Biochemie und Pathobiochemie: D-Ribose-5-phosphat



α-D-Ribose-5-phosphat
α-D-Ribose-5-phosphat.
α-D-Ribose-5-phosphat.
Basisdaten und Verweise
Namen: α-D-Ribose-5-phosphat
Summenformel: C5H11O8P
Molare Masse: 230,110 g/mol
PubChem: 3417
KEGG: C00117

Allgemeines

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Ribose-5-phosphat, eine phosphorylierte Aldopentose, ist das Bindeglied zwischen dem HMP-Weg und der Nukleotid-Biosynthese. Es wird im HMP-Weg gebildet und wird nach Phosphorylierung zum PRPP für die Biosynthese von Purin- und Pyrimidinnukleotiden verwendet, sowie für die Bildung von Nicotinamid-adenin-dinucleotiden (NAD(P)+).

Beim Abbau der Nukleotide wird die Pentose als Ribose-1-phosphat freigesetzt und kann wieder zu Ribose-5-phosphat isomerisiert werden.

Stoffwechselwege

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Freisetzung von Ribose-1-phosphat:

Biosynthese von Ribose-5-phosphat:

Verwendung von PRPP:

Bildung von PRPP aus Ribose-5-phosphat bzw. Ribose-1-phosphat

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Subst. ( ⇑ ) Co. Enzym EC EG Erkr.
  α-D-Ribose-1-phosphat
  Phosphoglucomutase 5.4.2.2 Iso GSD14, CDG1T
  D-Ribose-5-phosphat
ATP

AMP

  Ribosephosphatdiphosphokinase 2.7.6.1 Tr Gicht, PRPS- assoz.
  α-D-5-Phosphoribosyl-1-pyrophosphat (PRPP)




Allgemeine Hintergrundfarbe für Substrate Hintergrundfarbe Reaktionspfeile „Schlüsselenzyme“
Energiereiche Phosphate Reduktionsäquivalente CO2 / HCO3 C1-Reste Stickstoff

Abk.: Tr.: Transkriptionelle Regulation, Tl.: Regulation der Translation, Lok.: Regulation über die Enzymlokalisation, Kov.: Regulation durch kovalente Modifikation, All.: Allosterische Regulation, Koop.: Kooperativer Effekt, Co.: Cofaktoren, EC: Enzymklassifikation, EG: Enzymgruppe (Oxidoreductase, Transferase, Hydrolase, Lyase, Isomerase, Ligase), Erkr.: Assoziierte Erkrankungen.



 

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