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Das Stichwort Usability hat in der Gestaltung von Webseiten eine besondere Bedeutung. Hierunter versteht man die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten. Als Faustregel gilt die Vier-Klick-Hierarchie, die besagt, dass alles wichtige in einer Webseite nicht mehr als vier Mausklicks entfernt sein sollte. Wird diese nicht erfüllt, verliert der User oftmals das Interesse.

Software für Layout von Webseiten

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Im Folgenden werden so genannte WYSIWYG – Editoren aufgezählt. Mit diesen What-You-See-Is-What-You-Get – Editoren ist es möglich, auch ohne Programmierkenntnisse eine Webseite zu erstellen, indem man auf der Oberfläche seinen geschriebenen Text formatiert. Diese Programme übersetzen somit den formatierten Text in HTML.

Diese wären z.B.:

  • ­ Microsoft Frontpage/Microsoft Expression
  • ­ NetObjects Fusion
  • ­ Dreamweaver
  • ­ PSPad (universelle GUI für etliche (Programmier-)Sprachen)

Die Gestaltung von Webseiten

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Um zu prüfen, ob eine Webseite den Usability-Pflichten nachkommt, stellt man sich am besten folgende Fragen: ­ Wo bin ich? Wo ist meine aktuelle Position auf der Webseite? ­ Wohin gehe ich nun? Gibt es Unterpunkte, Vertiefungen? ­ Wie gelange ich dahin? Die Navigation zum Ziel sollte intuitiv geschehen. Man sollte nicht lange darüber nachdenken müssen. ­ Bin ich immer noch auf der selben Seite? Ist die Site-Kennung einheitlich? ­ Wie komme ich zurück? Gibt es eine Startseite oder einen Home-Button?

Webnavigation

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Webnavigation erfolgt durch anklickbare Elemente wie:

  • ­ Hotspots: (anklickbare Bilder)
  • ­ Hotwords: Unterstrichene oder blau markierte Wörter, die man anklicken kann.
  • ­ Buttons: (Schaltflächen)

Des Weiteren wird die Usability wesentlich durch folgende Beispiele erleichtert

  • ­ Sitemaps: Hierarchische Repräsentation einer Webseite
  • ­ Chunks: Zusammenfassen von Themen zu einem Oberthema
  • ­ Index: Alphabetische Anordnung der Schlagwörter einer Webseite
  • ­ Breadcrumbs: Hier handelt es sich um Navigationselemente, die den Pfad zur aktuellen Webseite, Kategorie etc. zeigen. Sie bieten Links zur vorher besuchten Seite an.
  • ­ Drop-down-Boxen/Pulldowns
  • ­ Reiter: Registerkarten

­* Suchfunktion

  • ­ Pop-ups: Öffnen eines Fensters, sobald man mit dem Cursor auf das zutreffende Element kommt.

Um die Aufmerksamkeit auf einen wichtigen Text zu lenken, ist es von Vorteil, dem Text Luft zu lassen. Darunter versteht man die reichliche Verwendung von Weißraum, um dem Auge Ruhepunkte zu geben. User unterscheiden im Web zudem zwischen kurzen Texten, die sie durchlesen und langen Texten, die sie ausdrucken können.

Websitestrukturen

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  • Sequentielle Struktur
  • Hierarchische Struktur
  • Tabellenstruktur
  • Netzstruktur

Gute Webnavigation zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu den Zielen, Erwartungen und Verhalten der Nutzer passt. Sie sollte nicht zu dominant, sondern intuitiv erfolgen und Elemente sollten sofort verständlich sein. Für den User ist es von Nutzen, durch alternative Wege zu seinem Ziel zu gelangen und vor allem sollte die Webseite eine gewisse Konsistenz aufweisen, an der sich der Webuser orientieren kann.