Internet: Sicherheit: Zurückhaltung

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Wie können Sie sich durch Ihr Verhalten schützen?

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Persönliche Daten nicht preisgeben!

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Nichts ist langlebiger als Daten im Internet. Eine Umfrage von Microsoft hat ergeben: 79% aller Unternehmen prüfen die Online-Aktivitäten ihrer Bewerber und auch ihrer Mitarbeiter. Das ist mit speziellen Suchmaschinen wie z. B. „yasni“ und „123people“ nicht schwierig. Es gibt Agenturen, welche im Auftrag von Firmen Dossiers über deren Bewerber zusammenstellen.

Was ist so schlimm daran, wenn Sie Ihr Geburtsdatum, Adresse und Telefonnummer irgendwo im Internet preisgeben, z. B. auf Facebook?

Betrachten Sie es mit den Augen eines Internet-Kriminellen. Wenn Sie auf fremde Kosten „einkaufen“ wollten, wie könnten Sie vorgehen?

  • Suchen Sie nach einem Haus mit einer leerstehenden Wohnung.
  • Wenn Sie klingeln und „Werbung“ sagen, wird Sie jemand ins Haus lassen.
  • Kleben Sie einen Namen auf einen leerstehenden Briefkasten und auf die zugehörige Hausklingel, nicht allzu auffällig. Den Hausbewohnern wird das kaum auffallen, allenfalls denken diese, dass demnächst ein neuer Mieter einziehen wird.
  • Planen Sie so, dass alle Ihre Bestellungen möglichst innerhalb weniger Tage eintreffen.
  • Der Zusteller wird erfolglos klingeln und eine Benachrichtigung hinterlassen. Andere Hausbewohner werden die Pakete für einen neuen Mieter, den sie noch nie gesehen haben, wohl kaum annehmen.
  • Angeln Sie nach einigen Tagen die Benachrichtigungen aus dem Briefkasten oder brechen Sie ihn auf.
  • Holen Sie die Pakete ab.