Computerhardware: HDD: Behandlung

Mit einem neuen Laufwerk nimmt die Vorsicht fast automatisch zu - um nach der Welle erster Begeisterung wieder ihr Normalmaß zu erreichen. Umfaßt das folgende Punkte, steht einer langen Verwendung wenig entgegen.

Allgemein

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Luftfeuchte
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In Sachen Luftfeuchte sind Festplatten tolerant - zwischen 8 und 90% sind erlaubt, jedoch kein Kondenswasser. Demnach sollten Festplatten nicht betrieben werden, wenn sie kälter als die Umgebung sind.


Lagerung

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  • Ausgebaut sollten Festplatten nur in antistatischen Verpackungen aufbewahrt werden. Das sind etwa die metallisch schimmernden Tüten oder transparenten Kunststoffschalen, in denen das Laufwerk Sie erreichte. Letztere haben meist klangvolle Namen wie 3D-Defense-System oder SeaShell.
  • Zudem sollte die Verpackung schockabsorbierend sein. Dies erfüllen die Kunstoffschalen, oder Kartons mit Dämmung.
  • Die Umgebungsluft sollte nicht korrosiv wirken, wie durch Meersalz oder Nähe einiger Industrieanlagen der Fall.
  • Ähnlich wie bei Bandkassetten gleichen sich auch bei Festplatten langsam die verschieden magnetisierten Bereiche einander an - auch bei „leeren“ Laufwerken ein Problem. Denn dort verwischen genauso die Position der Spuren und die eventuell auf den Plattern gespeicherte Firmware des Laufwerkes. Auch auf Nachfrage können Festplattenhersteller hier keine konkreten Zeiträume nennen. Abhilfe schafft ein halbjährlicher Check auf schadhafte Sektoren oder Auffrischung durch neuerliches Beschreiben. Quelle

Manchmal gibt es Ausnahmen - Laufwerke, die unbeeindruckt von der Umgebung funktionieren: Link

Ausfälle voraussagen

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Da Festplatten die Grundlage fast jeden Unternehmens speichern, sollte ihr Ausfall zumindest vorhersehbar sein. Deshalb haben Festplatten einen Fehlerspeicher. Dieser protokolliert zahlreiche Parameter, von der Qualität der Plattenoberfläche bis zur Temperatur. Er kann kostenfrei ausgelesen und der Zustand des Laufwerkes bewertet werden - siehe   S.M.A.R.T.

Siehe auch

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Hintergrund: Die Elektrostatik