Datensicherung/ Werkzeuge/ Kopieren/ Explorer


Der Windows-ExplorerBearbeiten

Viele PC-Benutzer kennen gar kein anderes Programm, um Dateien zu kopieren. Die Bedienung ist leicht und übersichtlich, das Resultat ist anschaulich. Um beispielsweise ein paar Verzeichnisse einmalig auf eine externe Festplatte oder auf den USB-Memory-Stick zu kopieren, reicht der Explorer aus.

Leider hat der Explorer auch negative Eigenschaften.

  • Das Kopieren lässt sich nicht automatisieren.
  • Es besteht immer die Gefahr, danebenzuklicken und unbemerkt die falschen Daten zu sichern.
  • Es besteht immer die Gefahr, dass Sie die Dateien versehentlich verschieben, statt sie zu kopieren.
  • Stößt der Explorer auf eine Datei, die sich nicht kopieren lässt, bricht er ab. Die verbleibenden Dateien werden nicht kopiert. Sie bekommen nicht angezeigt, welche Dateien kopiert worden sind und welche nicht.
  • Der Explorer kann nicht erkennen, ob eine Datei früher bereits kopiert worden ist. Wenn Sie das Kopieren wiederholen, werden die bereits kopierten Dateien erneut kopiert.
    • Unternimmt man nach einem Abbruch einen zweiten Versuch, werden auch die bereits erfolgreich kopierten Dateien erneut kopiert.
    • Wenn man am nächsten Tag die gleichen Ordner erneut sichert, werden alle Dateien zeitaufwändig noch einmal kopiert, obwohl nur wenige seit dem Vortag verändert worden sind.
  • Es gibt keine Protokollierung. Eine Liste der kopierten Dateien wird nicht erzeugt, und Fehlermeldungen werden nicht gespeichert. Man kann nie sicher sein, ob wirklich alles kopiert worden ist.

Für eine regelmäßige Datensicherung ist der Explorer deshalb nicht geeignet.