Mittelhochdeutsch: Abkürzungen

AbkürzungenBearbeiten

Adj. Adjektiv
Adv. Adverb
Akk. Akkusativ
akt. aktiv
AR Ablautreihe
Ba Bartsch (in der Strophenzählung)
Dat. Dativ
f. femininum
Gen. Genitiv
germ. germanisch
gramm. grammatisch
Hs(s). Handschrift(en)
idg. indogermanisch
Imperat. Imperativ
Ind. Indikativ
Konj. Konjunktiv (dem Deutschen angemessener wäre: Optativ, ‚Wunschmodus’, ich benutze aber den geläufigeren Terminus aus der lat. Schulgrammatik).
lat. latein(isch)
LV Lautverschiebung
m. maskulinum
mhd. mittelhochdeutsch
n. neutrum
nhd. neuhochdeutsch (meist ‚Gegenwartssprache’ gemeint)
NL Nibelungenlied
Part. Partizip
pass. passiv
Pers. Person
Pl. Plural
poss. possessiv
PPP passives Präteritalpartizip
Präp. Präposition
Präs. Präsens
Prät. Präteritum (‚Vergangenheit’, im Gegensatz zum Perfekt, das ausdrücken würde, dass etwas jetzt schon ‚fertig’ ist - vgl. engl. I have come ~ ‚ich bin jetzt hier’)
Prät. Präs. Präterito-Präsens (Verb, dessen Präsens durch Präteritalformen gebildet wird – Ursache: idg. Perfektformen mit Präsensbedeu-tung: ‚ich weiß’ = ‚ich habe gesehen [in Erfahrung gebracht]’ usw. Dem idg. Perfekt vergleichbar ist in mancher Hinsicht das engl. Present Perfect: I have come = ‚Ich bin da.’)
Pron. Pronomen
Sg. Singular
stA starkes Adjektiv
stf. (stmn.) stark, feminin (maskulin oder neutral, usw.)
stV starkes Verb
swA schwaches Adjektiv
swf. (swmn.) schwach, feminin (maskulin oder neutral, usw.)
swV schwaches Verb
[ ] Aussprachebezeichnung (nicht in Lautschrift, sondern in konven-tioneller nhd. Orthographie, z. B. [ch])
‹ › Grapheme (Schreibungsbezeichnung), z. B. ‹h› oder ‹ch› für den oben genannten Laut. Die Klammern [ ] und ‹ › stehen nur, wenn es die Deutlichkeit erfordert.
* nicht belegte (rekonstruierte) Form; d. h. wir nehmen an, dass es diese Form tatsächlich gegeben haben muß, sie aber wegen der Ungunst der schriftlichen Überlieferung nicht erhalten ist. Der Asterisk steht immer, wenn wir idg. oder urgerm. Formen anführen, denn diese Sprachstufen sind nur rekonstruiert.
> ‚wird zu’; z. B. mhd. mîn > nhd. mein.
< ‚entstanden aus’, z. B. nhd. mein < mhd. mîn.
# Meine Marke für die Weiterarbeit; im fertigen Werk soll sie nicht mehr stehen.