Gitarre: Folkdiplom - Basstöne


Basstöne bei einfachen AkkordenBearbeiten

Eine Variation des Lagerfeuerschlages ist es, den Basston besonders zu betonen. Dieses kann sowohl mit einem Daumenanschlag als auch mit einem Plektrumanschlag geschehen. Nur müsste man dazu wissen, welches überhaupt die Bass-Töne der einzelnen Akkorde sind.

Leere Saite RegelBearbeiten

Bei den folgenden Akkorden sollte man einmal kurz überlegen, ob man nicht selbst drauf kommt, welche Basstöne hervorgehoben werden müssen.

    

Die erste Regel ist ganz einfach: Die Bass-Saite, die genau so heißt wie der Akkord, das ist auch gleichzeitig der Basston. (Es ist übrigens egal ob es sich um ein Dur- oder Moll-Akkord handelt.) Also beim D-Dur-Akkord zupfe man die D-Saite als Basston an, beim A-Dur oder A-Moll-Akkord zupfe man die A-Saite an, und beim E-Dur bzw. E-Moll-Akkord zupfe man die E-Saite an.


Die RingfingerregelBearbeiten

     

Bei vielen diesen Akkorden kann man sich meist am Ringfinger orientieren. Die Saite, welche mit dem Ringfinger gedrückt wird, heißt bei den einfachen Akkorden oft so wie der ganze Akkord. Achte bei dem Griffdiagramm auf den schwarz markierten Basston.[1]




Übrigens
auch beim E-Dur- bzw. E-Moll-Akkord funktioniert die "Ringfinger-Regel".
Also hat man bei diesem Akkord zwei Möglichkeiten.
Man bevorzugt jedoch meist den tieferen von beiden.


SchlussbemerkungBearbeiten

Wenn man die 6 leeren Saiten (E A D G H E) sowie die Basstöne, die man mit der "Ringfinger-Regel" finden kann (G C E F), kennt, dann kann man schon 10 Töne der C-Dur-Tonleiter auf der Gitarre finden. Es fehlt nicht mehr viel, und man kann alle Töne der C-Dur-Tonleiter auf den ersten drei Bünden finden.


Fußnoten
  1. Wer den F-Dur-Akkord schon als Barré-Akkord beherrscht, der sollte sich ggf. einmal die Randbemerkung zum F-Dur-Akkord durchlesen.