Staatsbürgerkunde Deutschland/ Praktische Politik/ Namen

Fragen

1 Wie heißt der jetzige Bundeskanzler / die jetzige Bundeskanzlerin von Deutschland? 72

Gerhard Schröder
Angela Merkel
Franziska Giffey
Olaf Scholz

2 Wie heißt Deutschlands heutiges Staatsoberhaupt? 75

Frank-Walter Steinmeier
Bärbel Bas
Bodo Ramelow
Joachim Gauck

3 Wie hieß der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland? 165

Konrad Adenauer
Kurt Georg Kiesinger
Helmut Schmidt
Willy Brandt

4 Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war … 180

Ludwig Erhard.
Willy Brandt.
Konrad Adenauer.
Gerhard Schröder.

5 Wer wird als „Kanzler der Deutschen Einheit“ bezeichnet? 215

Gerhard Schröder
Helmut Kohl
Konrad Adenauer
Helmut Schmidt


Allgemeine Hinweise
  • Jeder einzelne Name ist mit einem Verweis auf den Artikel der deutschen Wikipedia verbunden.
  • Bei den Funktionen sind nur die wichtigsten genannt. Was sonst noch wichtig ist, ist im Lebenslauf bei Wikipedia nachzulesen.
  • Auch die Bundespräsidenten und Bundeskanzler haben vor und nach ihrer Amtszeit große Bedeutung für die deutsche Politik und Gesellschaft gehabt. Auch dazu verweisen wir auf die Wikipedia-Artikel.

Bundespräsidenten

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Name Lebenszeit Amtsdauer Partei Bemerkungen
Theodor Heuss 1884–1963 1949–1959 FDP
Heinrich Lübke 1894–1972 1959–1969 CDU
Gustav Heinemann 1899–1976 1969–1974 SPD
Walter Scheel 1919–2016 1974–1979 FDP
Karl Carstens 1914–1992 1979–1984 CDU
Richard von Weizsäcker 1920–2015 1984–1994 CDU Rede vom 8. Mai 1985: Das Kriegsende war ein „Tag der Befreiung“ für Deutschland.
Roman Herzog * 1934 1994–1999 CDU
Johannes Rau 1931–2006 1999–2004 SPD
Horst Köhler * 1943 2004–2010 CDU Rücktritt am 31. Mai 2010
Christian Wulff * 1959 2010–2012 CDU Rücktritt am 17. Februar 2012
Joachim Gauck * 1940 2012–2017 parteilos erster Bundespräsident aus der ehemaligen DDR
Frank-Walter Steinmeier * 1956 seit 2017 SPD

Bundeskanzler

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Name Lebenszeit Amtsdauer Partei Bemerkungen
Konrad Adenauer 1876–1967 1949–1963 CDU Adenauer hat die Bundesrepublik Deutschland an den Westen (Europäische Gemeinschaft, NATO) gebunden und die deutsch-französische Aussöhnung eingeleitet.
Ludwig Erhard 1897–1977 1963–1966 CDU Erhard hat das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft übernommen und galt als Wirtschaftsminister als Vater des Wirtschaftswunders der 1950er-Jahre.
Kurt Georg Kiesinger 1904–1988 1966–1969 CDU Kanzler der ersten „Großen Koalition“ von CDU/CSU und SPD.
Willy Brandt 1913–1992 1969–1974 SPD Brandt strebte mit seiner Ostpolitik nach besserer Zusammenarbeit mit dem Ostblock und der DDR und förderte die Aussöhnung mit den östlichen Nachbarländern. Friedensnobelpreis 1971; Grundlagenvertrag zwischen BRD und DDR 1972/73.
Helmut Schmidt 1918–2015 1974–1982 SPD Seine Amtszeit war geprägt durch den Terror der Roten Armee Fraktion sowie Auseinandersetzungen um die Nachrüstung. Er hat die europäische Zusammenarbeit und Integration vorangetrieben.
Helmut Kohl * 1930 1982–1998 CDU Auch Kohl hat die europäische Zusammenarbeit und Integration gefördert. 1989/90 ergriff er die Chance zur deutschen Wiedervereinigung und wurde so der „Kanzler der Einheit“.
Gerhard Schröder * 1944 1998–2005 SPD Erste Koalition im Bund unter Beteiligung der Grünen. Innenpolitische Reformen „Hartz-Gesetze“; außenpolitisch Beteiligung an Militäraktionen.
Angela Merkel * 1954 2005-2021 CDU Erste Frau im Amt des Bundeskanzlers, erste Kanzlerin aus der ehemaligen DDR.
Olaf Scholz * 1958 seit 2021 SPD

Weitere Politiker

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Name Lebenszeit Partei(en) Funktionen Bemerkungen
Rainer Barzel
1924–2006
CDU 1964–1973 Fraktionsvorsitzender im Bundestag; 1971–1973 CDU-Bundesvorsitzender Oppositionsführer gegen Willy Brandt, 1972 vergebliche Kandidatur zum Bundeskanzler.
Norbert Blüm
* 1935
CDU 1982–1998 Arbeits- und Sozialminister  
Hans-Dietrich Genscher
1927–2016
FDP 1974–1992 Außenminister; 1974–1985 FDP-Vorsitzender Er stand für eine Ausgleichspolitik zwischen Ost und West und entwickelte eine aktive Entspannungspolitik. Auch spielte er (zusammen mit Bundeskanzler Kohl) eine führende Rolle bei der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten 1989/90.
Gregor Gysi
* 1948
SED/PDS/Linke 1990–2000 sowie 2005–2015 Vorsitzender der Bundestagsfraktion; 1989–1993 Parteivorsitzender Durch Gysis Wirken wurde die SED, die ehemalige Staatspartei der DDR, als PDS zu einer demokratischen Partei. Er und Lafontaine schufen 2007 die Partei „Die Linke“ und sorgten für bundesweite Bedeutung einer sozialistischen Alternative zur sozialdemokratischen SPD.
Oskar Lafontaine
* 1943
SPD/Linke 1995–1999 SPD-Vorsitzender; 2007–2010 Linke-Vorsitzender 1990 vergebliche Kandidatur zum Bundeskanzler. 2005 Austritt aus der SPD; Mitgründer der Partei „Die Linke“ (siehe Gysi).
Karl Schiller
1911–1994
SPD 1966–1972 Wirtschaftsminister Er hat wichtige Gesetze zur Wirtschaftspolitik entworfen.
Franz-Josef Strauß
1915–1988
CSU 1953–1969 Bundesminister; 1978–1988 Ministerpräsident Bayern 1980 vergebliche Kandidatur zum Bundeskanzler.
Hans-Jochen Vogel
* 1926
SPD 1972–1981 Bundesminister; 1987–1991 SPD-Vorsitzender Als Oberbürgermeister von München holte er die Olympischen Sommerspiele 1972 nach Deutschland. 1983 vergebliche Kandidatur zum Bundeskanzler.
Herbert Wehner
1906–1990
SPD 1969–1983 Fraktionsvorsitzender im Bundestag Er organisierte maßgeblich die Entwicklung der SPD zu einer Volkspartei mit dem Godesberger Programm (1959).

DDR-Politiker

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Kurzbiografien stehen auf Wikijunior Europa/ DDR.

 
Erich Honecker (1986)
Name Lebenszeit Funktionen Bemerkungen
Wilhelm Pieck
1876–1960
1946 Vorsitzender der SED
1949–1960 Präsident der DDR
1919 Gründungsmitglied der KPD, als deren Vertreter er bei der Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED Vorsitzender der SED wurde (mit Grotewohl).
Walter Ulbricht
1893–1973
1950–1971 Generalsekretär (ab 1953: Erster Sekretär) des Zentralkomitees der SED
1960–1971 Vorsitzender des Staatsrats
Unabhängig von den Funktionen war Ulbricht stets der führende Politiker in der DDR.
Otto Grotewohl
1894–1964
1949–1964 Ministerpräsident Seit 1912 Mitglied der SPD, als deren Vertreter er bei der Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED Vorsitzender der SED wurde (mit Pieck).
Erich Mielke
1907–2000
1957–1989 Minister für Staatssicherheit Hauptverantwortlich für den Ausbau des flächendeckenden Überwachungssystems.
Erich Honecker
1912–1994
1971–1989 Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzender des Staatsrats Führender Politiker der DDR; 1961 organisierte er den Bau der Berliner Mauer.
Margot Honecker
1927–2016
1963–1989 Ministerin für Volksbildung Verantwortlich für das „einheitliche sozialistische Bildungssystem“ und den Wehrunterricht mit Waffenausbildung.
Lothar de Maizière
* 1940
1990 Ministerpräsident Als Vertreter der CDU war er Sieger bei den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 und führte die DDR zur Wiedervereinigung in die BRD.

Antworten

Hier stehen die Lösungen
1. 72 Richtig ist 4: Olaf Scholz
2. 75 Richtig ist 1: Frank-Walter Steinmeier
3. 165 Richtig ist 1: Konrad Adenauer
4. 180 Richtig ist 3: Konrad Adenauer
5. 215 Richtig ist 2: Helmut Kohl

Siehe auch

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Neben den Artikeln über die einzelnen Politiker gibt es auf Wikipedia u. a. folgende Übersichtsartikel: