Wie sich in jüngerer Vergangenheit (2010/2011) prominent gezeigt hat, ist korrektes Zitieren wichtig. Aufgrund des Urheberrechtes kann falsches Zitieren sogar rechtliche Konsequenzen haben. Generell gibt es hier keine verbindliche Rechtsberatung, aber als Faustformel kann gelten, daß der Autor des Zitates im Allgemeinen mit dem direkten, wörtlichen Zitieren einverstanden sein muß. Wenn hingegen indirekt zitiert wird, also nur inhaltlich sinngemäß wiedergegeben wird, was jemand geschrieben oder gesagt hat, so muß der Zitierte nicht einverstanden sein. Eine Quellenangabe ist so oder so zum allseitigen Interesse angebracht. Für solche Quellenangaben für indirekte Zitate stellt (X)HTML keine besonderen Funktionalitäten zur Verfügung.

Ansonsten können ungefragt Werke von Personen direkt zitiert werden, die bereits länger als 70 Jahre tot sind. Zudem ist ein wörtliches Zitat ohne Erlaubnis möglich, wenn das zitierende Dokument eine wissenschaftliche Arbeit ist oder ein eigenständiges (literarisches Kunst-)Werk. Allerdings muß das Zitat und dessen Umfang im Zusammenhang mit dem zitierenden Werk stehen und der Zweck muß dort ersichtlich sein. Praktisch muß also der Inhalt des wörtlichen Zitats im Begleittext behandelt werden und somit zur Aussage der Arbeit signifikant beitragen. Dies setzt aber eine korrekte Quellenangabe voraus. Sofern ein Werk als eine solche Quellenangabe nicht verfügbar ist, kann zumindest die Angabe des Namens der zitierten Person als Quellenangabe dienen.

Auch weil korrektes wörtliches Zitieren so wichtig und knifflig ist, stellt (X)HTML dafür drei besondere Elemente bereit, einschließlich eines Attributes zur Referenzierung von Quellen, die als URI/IRI verfügbar sind.

Technisch sind bei einem wörtlichen Zitat mindestens zwei Dinge zu realisieren. Auf jeden Fall ist das wörtliche Zitat vom eigenen Inhalt zu separieren und als solches zu kennzeichnen. Dazu stellt (X)HTML zwei Elemente bereit:
blockquote als Blockelement oder spezielles Gruppierungselement für Vollzitate oder eben ganze Textblöcke und q für Zitate im normalen Textfluß.

Dann ist auf jeden Fall ein Quellenachweis notwendig, welcher dem Zitierten eindeutig zugeordnet sein muß. In der Regel ist dies eine Referenz auf einen Text, aus dem zitiert wird. Bei persönlichen Mitteilungen oder mündlichen Überlieferungen oder aus sonstigen Gründen kann dies allerdings auch der Name der Person sein, die zitiert wird. Generell ist es üblich, beim Zitieren von Einzelpersonen oder kleineren Personengruppen, den Namen zusätzlich zur Referenz auf die Quelle aufzuführen. Für die Quellenangabe stellt (X)HTML ein Element und ein Attribut zur Verfügung. Dafür kann mit der Erweiterung RDFa eine semantisch eindeutige Kennzeichnung erfolgen.

Ist die Quelle als URI/IRI verfügbar, ist die eindeutig zuzuordnende Quellenangabe mit dem Attribut formal einfach zu realisieren, ist das nicht der Fall, erweist sich die Lage als etwas komplizierter. Da praktisch (X)HTML allerdings keine Angaben dazu macht, wie genau die Quellenangabe mit dem Attribut dem Leser zugänglich zu machen ist, stellen gängige Darstellungsprogramme hierfür leider bis heute keine oder nur sehr versteckte Anzeigemöglichkeiten bereit. Da der Autor also nicht damit rechnen kann, daß die von (X)HTML vorgesehene Quellenangabe als URI/IRI zugänglich ist, ist auch in diesem Falle die Situation komplizierter und muß hier auch genauer betrachtet werden.

Blockzitate, Element blockquote

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Um Blockzitate auszuzeichnen, wird das Blockelement blockquote verwendet. Blockzitate in dem Sinne sind längere Zitate, die in Form eines Blockelementes klar von sonstigem Inhalt separiert sein sollen. Das Element deklariert seinen Inhalt als ein Zitat. Das Element kann notiert werden, wo fließender Inhalt erwartet wird. Im Sinne einer guten Textstruktur sollte es nur dort verwendet werden, wo alle Geschwisterelemente ebenfalls Blockelemente oder Gruppierungselemente sind.

In älteren, strikten Versionen von (X)HTML können beliebig viele Blockelemente enthalten sein, somit auch komplexe Zitate, die aus Tabellen und Aufzählungen bestehen.
In HTML5 ist fließender Inhalt erlaubt.
Im Sinne einer guten Textstruktur sollten sich hier Autoren wiederum entscheiden, ob als Kindelemente nur Blockelemente und Gruppierungselemente verwendet werden oder aber nur Phraseninhalt.

Die Quelle des Zitats kann in Form einer URI mit dem Attribut cite angegeben werden.

Beispiel:

<blockquote cite="http://de.wikipedia.org">
    <p>
    Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie 
    aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. 
    Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. 
    Seit Mai 2001 sind so 1.307.206 Artikel in deutscher Sprache entstanden. 
    Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen.
    </p>
</blockquote>

Zwar fällt der zitierte Text unter das Urheberrecht, da Wikipedia allerdings das Zitieren erlaubt, wenn die entsprechende URI/IRI als Quelle angegeben ist, ist das Zitat so formal in Ordnung. Da sich allerdings die Zahl der Artikel laufend ändern wird, wäre es sinnvoll, im Begleittext das Datum des Aufrufs der Seite im Begleittext mit anzugeben.

Weil, wie bereits beschrieben, Darstellungsprogramme das Attribut cite gar nicht oder nicht naheliegend einfach für den Leser zugänglich machen – und Wikipedia dies zudem in den Nutzungsbedingungen auch bevorzugt – empfiehlt sich zusätzlich im Begleittext die Referenz nochmal mit einem Element a zu wiederholen (siehe dazu das Kapitel über Verweise).

Zitate im Textfluß, Element q

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Um Zitate im normalen Textfluß, also als Phraseninhalt auszuzeichnen, wird das Element q verwendet. q ist ein Phrasenelement und als Inhalt ist Phraseninhalt erlaubt.

Wie bei blockquote kann mit dem Attribut cite die Quelle des Zitats in Form einer URI/IRI angegeben werden. Hinsichtlich der Praktikabilität dieses Vorgehens gelten die gleichen Anmerkungen wie für cite von blockquote.

Beispiel:

<p>Wikipedia ist eine Enzyklopädie im internet.<br />
<q cite="http://de.wikipedia.org">Jeder kann mit seinem Wissen beitragen.</q><br />
Somit kann jeder bei der Verbesserung und Vervollständigung 
dieses Projektes helfen, aber auch kontraproduktiv die 
Bemühungen seiner Mitmenschen durch Vandalismus und Fehlinformation 
erschweren oder verfälschen.</p>

Quellenangabe, Element cite

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Das Phrasenelement dient dazu, eine Quellenangabe vorzunehmen. Der Inhalt ist Phraseninhalt, eben die benötigte Quellenangabe, gegebenenfalls einschließlich Referenzierung einer Quelle im Netz.

Beispiel:

<p><cite id="wiki"><a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a> 
(Abgerufen 2011-11-03)</cite> ist eine Enzyklopädie im internet.<br /> 
<q cite="#wiki">Jeder kann mit seinem Wissen beitragen.</q><br /> 
Somit kann jeder bei der Verbesserung und Vervollständigung 
dieses Projektes helfen, aber auch kontraproduktiv die 
Bemühungen seiner Mitmenschen durch Vandalismus und Fehlinformation 
erschweren oder verfälschen.</p>

Der Vorteil ist bei dieser Variante, daß die Quellenangabe für den Leser direkt und einfach über das Element a zugänglich gemacht wird, welches samt Datumsangabe in cite steht. Das Attribut cite vom Element q verweist hingegen nur auf das Element cite, um die Zuordnung von Quellenangabe zum Zitat formal eindeutig zu machen. Das Attribut hat hier als Wert demzufolge nicht mehr eine URI/IRI des Quelltextes selbst, sondern verweist nur auf eine Stelle im eigenen Text, wo die Quellenangabe gemacht wird.

Anderes Beispiel:

<p>
Der Experimentalphysiker 
<cite id="Olaf">Dr. Olaf Hoffmann aus Hannover</cite> 
stellte schon im letzten Jahrtausend die Hypothese auf: 
<q cite="#Olaf">Versuch macht kluch!</q>
</p>

In diesem Falle handelt es sich vom Ursprung her um eine (wiederholte) mündliche Äußerung, zumindest die primäre Quelle ist also als URI/IRI nicht verfügbar. Daher wird nur der Name des Zitierten angegeben. Da dieser zudem damit einverstanden ist, hier zitiert zu werden, ist das Zitat hier auch rechtlich unbedenklich.

Subtil wird die Angelegenheit, wenn von dem Zitierten eine eigene Seite im Netz als URI/IRI verfügbar ist. Diese Seite ist weder die Person selbst noch enthält sie notwendig den zitierten Text, kann aber sehr wohl dazu beitragen, das Zitat im Zweifelsfalle durch den Zitierten als korrekt verifizieren zu lassen. Daher kann eine solche Angabe sinnvoll sein.

Bei obigem Beispiel stellt sich nur die Frage, wie am besten vorgegangen wird:

<a href="http://example.org"><cite id="Olaf">Dr. Olaf Hoffmann aus Hannover</cite></a>

Diese Variante sagt aus, daß der Mensch als Person zitiert wird, die Quellenangabe wird lediglich als Verweistext verwendet. Die referenzierte Seite braucht also den zitierten Text nicht selbst zu enthalten.

<cite id="Olaf"><a href="http://example.org">Dr. Olaf Hoffmann aus Hannover</a></cite>

Dies hingegen gibt die URI/IRI selbst als Quellenangabe an, der zitierte Text sollte also auf der Seite zu finden sein, nicht nur irgendeine Information zur zitierten Person.

cite kann auch ohne Zitat zur Quellenangabe verwendet werden:

<p>Unsere Ergebnisse haben wir veröffentlicht in 
<cite>Physical Review Letters, 92 (2004) 033201-1; 
      doi:10.1103/PhysRevLett.92.033201</cite></p>

In diesem Falle ist einfach der Elementinhalt selbst eine Quellenangabe. Hier gibt es sogar gleich mehrere Möglichkeiten, die Quelle zu finden.

Nun wird manchmal auch ein Spruch oder ein Zitat einer Persönlichkeit als Vorwort, Motto oder Epigraph verwendet. Wenn der zitierende Autor solch ein geflügeltes/gefiedertes Wort ohnehin im Kopf hat oder aus sonstigen Gründen kein Werk als Quelle angeben kann, ist es durchaus üblich, auch nur den Namen der Persönlichkeit zu notieren:

<blockquote cite="#Heraklit">
<p>Alles ist in Bewegung und nichts bleibt stehen.</p>
</blockquote>
<p><cite id="Heraklit">Heraklit von Ephesus</cite></p>

Daß es sich um eine Übersetzung handelt, ist implizit klar und wird auch nicht besonders erwähnt. Der Zitierte ist seit langer Zeit tot, von daher gibt es auch keine Probleme mit dem Urheberrecht.

Bei umfangreicheren Übersetzungen hat allerdings die Person, die übersetzt hat, das Urheberrecht an der Übersetzung. Die Übersetzung ist zwar bezüglich des Originals ein abhängiges Werk, die Urheberschaft liegt aber trotzdem bei der Person, die übersetzt hat. In solchen Fällen ist also bei der Quellenangabe der Originalautor zu berücksichtigen, ebenso der Übersetzer.

Indirektes Zitieren

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Bei indirektem, nicht wörtlichem Zitieren ist eine Quellenangabe ebenfalls sinnvoll und wünschenswert. Der Vorteil einer eigenen Wortwahl gegenüber einem Zitat besteht auch darin, daß es keinen Konflikt mit dem Urheberrecht gibt und man selbst den für das eigene Werk relevanten Aspekt herausstellen kann. Die Quellenangabe hat hier zum einen den Zweck, die Leistung des Urhebers zu respektieren, aber auch um kenntlich zu machen, daß die Thematik nur angerissen wurde und für vertiefende Studien ins Original gesehen werden sollte. Hier kann zur Quellenangabe prinzipiell auch cite verwendet werden, allerdings gibt es da keinen Mechanismus einer formal eindeutigen Zuordnung innerhalb von (X)HTML. Dies könnte wiederum mit RDFa erfolgen. Bei Menschen als Lesern ergibt sich der Zusammenhang meist von allein:

<p>Wikipedia ist eine Enzyklopädie im internet, 
bei der ein jeder mitmachen kann
(<cite><a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>, 
abgerufen 2011-11-03</cite>).
Somit kann jeder bei der Verbesserung und Vervollständigung 
dieses Projektes helfen, aber auch kontraproduktiv 
die Bemühungen seiner Mitmenschen durch Vandalismus und Fehlinformation 
erschweren oder verfälschen.</p>

Beispiel ohne URI/IRI:

<p>Atomare Stoßprozesse können durch polarisiertes Licht 
gezielt manipuliert werden
(<cite>T. Schmidt, C. Figl, A. Grimpe, J. Grosser, O. Hoffmann, F. Rebentrost;
<span xml:lang="en">"Control of Atomic Collisions by Laser Polarization";
Physical Review Letters, 92 (2004) 033201-1; 
doi:10.1103/PhysRevLett.92.033201</span></cite>).
</p>

Hier kann der Leser sowohl über die Zeitschrift, als auch direkt über die DOI zum zitierten Artikel gelangen. In diesem Falle gibt es zu dem Artikel auch eine URI/IRI, die man sicher auch angeben würde. Die notierte Variante ist hier nur als Beispiel gemeint. Bei Büchern eignet sich auch gut die ISBN, um das Auffinden zu erleichtern.

Schlecht geeignet ist hingegen als Quellenangabe ein Verweis auf eine Verkaufsseite eines Händlers. Dies ist einfach Reklame für den Händler und das Buch und ist also solche zu kennzeichnen, nicht als Quellenangabe. Für Reklame eignet sich (zusätzlich zur Quellenangabe) das Element aside.

Quellenangaben in Listen sammeln

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Alternativ zur Angabe der Quelle direkt vor oder nach dem Zitat ist es auch üblich, Quellenangaben am Ende eines Dokumentes in einer Liste zu sammeln. Listen werden im Detail in einem anderen Kapitel erläutert, entsprechend die Verweisfunktionalität.

Beispiel:

<section>... Text mit weiteren Zitaten ... </section>

<section>
<p>Wikipedia ist eine Enzyklopädie im internet, 
bei der ein jeder mitmachen kann
(<a href="#wiki">[wiki]</a>).
Somit kann jeder bei der Verbesserung und Vervollständigung 
dieses Projektes helfen, aber auch kontraproduktiv die Bemühungen 
seiner Mitmenschen durch Vandalismus und Fehlinformation 
erschweren oder verfälschen.</p>

</section>

<section>
<div>... Text mit weiteren Zitaten ... </div>

</section>

<section>
<h2>Quellenangaben</h2>
<ul>
<li> ... andere Quelle ... </li>
<li>[wiki] <cite id="wiki"><a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>, 
    abgerufen 2011-11-03</cite></li>
<li> ... andere Quelle ... </li>
</ul>

</section>

Dabei ist natürlich wie immer bei der Verwendung von Fragmentidentifizierern darauf zu achten, daß diese für das gesamte Dokument eindeutig sind, bei dem Beispiel darf es also in dem Dokument nur exakt ein Element geben, welches ein Attribut id mit dem Wert "wiki" hat.

Entsprechend kann natürlich auch bei wörtlichen Zitaten vorgegangen werden, wobei dort weiterhin die eindeutige Zuordnung mit cite und cite möglich ist.

Bei indirekten Zitaten kann statt das Element cite zu verwenden, dies auch weggelassen werden und stattdessen der Fragmentidentifizierer im Element li notiert werden. Kommt beides in einer Liste von Quellenangabe vor, empfiehlt sich allerdings wegen der Einheitlichkeit eine durchgehende Verwendung von cite.

Sind hingegen von gedruckten Büchern oder Artikeln keine URIs bekannt, sondern zum Beispiel nur eine DOI oder ISBN, so eignen sich solche Listen ebenfalls gut für solche Angaben, während es eher unüblich ist, etwa eine DOI direkt als (Pseudo-)Protokoll aufzufassen und dies direkt als URI-Konstruktion im Attribut cite zu notieren. Es gibt allerdings mittlerweile Dienste, bei denen man eine DOI oder ISBN als URI/IRI aufrufen kann. Das Dokument, welches dann unter einer so erzeugten URI/IRI zu finden ist, enthält entweder Informationen über das Werk oder bietet Zugang zu dem Werk selbst.

Statt die Quellen am Ende eines jeden Dokumentes zu sammeln, wird bei größeren Projekten, welche aus mehreren Dokumenten bestehen, auch gerne in einem gesonderten Dokument ein Quellenverzeichnis mit allen Quellen angelegt. Entsprechend ist dann nicht nur auf den Fragmentidentifizierer zu verweisen, sondern auf die Seite mit dem Quellenverzeichnis, an welche dann hinter dem # wie gewöhnlich der Fragmentidentifizierer angehängt wird, etwa so:

Im Text:

<p>Atomare Stoßprozesse können durch polarisiertes Licht 
gezielt manipuliert werden <a href="Quellenverzeichnis.xhtml#Control2004">[Control2004]</a>.
</p>

Im Dokument Quellenverzeichnis.xhtml:

<ul>
<li> ... andere Quelle ... </li>
<li>[Control2004]
<cite id="Control2004">T. Schmidt, C. Figl, A. Grimpe, J. Grosser, O. Hoffmann, F. Rebentrost;
<span xml:lang="en"><em>Control of Atomic Collisions by Laser Polarization</em>;
Physical Review Letters, 92 (2004) 033201-1; 
doi:10.1103/PhysRevLett.92.033201</span></cite></li>
<li> ... andere Quelle ... </li>
</ul>

Es gibt verschiedene Zitierstile, insbesondere was die Reihenfolge der Angaben im Quellenverzeichnis anbelangt. Obiges Vorgehen mit einem im Textzusammenhang aussagekräftigen Kürzel wie [Control2004] hat mehrere Vorteile: Das Publikum kann die Quellenangabe besser zuordnen. In dem Falle ist bereits im laufenden Text anhand des Kürzels für das Publikum erkennbar, aus welchem Jahr die Quelle stammt. Gegenüber einer Durchnumerierung ist keine weitere Arbeit erforderlich, wenn ein weiterer Verweis zu einer Quellenangabe nachträglich ergänzt wird.

Ansonsten ist es sinnvoll zu gucken, welche Stile im eigenen (wissenschaftlichen) Umfeld üblich sind und welche davon den eigenen Ansprüchen genügen.

Die beiden Beispiele verwenden für die Liste der Quellen eine ungeordnete Liste, keine geordnete, weil nicht davon ausgegangen wird, daß die Quellen in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden müssen. Alternativ könnte auch eine Definitionsliste verwendet werden, um zum betonen, daß die Quellenangabe das im laufenden Text verwendete Kürzel definiert.

Im Dokument Quellenverzeichnis.xhtml sieht das dann zum Beispiel so aus:

<dl>
<dt>[Beispiel]</dt><dd> ... andere Quelle ... </dd>
<dt>[Control2004]</dt><dd>
<cite id="Control2004">T. Schmidt, C. Figl, A. Grimpe, J. Grosser, O. Hoffmann, F. Rebentrost;
<span xml:lang="en"><em>Control of Atomic Collisions by Laser Polarization</em>;
Physical Review Letters, 92 (2004) 033201-1; 
doi:10.1103/PhysRevLett.92.033201</span></cite></dd>
<dt>[WasAnderes]</dt><dd> ... andere Quelle ... </dd>
</dl>

Näheres zu Listen findet sich im Kapitel über Aufzählungen und Listen.