Biochemie und Pathobiochemie: Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase



Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase
Basisdaten und Verweise
Namen: Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase (AADC), DOPA-Decarboxylase (DDC)
EC-Nr.: 4.1.1.28
Enzym-DB: EC->PDB, KEGG, BRENDA
Gen: DDC
Locus: 7p11
Gen-DB: KEGG, OMIM, Entrez, GNF

AllgemeinesBearbeiten

Die DOPA-Decarboxylase katalysiert die Bildung von biogenen Aminen aus aromatischen Aminosäuren.

StoffwechselwegeBearbeiten

ReaktionenBearbeiten

  • L-Phenylalanin = Phenylethylamin + CO2
  • L-Tyrosin = Tyramin + CO2
  • L-DOPA = Dopamin + CO2
  • L-Tryptophan = Tryptamin + CO2
  • 5-Hydroxy-L-Tryptophan = 5-Hydroxytryptamin (Serotonin) + CO2
  • L-Histidin = Histamin + CO2

KofaktorenBearbeiten

Regulation, Inhibitoren und AktivatorenBearbeiten

ExpressionsmusterBearbeiten

Hohe Konzentration in der Niere

Subzelluläre LokalisationBearbeiten

Protein-Struktur und FunktionBearbeiten

GenBearbeiten

Das AADC-Gen befindet sich auf Chromosom 7 (7p11).

PharmakologieBearbeiten

  • Decarboxylase-Hemmer wie z.B. Benserazid und Carbidopa hemmen in der Peripherie die Umwandlung von oral zugeführtem L-DOPA in Dopamin. Dadurch werden periphere Nebenwirkungen durch erhöhte Dopamin-Bildung verhindert und es kann mehr L-DOPA an den Bestimmungsort, das ZNS, gelangen und die Dosis somit reduziert werden. Anwendung in fixer Kombination mit L-DOPA bei Morbus Parkinson.

ErkrankungenBearbeiten




 

Haben Ihnen die Informationen in diesem Kapitel nicht weitergeholfen?
Dann hinterlassen Sie doch einfach eine Mitteilung auf der Diskussionsseite und helfen Sie somit das Buch zu verbessern.