Gesundheitspolitik: Verbesserung

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Was sollte der Gesundheitsminister sofort ändern ?

Zulassung zum MedizinstudiumBearbeiten

Es gibt eine ganze Reihe von Abiturienten, die würden gerne Medizin studieren, können es aber nicht, weil ihr Notendurchschnitt zu schlecht ist. Dabei gibt es erhebliche Zweifel, ob die Abiturnote ein guter Parameter für den späteren Berufserfolg als Arzt ist. Folgende Änderung sollte deswegen eingeführt werden: Jeder Abiturient kann sich durch vollzeitige Praktika im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis eine Verbesserung seiner Abiturnote verdienen. Folgender einfache Modus wäre denkbar : 1 Monat Praktikum verbessert die Abiturnote um 0,1

Prüfungen im MedizinstudiumBearbeiten

Das Hammerexamen sollte wieder abgeschafft werden und durch jährliche kleinere Prüfungen ersetzt werden.

Indirekte Steuern zur Finanzierung der Gesundheitswesens heranziehenBearbeiten

Alkohol und Zigarettensteuer an die Krankenkassen abführenBearbeiten

Alkohol und Nikotin erzeugen viele Gesundheitskosten. Deswegen sollten die Steuereinnahmen für diese Stoffe den Krankenkassen zufliessen.

Die Mehrwertsteuersätze auf Nahrungsmittel vom halben auf den vollen Satz erhöhenBearbeiten

Es erscheint unsinnig in einer Zeit, in der viele Menschen immer dicker werden, die Lebensmittel weiter zu subventionieren. Man sollte also den Mehrwertsteuersatz für Nahrungsmittel auf das normale Niveau anheben. Als soziale Ausgleichsmaßnahme kann man Leitungswasser und 10 andere ( möglichst gesunde) Nahrungsmittel ganz von der Mehrwertsteuer befreien.

Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse von allen einziehenBearbeiten

Alle sollte ihren Beitrag zur GKV leisten. Wer privatversichert sein will, sollte eine Zusatzversicherung abschliessen.


Unwirksames nicht bezahlenBearbeiten

Unwirksame medizinische Maßnahmen und Medikamente sollten nicht bezahlt werden.


Bezahlung von HausärztenBearbeiten

Bezahlung mit einem festen GehaltBearbeiten

Bezahlung nach folgenden Prinzipien

  • Zahl der Patienten
  • Zufriedenheit der Patienten ( von KV und Kasse regelmäßig von den Patienten standardisiert abfragen lassen )
  • Alterszusammensetzung der Patienten
  • geografische Lage der Praxis in einer über- oder unterversorgten Region

Damit käme man weg von unsinnigen Leistungen und unsinniger Bürokratie. Ausserdem könnte man unterversorgte Regionen fördern und Überversorgung bremsen.

Abrechnung direkt mit den PatientenBearbeiten

Auch der Kassenpatient bekommt wie ein Privatpatient für jede Leistung eine Rechnung, für die er auch zahlungspflichtig ist. Er reicht die Rechnung dann bei seiner Krankenkasse ein. Er bekommt dann die gesamte Rechnung oder einen Teilbetrag von der Krankenkasse ersetzt.

Leistungszahlen der Niedergelassenen Fachärzte veröffentlichenBearbeiten

Alle Krankenhäuser müssen mittlerweile ihre Leistungsdaten jährlich veröffentlichen. Das sollte man auch von den niedergelassenen Fachärzten verlangen.

KV abschaffenBearbeiten

Die KV ist eine zweite unnötige Bürokratie zwischen Leistungserbringern(Ärzte) und Leistungsbezahlern ( Kassen) . Sie gehört abgeschafft. Die bei der KV arbeitenden Angestellten werden von den Krankenkassen übernommen.

Kassenzulassung und ZulassungssperreBearbeiten

Die derzeitige Vergabe der Kassenzulassung für Ärzte ist problematisch. Sie verhindert einen freien Markt und eine flexible bedarfsgerechte Steuerung. Man sollte die Kassenzulassung zumindest in Überangebotsregionen nur noch befristet vergeben. Es ist schwer einzusehen, warum ein Arzt die Kassenzulassung lebenslang bekommt und sie verkaufen oder vererben kann. Es ist schwer einzusehen, warum die bereits in einem Gebiet niedergelassenen Ärzte sich die Konkurrenz vom Hals halten können, wenn sie über die KV weitere Niederlassungen verhindern.

Maßnahmen gegen das RauchenBearbeiten

siehe auch Rauchen

Tabakkonsum auf 10 % des heutigen Standes herunterfahren(2010)

Die   Tabaksteuer muß den Krankenkassen zufließen und ihre Höhe sollte sich nach der Höhe der Gesundheitsschäden des Rauchens bemessen.

Rauchen sollte erst ab 18 erlaubt sein.

In öffentlichen und öffentlich zugänglichen Gebäuden sollte Rauchen völlig verboten werden.

Die EU subventioniert den Tabakanbau in Europa. Diese Subvention muß gestoppt werden.

Die Zahl der gerauchten Zigaretten sollte auf ca 10 % des heutigen Niveaus gesenkt werden. Dann sinken auch die erzeugten Probleme auf ca 10 %.

In Ländern mit Waldbrandgefahr sollte das Rauchen auf dem Land im Freien und in Autos verboten werden.

Die Verpackungen von Zigaretten und die Zigaretten selbst sollte aus 100% kompostierbaren Materialien bestehen. Sie sind stellen bis jetzt einen erheblichen Anteil des weggeworfenen Mülls in der Landschaft dar.

Eine andere gute Idee ist die Einrichtung eines Pfandes auf Zigarettenpackungen und auf Kippen, wenn sie nicht aus kompostierbaren Stoffen bestehen.

Privatisierung von Krankenhäusern in Form von Mitarbeitergenossenschaften.Bearbeiten

Es besteht in Deutschland immer noch ein starker Trend defizitäre kommunale Krankenhäuser zu privatisieren und an große Krankenhausketten zu verkaufen. Damit entlastet sich eine Kommune oder ein Landkreis von jährlich zu leistenden, nicht richtig vorausberechenbaren Zuschüssen an ihre Krankenhäuser. Die privaten Krankenhausketten machen dann vor allem eines, sie reduzieren die Personalkosten und schaffen es so, aus chronisch defizitären Häusern gewinnbringende Kliniken zu machen. Dies hat leider einen gravierenden Nachteil. Es führt zu einer Verschlechterung des Personalschlüssels pro Patient und damit auch oft zu mehr Stress, schlechterer Pflege und Medizin. Für die Privatisierung der chronisch defizitären kommunalen Khs sollte man deswegen ein alternatives Modell erstellen, daß sie als MitarbeiterGmbH oder Mitarbeiter eG weitergeführt werden. Bei dem Modell gibt es keine Tariflöhne mehr, dafür aber eine lebenslange Anstellungsgarantie. So vermeidet man Defizite, gleichzeitig werden die Mitarbeiter Genossenschaftsmitglieder und bestimmen selbst mit über wichtige Dinge in Ihrem Krankenhaus.

Kh als Genossenschaft geführtBearbeiten

Siehe Gesundheitspolitik:_Krankenhäuser#Privatisierung_von_Krankenh.C3.A4usern

Qualitätssicherung in der MedizinBearbeiten

Es kann nicht sein, das die Mediziner ihre eigene Qualitätssicherung machen, wie dies derzeit bei der BQS geschieht. Damit ist Tür und Tor für Manipulation geöffnet. Qualitätssicherung muss so erfolgen, das der Arzt oder die Ärzte es gar nicht merken. Der große Vorteil für die Ärzte ist dabei, die Entlastung von Bürokratie und die Verhinderung von unwahren Angaben.

Bei einer Reihe von Diagnosen und deren Therapie sollte man einen Selbstbeteiligungsfaktor einführenBearbeiten

F 0,1 bis 1 in 0,1 Schritten

  • bei F 1 wird alles von der Krankenkasse bezahlt zb Blinddarmentzündung
  • bei F 0,1 wird nur 10 % von der Krankenkasse bezahlt zb Antidiabetika bei übergewichtigen Diabetes Patienten
  • bei F = 0 wird nichts bezahlt, zb Schönheitsoperationen

Entbürokratisierung der PflegeBearbeiten

Jede Schwester im Krankenhaus oder Altersheim verbringt einen großen Teil ihrer Zeit damit, ihre pflegerische Arbeit zu dokumentieren. Dadurch geht viel Zeit für die Arbeit am Patienten verloren. Dabei erfolgt die Dokumentation meist noch handschriftlich, was zu einem unübersichtlichem Papierkram führt.

Dazu einige Zitate : Anstatt alle Energie dem zu pflegenden Patienten am Bett zuteil werden zu lassen, investiert das Pflegepersonal gut ein Drittel der Pflegezeit für aufwendige Dokumentationen jürgen Baumgärtner, MDL in Bayern Dokumentiert werden nicht nur tatsächlich vorhandene Veränderungen, sondern auch mögliche Gefahren und Risiken. Alleine für das Risiko ,Sturzgefährdung' müssen täglich vom Pflegedienst 86 Einzelfragen beantwortet werden.Und dies ist nur ein Gefährdungskriterium von rund 50. Der Grund, warum viele Nachwuchskräfte vorzeitig aus dem Beruf aussteigen, liegt nicht in der Pflege, sondern in der Bürokratie drumherum. Der Dienst am Menschen kommt zu kurz. Darunter leiden die zu Pflegenden, aber auch das Pflegepersonal. Cornelia Thron , Geschäftsführerin des Kronacher Caritasverbandes Siehe auch http://www.np-coburg.de/lokal/kronach/kronach/Pflegeheimen-droht-der-Buerokratie-Kollaps;art83426,3329360

Haftpflichtversicherung für Hebammen und andere im Gesundheitsbereich tätigeBearbeiten

Der Staat sollte die Kosten für die Berufshaftpflichtversicherungen von Ärzten, Schwestern, Hebammen etc übernehmen.