Soziologische Klassiker/ Soziale Ordnung/ Internalisierung

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Internalisierung

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Sozialisation (deutsch: Vergesellschaftung) ist die „Bezeichnung für den Prozess, durch den ein Individuum in eine soziale Gruppe eingegliedert wird, in dem es die in dieser Gruppe geltenden sozialen Normen (…) erlernt und in sich aufnimmt. Wenn dieser Aneignungsprozess so weit geht, dass das Individuum die betreffenden Verhaltensstandards, Werte, Überzeugungen, Einstellungen usw. als seine „eigenen“ bzw. als „Selbstverständlichkeiten“ empfindet, spricht man von einer Internalisierung derselben.“[1]


Allgemein

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Emile Durkheim gilt als Begründer der Idee, dass Sozialisation ein Zusammenleben von Menschen in Industriegesellschaften überhaupt erst ermöglicht. Das ursprünglich egoistische und triebhafte Individuum wird durch Internalisierung zu gesellschaftlichen Zusammenleben fähig.

Durch das Verinnerlichen von Werten und Normen findet in Talcott Parsons Theorie, eine Herausbildung von Regeln statt, die durch die Akteure des sozialen Handelns befolgt werden. Dadurch kommt es zur Internalisierung dieser Regeln und folglich zu einer Regulierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Durch die Internalisierung sozialer Verhaltensweisen kommt es zu einer Identifikation mit den Regel des Zusammenlebens und zur Herausbildung eines inneren Kontrollmechanismus laut Adam Smith.

In den folgenden Artikeln werden die Soziologen, Alfred Schütz, Emile Durkheim und Talcott Parsons bezüglich ihrer Sichtweisen auf die Internalisierung untersucht


Literatur

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  • Fuchs et al. (1988): Lexikon zur Soziologie, 2.Auflage, Opladen
  • Kaesler, Dirk (2003): Klassiker der Soziologie 1, 4. Auflage, Becksche Reihe
  • Münch, Richard (2002): Soziologische Theorie Band 1: Grundlegung durch Klassiker, Studienausgabe, Campus Verlag

Einzelnachweise

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  1. Fuchs et al. (1988)