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SimulationBearbeiten

Beschreibung Bild
Der Schaltplan, gezeichnet im SPICE-Simulator Tina:  
Resultat der Transientanalyse  
Messung der Einschaltzeit bzw. der Einschwingzeit:  
Nun prüfen wir, ob unsere Berechnung stimmt, in dem wir die Periodendauer messen:  
Variable Berechnet Simuliert
Periodendauer 2.657ms 2.62ms
Schaltspannung 5.8V 5.63V

Die Simulation stimmt hinreichend mit unserer Berechnung überein.

Es gibt nur unter anderem folgende Effekte, welche die Genauigkeit der Berechnung bzw. Simulation stören:

  • Die Schaltspannung ist in Wirklichkeit etwa 5.8V statt 5.6V (   wird dadurch grösser)
  • Durch die Viersichtdiode fließt auch im Aus-Zustand Strom (  wird dadurch größer)
  • die Spannung am Anfang einer Periode ist nicht 0V (  wird dadurch kleiner)

In der Realität kommen noch folgende Toleranzen hinzu:

  • Kondensator (etwa +/-10 %)
  • Widerstand (etwa +/-5%)
  • Spannungsquelle (etwa +/-1%)
  • Temperaturkoeffizienten

Kurzum: In der Praxis kämen wir um ein Potentiometer nicht herum.

Hinweis zur Simulation: Es ist notwendig "Zero inital values" zur verwenden. Bei "calculate operating point" findet die Simulation einen für die Simulation stabilen Arbeitspunkt und die Schwingung bleibt aus.