus in Grenzen hält, und du bist nicht der Einzige, der aufpasst. Dieses Meinungsbild hat nur deshalb noch nicht stattgefunden, weil es bisher noch keinen Anlaß dafür gab. Gruß -- Klaus 01:25, 15. Okt. 2010 (CEST)[Beantworten]

Autor will kein weiteres Buch schreiben

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Computerhardware für Anfänger ist die gekürzte Version eines Lehrbuches, das ich schon länger in meiner Firma verwende. Gekürzt deshalb, um POV-Diskussionen zu vermeiden. In einem Buch, das auf meinen Erfahrungen basiert, ist aber eine gewisse Menge POV nötig, sonst ist das Buch nutzloses Wischiwaschi. Auch jetzt noch werden klare Aussagen und Warnhinweise von IPs „entschärft“. Mit angemeldeten Benutzern könnte man diskutieren, mit IPs geht das nicht. Frustriert vom Stress bei der Erstellung und „Bewachung“ meines ersten Buches habe ich schon vor Monaten beschlossen, drei weitere Bücher dieser Anfänger-Serie hier nicht zu veröffentlichen. Eine Rohversion eines dieser Bücher hat Hjn erhalten, dafür habe ich ein Dankeschön erhalten. Auf Wikibooks würde ich hauptsächlich Frust ernten.

Wer hat einen ähnlichen Entschluß gefasst und warum?

Hauptautor fordert mehr Kontrolle über sein Buch

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Die Strukturen sind einfach hier ganz anders und das ist auch der Grund, weshalb bei den meisten - nicht allen!!! - Büchern auch das Wiki-Prinzip hier versagen dürfte. Das ist auch ein Grund, weshalb ich immer wieder darauf hinweise, daß hier Admin-Rechte IMO deutlich überbetont und Haupt-Autorenrechte deutlich zu gering geachtet werden. --Gert alias "Der Doc" 13:03, 21. Jul 2006 (UTC)

Klar: Für Bücher muss man die Idee/das Prinzip anders formulieren und anders interpretieren als bspw. bei Wikipedia. Der Hauptautor braucht einfach mehr Einfluss. Zum einen weil sich ein Buch besser liest, wenn es in einem Stil geschrieben wurde und zum anderen, weil der Hauptautor ein bestimmtes Konzept verfolgt. John N. (Diskussion) 09:30, 12. Jul 2006 (UTC) Zitiert aus Wikibooks:Meinungsbilder/ Mitautor an einem Werk werden

Wiki hin Wiki her: Das Wikiprinzip sollte man spätestens dann über den Haufen werfen, wenn es sich kontraproduktiv zur eigentlichen Zielsetzung (Lehrbücher schreiben und hier kostenlos für andere zur Verfügung stellen) erweist. Das ist mein Standpunkt. Der Hauptautor sollte selbst bestimmen können, wie weit er Mitarbeit zulassen sollte und wann er das Buch als abgeschlossen schließen will. Für mich liegt die höchste Priorität eben darin, hier gute Bücher zu schaffen und diese der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung zu stellen und nicht darin, daß hier jeder seinen "Fun" austoben kann. Ade. --African Queen 12:31, 20. Jul 2006 (UTC)

Ich denke, es ist im Sinne eines Wikis, dass man bei Büchern nicht wild inhaltlich loseditiert. Bücher leben vom Konzept. Co-Autoren, die also inhaltlich etwas beisteueren wollen, sollen (müssen) sich daher entweder haargenau an die Projektbeschreibung und das vorhandene Konzept halten oder sich mit dem Hauptautoren und anderen absprechen. Der Hauptautor hat allerdings auch nicht das Recht kategorisch alles abzulehnen, was dann allerdings durch den Einfluß zusätzlicher Leser und Interessierten (an der Diskussion) verhindert werden sollte. Neufassungen eines vorhandenen Textes sollten auf einer Unterseite im Benutzernamensraum oder in einer Unterseite einer neuen Wikibooks-Seite ("Testfeld" o.ä.) vorgeschrieben und vorgestellt werden. Wikibooks heißt nicht jeder darf, sondern alle dürfen zusammen sprich Kooperation und nicht Alleingang. -- John N. (Diskussion) 09:02, 7. Jul 2006 (UTC) Zitiert aus Wikibooks:Meinungsbilder/ Mitautor an einem Werk werden

Nur: derjenige, der ein Buch als Hauptautor anfängt und sich damit willens zeigt, die ganze Arbeit auf sich zu laden, gehört hier zuerst einmal geschützt. Um sich über fachlichen Unsinn oder Nicht-Unsinn eines Buches zu streiten, dazu ist zuerst nun einmal die Diskussionsseite da. Eine umfangreiche Werkveränderung im Nachhinein, so wie hier geschehen, darf niemals durch per Pseudonym auftretende Personen erfolgen, sonst kann hier jeder, der einen Autoren nicht mag, dessen Werk hier durch den Kakao ziehen und den Autor letztlich damit fertig machen. -- 84.167.164.224 13:07, 7. Jul 2006 (UTC) Zitiert aus Wikibooks:Meinungsbilder/ Mitautor an einem Werk werden

Wenn der Hauptautor merkt, daß da nur - aus seiner Sicht - fachlicher Unsinn getrieben wird (Bsp. Philipendulas Buch, da ist das z.Zt. schon der Fall...), sollte er auch schon das Recht haben, ALLE Beiträge eines bestimmten anderen Nutzers kategorisch abzulehnen. Soweit sollte der Werkschutz hier schon gehen, wofür investiert ein Autor sonst soviel Mühe in sein Werk? Nicht jeder Autor hat die Zeit und Kraft, wirklich tage- oder wochenlang jeden Unsinn zu verfolgen, den sich dann nach Fertigstellung des Werks andere für ihn einfallen lassen. Wenn Du so etwas zulässt, kannst Du gleich die Totengräber-Schaufel für Wikibooks suchen (IMHO). Beste Grüße -- 84.167.158.210 12:43, 7. Jul 2006 (UTC) P.S.: Was meinst Du wohl, weshalb ich z. Zt. nicht mehr an meinem beruflichen relevanten Buch weiterarbeite - auch ich habe hier womöglich einen Ruf zu verlieren... Zitiert aus Wikibooks:Meinungsbilder/ Mitautor an einem Werk werden

Die Urheberrechte schützen das fertige Werk. Normale Autoren sitzen zurückgezogen in ihrem Kämmerlein und schalten das Telefon ab, um ungestört schreiben zu können. Der Gesetzgeber konnte nicht voraussehen, dass es durch das Wiki-Prinzip möglich geworden ist, dem Autor über die Schulter zu schauen und in seinen Entwürfen gegen seinen Willen herumzuändern. Der Geist des Urheberrechts lässt nur eine Interpretation zu: Der Autor ist im Falle eines Streites der Chef und bestimmt, wieviel gutwillige Mitarbeit er in welcher Phase zulassen will. -- Klartext 08:50, 9. Jul 2006 (UTC) Zitiert aus Wikibooks:Meinungsbilder/ Archiv/ Kriterien Adminkandidatur

Mein Beitrag Wikibooks:Verbesserungsvorschläge#Namensgebung und Vereinheitlichungswahn hat Parallelen zu diesem Thema:

In diesem Sinne fände ich es sehr gut, wenn die Projektdefinition eines Buches eingefroren würde. Neuen Autoren steht es dann frei, das Buch im Sinne der Definition fortzuführen oder ein neues Projekt mit abweichender Definition zu starten. Auf keinen Fall sollte die Definition eines laufenden Projekts geändert werden können. Diese Praxis ist bei Wikinews übrigens gang und gäbe („Ändere diesen Artikel nicht mehr, sondern erstelle einen Folgeartikel“).

Das Thema eingefrorene Projektdefinition ist übrigens auch ein Streitpunkt auf Wikibooks:Warum viele Wiki-Lehrbücher scheitern, auch wenn sich die Diskutierenden dort dessen nicht bewusst sind, sondern nur von „Rechten des Hauptautors“ sprechen. Eine mögliche Alternative zum Einfrieren der Projektdefition wäre, dass nur der Hauptautor sie ändern darf. Das Wiki-Prinzip greift nur, wenn alle Autoren dasselbe Ziel haben. In der Wikipedia sind diese Ziele klar und unabänderlich festgeschrieben. Hier sind sie frei veränderbar in den Projektdefinitionen untergebracht. --Bitbert 10:42, 14. Feb. 2007 (CET)[Beantworten]

Lehrbücher selber schreiben scheint in Mode zu kommen: Studenten schreiben ihre Lehrbücher selbst. Interessante Meinung: Im Unterschied zu Wikipedia soll aber nicht jeder Nutzer in der Lage sein, den Inhalt der Einträge zu verändern. Ein Herausgeber soll stattdessen die Hand auf der Endfassung des Textes haben - und so Fehler vermeiden. "Das Problem von Wikipedia ist, dass jeder den Text verändern kann", sagt Rick Watson, Inhaber einer Professur für Wirtschaft an der Universität von Georgia und Initiator des Projekts. "Das ist für für Lehrbücher nicht praktikabel."

Autor will ein Buch gar nicht erst anfangen

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  • Solange hier nicht 100%ig sichergestellt ist, daß ein Buch dann gegen andere Bearbeitungen geschlossen wird, wenn ich darum bitte, fange ich hier gar nicht erst damit an. Wenn ich mich entscheide, hier ein Buch aufzumachen, bin erst einmal ich der Experte und möchte steuern können, mit wem ich zusammenarbeite und was ich in meinem Buch wann dulden möchte. Und ich muß (als Coautor ergänzt von K.E.) auch akzeptieren, wenn der Hauptautor meine Beiträge zusammenstreicht (siehe etwa auch meine gestrichenen Beiträge im europäischen Reiseführer zu Touristen-Nepp in Venedig, da habe ich ja jetzt auch keinen Editwar angefangen, obwohl ich anderer Überzeugung bin...) Grüssle --African Queen 13:27, 20. Jul 2006 (UTC)
  • Obwohl ich lange Zeit der Meinung war, dass ich kein Wikibuch schreiben werde, das mit meiner Forschung oder Lehre zu tun hat, schreibe ich jetzt doch ein englischsprachiges Wikibuch über GLSL-Programmierung. Ich glaube, es gibt ein paar Gründe, warum ich meine Bedenken zurückgestellt habe, die vielleicht auch für andere potenzielle Autoren interessant sind:
  • Das Thema ist sehr technisch und spezialisiert, so dass Co-Autoren ohne Fachwissen sehr unwahrscheinlicher sind (hoffentlich).
  • Andererseits hat das Buch keinen hohen theoretischen Anspruch (es ist eine Sammlung von Programmier-Tutorials), so dass die Anforderungen an das Fachwissen von Co-Autoren relativ gering sind.
  • Das Buch ist extrem modular aufgebaut, so dass es möglich ist, Konflikte auf einzelne Module zu beschränken: wenn ein Co-Autor Quatsch schreiben will, kann er das in einem separaten Modul von mir aus machen. Die (flache) Struktur ist so klar und an den Interessen einzelner Lesergruppen orientiert, dass darüber wahrscheinlich nie eine Diskussion aufkommen wird.
  • Ich stecke die Grenzen des Buches an mehreren Stellen klar ab, um Wildwuchs im Keim zu ersticken. (Ob das wichtig ist, weiß ich nicht, aber wenn man das erst macht, wenn man sich schon in einem Edit-War befindet, ist es wohl zu spät.)
  • Gerade weil es kein Theorie-lastiges Lehrbuch ist, habe ich kein großes Interesse daran, dass das Buch irgendwann als richtiges Buch mit ISBN erscheint. Falls sich das Buch erfolgreich entwickelt, wäre es aber wahrscheinlich schon interessant eine ISBN-Nummer zu haben, damit es auch legitimerweise auf eine Publikationsliste gesetzt werden kann.
Zusammenfassend lässt sich wohl sagen, dass unterschiedliche Lehrbücher unterschiedlich gut für das Wiki-Prinzip geeignet sind. Ich würde vermuten, dass hohe Modularität und geringe Abhängigkeiten zwischen Modulen tendenziell besser für das Wiki-Prinzip geeignet sind. Der Erfolg von Wikipedia weist in die gleiche Richtung. --Martin 20:55, 2. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nur als ergänzende Information: Ein Wikibook kann auch ohne ISBN zitierfähig sein, weil auch elektronische Publikationen bei der DNB katalogisiert werden können. Mehr dazu siehe Hilfe:Fertigstellen/ Das fertige Buch. -- Jürgen 21:34, 2. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Keine Beteiligung und kein Feedback

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Bei meinem Buch Astrofotografie, das ich vor mehr als einem Jahr begonnen habe, gibt es niemanden, der entweder als Leser des Buchs oder gar als potenzieller Mitautor sein Interesse gezeigt hätte. Für wen schreibe ich denn das Buch, wenn es niemand liest? Es gibt keine Möglichkeit zu sehen, wieviele Menschen das Buch bisher angesehen haben oder wie lange sie dort verweilt haben. Das ist für einen Autoren kein großer Ansporn es zu beenden. Ich hätte auch erstmal auf dem Schwarzen Brett einen Coautoren suchen können, um das Buch zu beginnen, aber ich habe das Gefühl, das ich genausogut warten kann, bis mein Körper zu Staub zerfallen ist, denn diese Seite ist zu versteckt um gesehen und dann noch gelesen zu werden. Deshalb habe ich das Buch schon angefangen und große Teile des Textes schon geschrieben. --Svon 12:56, 11. Apr. 2008 (CEST)[Beantworten]

Was haltet ihr denn davon ein einfaches Feedback-System in Form einer Bewertungs-Funktion einzurichten? Vorschlag: Oben neue Registerkarte "Bewerten" bei fortgeschrittenen Büchern. In der Registerkarte: Bewerten von z.B. Buch insgesamt und evtl. im Einzelnen Form, Inhalt,... mit 1 bis 5 Sternchen un Möglichkeit zur Abgabe eines Kommentars. Die Gesamtberwertung könnte dann neben dem Buchtitel ganz rechts am Rand angezeigt werden mit Anzahl der Stimmen in Klammern, z.B. so:   (5). --C64 10:16, 4. Jul. 2008 (CEST)[Beantworten]
Ich halte das Sternchensystem für eine Pseudolösung, die auf die entscheidenden Fragestellungen keine Antwort gibt. Weder erfährt der Autor dadurch, wie viele Leser er tatsächlich erreicht noch erhält er eine detailliere Information über Verbesserungen und drittens kann er dem Urteil nicht vertrauen. Wie viele Sternchen hätte denn dumme Menschen Goethes Faust gegeben. Diese Umfrageritis ist eine echte Seuche!! Was ich allerdings sehr begrüßen würde wären detaillierte Logdaten über die Benutzung der Bücher, was aber, völlig unbegreiflicher Weise, immer noch nicht möglich ist. Kein Autor erhält Rückmeldung darüber, wie oft seine Bücher gelesen oder in Teilen abgefragt werden. -- Toni Grappa 18:38, 4. Jul. 2008 (CEST)[Beantworten]
Deswegen auch mit der Aufforderung einen Kommentar zu hinterlassen. Wenn ich mir ein Buch bestelle, das ich vorher nicht in der Hand hatte, dann lese ich mir zB. immer gerne bei Amazon.de die Kommentare durch, was ich i.d.R sehr hilfreich finde. „Weder erfährt der Autor dadurch, wie viele Leser er tatsächlich erreicht“. Auf einen Zugriffszähler warte ich auch schon lange. Hat hier nicht jemand die Möglichkeit, bei den richtigen Leuten mal nachzufragen, ob sich so etwas realisieren ließe? --C64 18:53, 4. Jul. 2008 (CEST)[Beantworten]
Ich habe das hier nachgefragt -- Toni Grappa 19:14, 4. Jul. 2008 (CEST)[Beantworten]

Überlegungen zur Wikibooks-Statistik habe ich auf die Diskussionsseite umkopiert; das passt dort besser hin. -- Jürgen 15:43, 27. Jun. 2011 (CEST)[Beantworten]

Erste Lösungsvorschläge

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Wenn wir das sogenannte Wiki-Prinzip „schwächen“, indem wir den Autoren, vor allem in der Anfangsphase und nach Fertigstellung, mehr Macht über ihr Buch geben, sollten wir in der Fertigstellungsphase des Buches das Wiki-Prinzip stärken. Wenn ThePacker analog zur Vorlage Buchkandidat uns eine Vorlage „Endkontrolle“ oder „fast fertig“ oder „Korrekturen erwünscht“ oder „Fertigstellungskandidat“ oder „Mitarbeit gewünscht“ oder „Zusammenarbeit“ ... entwirft, könnten Autoren gezielt auf den Zeitpunkt hinweisen, wann sie Kritik und Mitarbeit an ihrem Buch am meisten wünschen. Diese Liste sollte über die Portalseite leicht gefunden werden können. Jedes fast fertige Buch sollte mindestens einen, maximal drei Monate (mein Rohvorschlag) auf dieser Liste stehen.

Es gibt auf dem Wikibooks-Portal im Abschnitt „Hilfe gesucht“ drei Listen: „Schwarzes Brett“, „Ausformulieren“ und „Aufbau / Design verbessern“ sowie im Abschnitt „Beteiligen“ die Liste „Zusammenarbeit:“. Alle Listen sind ungepflegt und total veraltet. Wohl auch deshalb, weil weniger erfahrene Benutzer nicht die Stelle finden, wo sie ihr Buch eintragen können und auch weil sie sich scheuen, die Portalseite zu verändern (nach dem Motto: „wenn ich dort etwas ändere, gibt es bestimmt Ärger mit den Admins“). Diese vier Listen sollten durch einen Link auf eine einzige, chronologisch sortierte Liste ersetzt werden. Ein einfaches Einfügen einer Vorlage in das Buch solle das Buch automatisch listen.

Die neue Vorlage sollte außer dem Datum vielleicht noch einen optionalen Parameter haben, damit der Autor eine Anmerkung zum Schwerpunkt machen kann (z.B. „Bitte Bilder ergänzen“, „Bitte Tabellen gestalten“, „Bitte Beispiele ergänzen“, „Bitte Beispiele nachrechnen“ o.ä.

Ich habe mal als Arbeitstitel für die neue Vorlage „Vorlage:Fertigstellungskandidat“ gewählt, kann ja problemlos umbenannt werden. Die Diskussionen dazu könnten umfangreich werden, daher bitte gleich auf Vorlage Diskussion:Fertigstellungskandidat diskutieren. Danke!


Geld und Politik

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Gute Lehrbücher, insbesondere frei verfügbare, stellen einen volkswirtschaftlichen Wert dar. Sie zu Schreiben macht Arbeit. Jede ehrliche Arbeit hat den gleichen sittlichen Wert und Anspruch auf angemessenes Entgelt (Artikel 168 der Bayerischen Verfassung). Hier liegt vermutlich das wesentliche ungelöste Problem. -- Benutzer:Amue, 20. Nov. 2014‎