names(x) dient dazu die Variablennamen von R-Objekten (bevorzugt data.frames) auszugeben oder zu setzen, um die Arbeit mit Variablen einfacher zu gestalten. Mit attach(x) können dann die Variablen direkt angesprochen werden, ohne den Namen des Datenobjekts mit angeben zu müssen. Bei Matrizen kann names(x) nicht sinnvoll eingesetzt werden. Hier werden Spalten- und Zeilenattribute mit colnames, rownames oder dimnames vergeben. Selbst wenn Spalten- und Zeilennamen vergeben sind, lassen sie sich bei Matrizen nur über die jeweiligen Nummern ansprechen.

HandhabungBearbeiten

Ausgabe der Namen eines Datenobjekts:

names(iris)                 # Ausgabe der Variablennamen des Iris-Datensatzes

Änderung der Namen eines Datenobjekts. Dazu muss ein Vektor mit den neuen Variablennamen übergeben werden. Falls weniger Variablennamen übergeben werden als Spalten vorliegen, werden die Namen der restlichen Spalten mit NA (kein Name) versehen.

names(iris) <- c("lsep", "wsep", "lpet", "wpet", "spec") 

Es können auch einzelne Variablennamen direkt abgefragt oder gesetzt werden.

names(iris)[3]
names(iris)[5] <- "species"
Tipp: R ist casesensitiv, d.h. Variablennamen müssen völlig korrekt mit Groß- und Kleinschreibung eingegeben werden. Besonders wenn in Variablennamen viele Großbuchstaben vorkommen, kann die Tipparbeit sehr lästig werden. Mit folgender Befehlszeile werden alle Großbuchstaben in Variablennamen durch Kleinbuchstaben ersetzt:
names(iris) <- tolower(names(iris))


siehe auchBearbeiten