Wikijunior Großkatzen/ Katzenhaltung


Wenn du einige Kapitel in diesem Buch gelesen hast, dann wirst du feststellen, dass viele Großkatzen vom Aussterben bedroht sind. Um das zu verhindern, arbeiten viele Organisationen zusammen. Ein Zoo ist zum Beispiel eine solche Organisation. Mit der gezielten Züchtung dieser gefährdeten Arten versucht man, sie zu erhalten. Als Zoobesucher kannst du dich selbst davon überzeugen. Dabei kannst du Tiere erleben, die du sonst nie im Leben vor die Augen bekommen würdest. Tiere werden aber auch gezüchtet, um sie oder ihre Jungen wieder auszuwildern. Das bedeutet, sie nach der Züchtung wieder in ihrem natürliche Lebensraum frei zu lassen. Die Zoos bemühen sich zwar sehr, dass sich die Großkatzen wohl fühlen, aber der beste Lebensraum für die Katzen ist die freie Wildbahn.

Was braucht eine Großkatze um sich wohl zu fühlen?

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Früher waren Zoos ganz schreckliche Plätze für Großkatzen. Sie fühlten sich dort nicht wohl, weil ihre Käfige viel zu klein waren. Manchmal bekamen sie auch das Falsche zu fressen. Eine Katze, die es liebt, durch Wälder zu streifen, oder auf Bäume zu klettern, sich zu verstecken und Beute zu jagen, wird sich im Zoo wie in einem Gefängnis fühlen. Die Katzen wurden krank, weil man nicht wusste, wie man sie richtig behandelt. Die Einzelgänger unter den Katzen fühlen sich den ganzen Tag über durch die vielen Blicke der Zuschauer bedroht. Es gab keine Verstecke, kein Plätzchen, wo sie sich einmal ausruhen durften.

Ein Gedicht von Reiner Maria Rilke beschreibt ein wenig, wie sich eine Großkatze gefühlt haben mag. Er hat vor gut 100 Jahren einen Panther beobachtet, der in einem botanischen Garten in Paris ausgestellt wurde.

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

R.M. Rilke

Wenn du schon einmal eine Sendung über einen Zoo im Fernsehen angeschaut hast, dann hast du bestimmt auch schon beobachtet, das sich die Pfleger um ganz verschiedene Dinge kümmern. Damit eine Großkatze gesund bleibt, muss man sich besonders um vier wichtige Bereiche kümmern. Wenn man auch nur eine vergisst, fühlt sich eine Großkatze nicht wohl, und wird sogar krank.

Die körperliche Fitness

Viele Menschen kümmern sich um die einzelnen Tiere. Nur weil so viele Menschen versuchen, auf alle Bedürfnisse der Großkatzen einzugehen, leben die Tiere heute ein langes und zufriedenes Leben. Tiere brauchen viel und abwechslungsreiche Bewegung. Dazu müssen ihre Gehege groß genug sein. Dort müssen Klettermöglichkeiten und Ruheplätzen vorhanden sein. Der Zoodirektor kümmert sich darum, dass jedes Tier genügend Platz bekommt, neue Gerätschaften eingekauft werden und Geld gesammelt wird, damit man all die Kosten eines Zoos überhaupt bezahlen kann. Wenn eine Katze zu faul ist, verstecken die Tierpfleger das Futter an ganz verschiedene Plätze im Gehege. Oder man bringt das Fleisch, welches die Tiere gerne fressen, an schwer zugängliche Orte an. Wenn die Katze nun Hunger bekommt, wird sie sich bewegen müssen. Biologen haben die Tiere in freier Wildbahn erforscht, damit sie wissen, was die Großkatzen normalerweise fressen, und was sie sonst noch zum Leben brauchen. Sie fanden heraus, wie die Tiere schlafen und die meiste Zeit ihres Tages verbringen. Ihre Forschungsergebnisse helfen den Tierpflegern das richtige Futter auszuwählen. Wenn eine Großkatze mal krank wird, dann kümmert sich ein Tierarzt um sie.

Die geistige Fitness

Tiere können sich im Zoo buchstäblich zu Tode langweilen. In der freien Wildbahn müssen sie auf die Jagd gehen, oder sich vor anderen Tieren verstecken. Wenn die Katzen in einem Käfig nur hin und her laufen können, dann verdummen sie regelrecht. Es kann sogar sein, dass sie sich aus lauter Frust selbst verletzen. Sie brauchen andere Großkatzen ihrer eigenen Art, aber auch andere Tiere in der Umgebung, damit sie lernen, wie sich eine richtige Großkatze normalerweise verhält.

Die gefühlsmäßige Fitness

Großkatzen müssen lernen, sich mit den anderen Tieren in ihrer Umgebung zu verstehen. Ebenso muss ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Pflegern aufgebaut werden. Normalerweise lernen die Jungen von ihren Katzenmüttern wie man sich verhalten muss. Darum lässt man die Jungen auch bei ihrer Katzenmutter aufwachsen. Ein Pfleger zieht ein Junges nur dann von Hand auf, wenn es Probleme mit der Katzenmutter gibt. Aber sie wissen, dass es besser wäre, wenn die Katzenjunge von anderen Katzen lernen, wie man sich als Katze richtig verhält.

Die moralische Fitness

Wer Hauskatzen besitzt, der weiß, dass selbst ganz verschmuste Katzen einmal kratzen oder beißen können. Und sei es nur, weil man ihnen aus Versehen auf den Schwanz getreten ist. Aber manchmal wollen die Kätzchen auch nur ihre eigene Stärke ausprobieren. Was bei einer Hauskatze mit ein paar Schrammen meist nicht schlimm ist, das kann bei einer Raubkatze lebensgefährlich werden. Großkatzen bleiben Raubtiere. Wie du schon ahnst, ist die Pflege von Großkatzen so aufwendig, dass diese nur von speziell ausgebildetem Personal bewältigt werden kann. Daher ist es unbedingt notwendig, dass die Großkatzen klar verstehen, dass es Regeln gibt, damit Menschen und Tiere miteinander auskommen können. Die Tierpfleger müssen alles tun, um das Vertrauen der Tiere zu gewinnen, aber die Tiere müssen auch Respekt lernen damit eine Zusammenarbeit möglich ist. Dieses verhindert beim Tier wie beim Menschen Stress und Unfälle.

Beschäftigungen

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Nala - die Löwendame mit dem Tigergriff - bevorzugt es, mit allem zu spielen was nicht niet- und nagelfest ist.

Tiere glücklich und gesund zu halten, ist eine Herausforderung. Der beste Weg ist eine Kombination von mehreren Dingen:

  • Körperlicher Kontakt zu Artgenossen oder besonders ausgebildeten menschlichen Begleitern, um wünschenswerte (reizvolle) Charakteristiken zu entwickeln.
  • Die Einrichtung von Schwimmbädern und erhöhten Plätzen, auf denen sie sich niederlassen können und die Umgebung überblicken.
  • Die Installation artgerechter Spielmöglichkeiten, damit sie ihrem Spieltrieb folgen können.

Manchmal verbirgt man Nahrung zum Beispiel unter Eimern oder bindet es an Taue, welchen die Tiere hinterherjagen können. Dadurch stimuliert man Verfolgung, Jagd, und Spieltrieb und sorgt dafür, dass bei den Katzen keine Langeweile aufkommt.

Viele Zootiere lieben Besucher und entwickeln Routinen, um die Besucher zu beeindrucken. Eine Methode einiger Zoos besteht daher darin, die Besucher an den Beschäftigungen der Tiere teilhaben zu lassen.

Ein großes, natürliches Gelände gibt den Tieren mehr Freiheiten und fördert körperliche Tätigkeit. Allerdings brauchen sie auch Rückzugsbereiche, um abseits der Öffentlichkeit andere Dinge erledigen zu können die du zum Beispiel auch lieber alleine machst.

Training

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Die meisten modernen Zoos lehren den Tiere keine Tricks, sondern sie trainieren die Tiere, auf bestimmte Befehle zu antworten. Das soll es sicherer machen, die Tiere zu behandeln, zu bewegen und zu untersuchen. Diese Ausbildung betont die Belohnungen für das gute, erwünschte Verhalten aber nicht Strafe für das schlechte (also schlimme) unerwünschte Verhalten. Das Verwenden des Belohnungssystems macht nicht nur die Ausbildung leichter und menschlicher. Es minimiert auch die Gefahr, dass eine Katze sich bei einer Bestrafung wehren will und ihren Pfleger ernsthaft verletzt oder ihn sogar tötet.

Sicherheit

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Gerade beim Umgang mit den Großkatzen muss man sich besonders um die Sicherheit kümmern. In erster Linie denkt man da an die Sicherheit der Pfleger und die Sicherheit der Zoobesucher.

Aber auch die Tiere müssen vor den Zoobesuchern geschützt werden. Man glaubt gar nicht, was für Dinge über den Zaun in die Tiergehege geworfen werden. Einige dumme Besucher denken gar nicht darüber nach, dass sich die Katzen an ungeeignetem Spielzeug verletzen können. Wenn sie das Falsche zu fressen bekommen, werden sie krank. Es gibt sogar Besucher, die werfen Glasscherben oder andere gefährliche Dinge zu den Katzen. Sie riskieren aus Dummheit, oder ganz bewusst aus Bosheit und Gemeinheit, dass sich die Tiere verletzen können. Und so etwas kann tödlich für die Katzen enden. Zum Beispiel wenn diese Dinge den Darm der Tiere blockieren oder wenn sie innerlich verletzt werden.

Pfleger werden darin ausgebildet, was man den Großkatzen zu fressen und zu spielen geben kann. Sie müssen aber auch das Gehege reinigen, Gras mähen oder vielleicht irgendetwas reparieren. Oftmals ist es am einfachsten, wenn sich dabei die Katzen und die Pfleger nicht begegnen. Dafür können die Tiere vorübergehend ausgesperrt werden. Dies ist der einzige sichere Weg, um Müll aufzuräumen, oder das Fressen im Gehege zu verstecken. Oft leitet man die Katzen nur in das Außengehege oder zu ihrem Schlafplatz oder Futterplatz. Allerdings macht man dann hinter ihnen die Türe zu, so dass man dann problemlos im anderen Raum arbeiten kann.

Es gibt sogenannte "Schleusen", die den Pflegern erlauben, den Käfig zu betreten, ohne eine direkte Öffnung vom Gehege nach außen zu lassen. Das sind kleine Kammern mit je einer Tür an einer Seite. Dabei wird zuerst die äußere Tür geöffnet. Der Pfleger tritt ein, schließt die Tür hinter sich und kann dann erst die innere Tür öffnen um das Gehege zu betreten. Dadurch kann sich zu keiner Zeit eine Katze am Pfleger vorbei schleichen und aus dem Gehege ausbrechen. Geländer rund um das Gehege halten Besucher wenigstens 1,8 Meter (eine Menschenlänge) von dem inneren Gitter der Tiere entfernt. Das hält die Zuschauer von der Versuchung ab, die Tiere durch die Gitterstäbe zu berühren. Denn sie könnten dabei möglicherweise verletzt zu werden. Solche Verletzungen sind meist schlimmer für die Katze als für den Besucher, denn die Regierungen der meisten Staaten fordern, die Tiere zu töten und auf Tollwut zu untersuchen. Zoo-Besucher, die den Regeln im Zoo folgen, sind absolut sicher. Ein weniger offensichtliches Sicherheitsmerkmal von Zoos und Tierparks sind die Schutzsysteme, die die Tiere außerhalb der Öffnungszeiten vor nächtlichen Einbrechern beschützen. Bewegungssensoren, Nachtsicht-Kameras und Zäune halten Menschen davon ab, die Tiere nach den Besuchszeiten zu stören. Übrigens leben die Tiere außerhalb der Öffnungszeiten gewöhnlicherweise in engeren Käfigen und werden erst kurz vor der Öffnung des Tierparks in ihre größeren Gehege freigelassen.

Um Besucher von Angriffen von Zootieren zu schützen, werden Wassergräben oder andere unüberwindbare Hindernisse zwischen Mensch und Tier gebaut.

Essenszubereitung

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Detonator der Tiger "schlägt die Vorderläufe ineinander, wenn es nach ihm Zeit fürs Essen ist.

Die Nahrung der Großkatzen in Zoos muss vollwertig und frei von Krankheitserregern und Parasiten sein. Sie kann entweder nur Fleisch sein, oder Fleisch mit einer Beikost. Dabei handelt es sich um zusätzliche Nahrung wie zum Beispiel Getreide oder Gemüse. Die Nahrung wird nur kurz gekocht oder roh zubereitet, um den Nährwert zu erhalten. Außerdem kommen noch Zusatzstoffe hinzu; sie enthalten wichtige Mineralien wie beispielsweise Kalzium, wenn diese in der normalen Nahrung nicht genügend enthalten sind. Gute Tierhaltung bedeutet also auch, dafür zu sorgen, dass jedes Tier seine spezielle Nahrung bekommt, damit es nicht zu dünn oder zu dick wird und gesund bleibt.

Tiermedizinische Sorge

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Wie alle anderen Tiere müssen auch Zootiere hin und wieder zum Tierarzt. Oder der Tierarzt kommt zu ihnen. Die Tierärzte werden speziell in der besonderen Medizin von seltenen Tieren ausgebildet, denn exotische Tiere haben oft andere Krankheiten und müssen oft anders behandelt werden als gewöhnliche Haustiere. Oftmals benötigen die Tierärzte eine besondere Ausrüstung, damit sie die Tiere richtig versorgen können. Beispielsweise ein Loch im Zahn eines Tigers füllen oder einen Knochenbruch bei einem Löwen zu behandeln.

Die Aufzucht der Kinder

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Falls die Eltern von jungen Großkatzen ihre eigenen Nachwuchs nicht aufziehen können, werden die Jungen in einem speziellen Kinderzimmer untergebracht. Dort werden sie von besonders ausgebildetem Zoopersonal und manchmal auch Freiwilligen Helfern mit Nahrung versorgt, können spielen, bekommen Zuneigung und werden zu typischem Katzenverhalten angeregt.

Junge Katzen aller Arten können ihren Kot nicht alleine abwaschen. Ein warmer, nasser Waschlappen oder Schwamm wird verwendet, um den Hintern von Kätzchen und Jungen zu wischen. Damit will man Sie stimulieren, ihren Kot zu entfernen. In freier Wildbahn wird dies stimuliert, wenn die Mutter sie mit ihrer Zunge reinigt. Richtige Krankenpflege ist besonders wichtig: Jungen und Kätzchen bekommen nie Milch, während sie auf ihrem Rücken liegen, da dies eine Lungenentzündung auslösen kann.

Die Katzenmilch ist eine andere Milch, die menschliche Kinder bekommen. Das Zoopersonal weiß, wie es die richtige Milch für die jeweilige Katzenart mischt. Die Temperatur wird sorgfältig kontrolliert, da die jungen Tiere ihre Körpertemperatur noch nicht so gut steuern können wie ausgewachsene Tiere.

Artenschutz

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In Zoos sollen sich Tiere auch fortpflanzen können. Also neue Jungen machen. Allerdings müssen Zoos oft Tiere über weite Entfernungen transportieren, damit die Tiere einen Partner finden, mit dem sie ein gutes Paar abgeben können und mit dem sie nicht verwandt sind. Verwandte Tiere, das sind zum Beispiel Bruder und Schwester, Mutter und Sohn oder Vater und Tochter, sollen sich nicht vermehren. Denn dann kann es sein, dass die Tiere krank werden oder sogar sterben. Computertechnologie hilft den Zoos, sicher zu sein, welche Tiere die besten Paare abgeben und Inzucht vermeiden würden.

Tiere welche sich fortpflanzen sollen, müssen manchmal aus den öffentlich beobachteten Gehegen in einen privaten, weniger stressigen Bereich umziehen, um sich fortzupflanzen und für sich und für ihre Jungen in den ersten Wochen zu sorgen.

Einer der wichtigsten Unterschiede von den heutigen Zoos zu denen von vor langer Zeit ist, dass die heutigen viel mehr sind als nur lebende Museen. Sie sind auch wertvolle Partner im Kampf, vom Aussterben bedrohte Tierarten wirksam zu schützen.

Auch Tiere sterben

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Obwohl es unangenehm ist daran zu denken, ist der Tod ein Teil des Lebens. Wenn eine Entscheidung vom Zoopersonal getroffen wird, dass das Leben eines bestimmten Tieres eine Qual ist, wird das Leben dieser Katze human beendet. Der Ausdruck "Einschläfern" ist nicht genau und teilt nicht die Würde mit, die gewöhnlich einer solchen Tat angemessen erscheint. Zoowärter sind fast immer traurig, wenn einer ihrer langfristigen Freunde stirbt. Eine besondere Arznei wird benutzt, um die Katze zu beruhigen und einschlafen zu lassen, bevor der Tod eintritt und sie von ihrem Leiden erlöst sind.

Tiere, die aus Altersgründen aus dem Leben scheiden, ziehen sich im Regelfall in den Privatbereich zurück. Nachdem der Tod vom Tierarzt bescheinigt worden ist, wird eine Tierleichen-Öffnung durchgeführt, um die genaue Ursache der Krankheit des Tieres oder Verletzung Wunde oder die Todesart, natürlicher oder gewaltsamer Tod, zu bestimmen. Diese Information wird verwendet, um zu helfen, andere Tiere zu schützen. Viele Zoos, und die meisten Heiligtümer und Tierparks, haben spezielle Ablageplätze, wo geliebte Tiere abgelegt werden. Diese sind für das Publikum selten offen. Tiere, die nicht begraben werden dürfen, werden gewöhnlich aus Gesundheitsgründen eingeäschert, oder es werden Skelette und Häute von tierischen Spuren aufwändig gereinigt und für den Bildungsgebrauch am Zoo oder in Museen und Universitäten zur Verfügung gestellt.

  • Interview mit John Burkitt der Organisation Tiger Touch, einer freien Gesellschaft zur Förderung von Wildkatzen.