Wikibooks:Wikibooks bekannter machen/ weitere Vorschläge

Sammlungen bekannter machen

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Zu vielen Wikibücher gibt es Sammlungen, die die aktuelle Version compilieren und als Download verfügbar machen. Auf diese Sammlungen sollte man besser hinweisen:

  • in jedem Buch
  • in einer Sammlungsübersichtsseite

Unsortiert

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  1. Zeitungen fragen, ob sie einen Artikel über Wikibooks schreiben wollen (von PSS)
  2. Kontakt-Aufnahme zu anderen Communities, Anfragen, ob Sie hier Bücher zu Ihrer Software usw. schreiben möchten. (von InselFahrer)
  3. PR-Maßnahmen durch eine zentrale Arbeitsgruppe koordinieren, die sich nur um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert und etwa via "Newsletter" (tut mir Leid, ich komme aus dem Bereich "strategische Kommunikation") über den Fortschritt und die Erfolge der WB informiert? Mir schwebt ein Angebot für extern vor. --InselFahrer 21:57, 10. Jul 2006 (UTC)
  4. In Wikipedia, Blogs und Foren, werweißwas auf Wikibooks aufmerksam machen und Links setzen. Benutzer:Rho
  5. In der neuen Wikia-Suche von Jimmy Wales wichtige Schlüsselworte besetzen. Hier ist die einmalige Gelegenheit, eine Suchmaschine neu aufzubauen, die zu vielem noch gar nichts findet. Wir können da strategisch die besten Einstiegspunkte in die deutsche Wikibooks platzieren, das hilft Wikia und uns - schließlich haben wir kein Interesse daran, jede letzte Seite in WB zu verlinken, sondern nur die "Aufhänger". -- Schmidt2 09:17, 5. Jun. 2008 (CEST)[Beantworten]
  6. Fertige Wikibooks sollten als kostenlose ebooks im ibookstore von Apple und im Kindleshop von Amazon angeboten werden. -- 77.25.43.254 12:30, 24. Jan. 2012 (Signatur nachgetragen von: Jürgen 12:37, 24. Jan. 2012 (CET) -- bitte künftig mit 4 Tilden ~~~~ selbst erledigen)[Beantworten]


Magazin-Vorstellung

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Hallo, derzeit ist es noch total unbekannt, aber wer weiß... ;-). Wenn ihr mir einen netten Artikel für mein Magazin schreibt(w:Benutzer:Kaese90/Magazin), setze ich den sofort rein. --Kaese90 10:56, 4. Feb. 2008 (CET)[Beantworten]


Strategiediskussion

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Da es in letzter Zeit auf Wikibooks etwas ruhiger geworden ist, möchte ich im Folgenden mal eine Diskussion über die strategische Ausrichtung von Wikibooks anregen: Was macht Wikibooks einzigartig, wie kann es sich auf dem Lehrbuchmarkt etablieren und welche Gründe sprechen dafür, Wikibücher zu verfassen? Ich werde mich dabei vor allem auf die Situation in meinem "Heimat-Fachbereich" Medizin beziehen, einfach weil ich die Situation dort am besten kenne und kühnerweise unterstelle, dass es in anderen Fachbereichen viele Parallelen hierzu gibt.

  • Wikibooks dient als Experimentierfeld für Jungautoren und Anfänger in Sachen Lehrbuchschreiben und ist ein Ort, an dem man neue Gestaltungsideen ausprobieren kann. Es ist ja so: In vielen Disziplinen haben sich bestimmte Darstellungsweisen herauskristallisiert, denen die (miteinander konkurrierenden) Verlage nacheifern - unabhängig davon, ob diese Darstellungsweisen vom Lehrtechnischen und Didaktischen gesehen sinnvoll und effizient sind. Wenn ich beispielsweise in mein Bücherregal mit medizinischer Fachliteratur schaue, sehe ich fast nur Titel, die größtmögliche Vollständigkeit anstreben und einen sachlichen, lakonischen und unpersönlichen Stil pflegen - auch wenn der Leser bei der Lektüre schnell ermüdet (weil er emotional und motivational kaum stimuliert wird) und viel Zeit vergeudet (weil er aufgrund von Überladung mit Details Wichtiges von Unwichtigem nur schwer unterscheiden kann). Hier sehe ich folgende "Marktlücken":
    1. Bücher, die sich auf die essentiellen und entscheidenden Inhalte eines Fachgebiets beschränken anstatt tief in die Details einzusteigen. Solche auf die basalen Inhalte eines Faches beschränkten Werke...
      • haben zum einen eine lange Beständigkeit und müssen nicht laufend aktualisiert werden, um mit der Forschung mitzuhalten; Wikibooks kann hier den etablierten Verlagen ressourcentechnisch einfach nicht das Wasser reichen, bei denen sich ganze Redaktionen um die Aktualität ihrer Lehrbücher kümmern.
      • Zum anderen fehlen auf dem Lehrbuchmarkt vielfach Überblickswerke, die dem Leser eine grobe Orientierung liefern und ihm gewissermaßen eine Skizze an die Hand geben, die er durch vertiefende Lektüre individuell verfeinern kann. Bedarf ist also durchaus vorhanden.
    2. Bücher, die auch emotionale und motivationale Seiten der Kommunikation betrachten - mit anderen Worten: Bücher, die einen Gegenstand nicht trocken und letztlich langweilig abhandeln, sondern die auch Gefühle stärker ins Spiel bringen und den Leser direkt ansprechen (beispielsweise durch Anekdoten, durch humorvolle Textpassagen oder durch einen außergewöhnlichen Stil). Denn mittlerweile ist es eine Binsenweisheit, dass Lehrbücher erst dann richtig gut "wirken", wenn sie den Leser in seiner Gesamtheit, also sowohl rational als auch emotional und motivational ansprechen. Bei herkömmlichen, d. h. von Fachleuten verfassten (gedruckten) Lehrbüchern besteht ja das Problem, dass die Autoren einen Ruf zu verlieren haben (und die Bücher oft nicht primär zu dem Zweck verfasst werden, dass der Leser möglichst viel lernt und ein Fachgebiet versteht; vielfach steht die Absicht des Autors im Vordergrund, durch das Buch bekannt[er] zu werden und sich einen Namen zu machen) - und daher alles vermeiden, was diesem Ruf schaden könnte, beispielsweise eine zu emotionale Darstellungsweise. Das Ergebnis: Bücher, die zwar alles Wichtige enthalten, aber so staubtrocken geschrieben sind, dass die Lektüre für den Leser alles andere als ein Vergnügen ist. Bei Wikibooks-Autoren, die unter Pseudonym veröffentlichen und deren Identität dadurch relativ gut geschützt ist, besteht dieses Problem nicht. Die Autoren haben mit Wikibooks eine Plattform, auf der sie neue Wege gehen, sich "austoben" und Dinge ausprobieren können, die in herkömmlichen Lehrbüchern ihres Fachbereichs undenkbar wären. Dass dabei Lehrbücher entstehen dürften, bei denen der Lerneffekt für den Leser deutlich stärker ausfällt als bei herkömmlichen Lehrbüchern, ist meiner Ansicht nach sehr wahrscheinlich. Natürlich müsste man hierbei abwägen, inwieweit derartig gestaltete Lehrbücher mit dem NPOV-Postulat in Konflikt geraten - oder inwieweit man im Zusammenhang mit Wiki-Lehrbüchern (die ja nicht nur Fakten darstellen wollen [wie eine Enzyklopädie], sondern diese Fakten lehren, d. h. effizient und eingängig vermitteln wollen) dieses Postulat anders handhaben könnte.
  • Wikibooks benutzt eine Plattform, die einem viel Gestaltungsspielraum einräumt - ich denke da an die vielfältigen Möglichkeiten der Textgestaltung, an die Einbindung externer Quellen, etwa in Form von Bildern oder Links, oder an die Möglichkeiten, den Leser aktiv einzubeziehen (Stichwort Interaktivität). Diese Möglichkeiten gehen weit über diejenigen von E-Books (und natürlich von gedruckten Büchern) hinaus; mehr noch: Wiki-Bücher rücken dadurch stark in Richtung E-Learning. Dies ist eine Lücke, die von den herkömmlichen (medizinischen, aber auch anderen) Verlagen bislang eher unzureichend besetzt worden ist. Gerade Wikibooks könnte sich hier grundlegend etablieren - die technischen Möglichkeiten wären zumindest vorhanden.

Um es auf den Punkt zu bringen: Um die Bekanntheit von Wikibooks zu steigern, ist es meines Erachtens wichtig, dass sich die Wikibooks-Lehrbücher von herkömmlichen (gedruckten) Lehrbüchern abheben und neue Nischen nachhaltig besetzen. Hierbei sehe ich Möglichkeiten zum einen durch die Ausrichtung der Bücher (mehr Überblickswerke sowie Bücher, die weniger trocken und langweilig gestaltet sind), zum anderen durch Nutzung von Ressourcen der Wikibooks-Plattform, die vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung interaktiver Lehrbücher bereithält. Diese Möglichkeiten sollten wir nutzen!

Diskussion erwünscht! Viele Grüße, OnkelDagobert 21:19, 10. Mär. 2010 (CET)[Beantworten]

Eine weitere Idee: Das Internet wird immer unübersichtlicher; für den Laien ist es oftmals schwierig, in dem Wust aus Webseiten und Links hochwertige Inhalte von minderwertigen zu unterscheiden. Wikibooks-Lehrbücher mit von Fachleuten ausgesuchten, wertvollen und sorgfältig gepflegten Weblinks könnten hier gewissermaßen als Knotenpunkte oder Leuchttürme im Web fungieren und somit als Ausgangsbasis für Recherchen dienen. Wikibooks könnte sich hierdurch einen Namen als hochwertige Quellensammlung machen – was seiner Bekanntheit sicherlich zuträglich wäre. OnkelDagobert 17:11, 18. Mär. 2010 (CET)[Beantworten]

Hallo OnkelDagobert

Im weiteren müssten man die Fragen etwas sortieren:

  • Wie gewinnt man Leser?
  • Wie gewinnt man Autoren?
  • Wir wird man dem Inhalt gerecht?

Dazu im folgenden meine etwas unsortierten Gedanken. ;-)

Deinen Vorschlägen stimme ich teilweise zu. Ich denke auch dass man nicht jedes wissenschaftlich gerade eben publizierte Detail in einem Buch unterbringen muss, dafür ist das oft noch zu unausgegoren. Ich selbst bevorzuge meist auch eher Reviews als Quellen, sofern vorhanden, allein schon um die Selektionsbias zu umgehen. Was die Tiefe und Detailfülle angeht will ich mir jedoch ansonsten keine Beschränkungen auferlegen, da ich gerne selbst an die Grenzen gehe, von übermäßigen Vereinfachungen nicht viel halte und ich als Arzt sowieso alles für den Patienten herausholen muss d.h. auf möglichst umfangreiches Wissen zugreifen muss. Die Angabe der Zielgruppe ist natürlich auch unumgänglich. Andereseits besteht auch immer die Gefahr den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen, was wir ja alle aus dem Studium kennen und von den dicken Schinken die uns der Prof. zu Semesterbeginn empfohlen hat. ;-) Ich denke da kann man durch textliche Gestaltung viel tun um einen roten Faden anzubieten. Weiterführendes Detailwissen könnte man z.B. als solches kenntlich machen. Mich hat es bei Büchern immer angesprochen, wenn es irgendwo "klick" gemacht hat und ich einen neuen Zusammenhang begriffen habe, während endlose rein deskriptive Beschreibungen der Motivation stark zusetzen. Dafür finde ich auch bildhafte Formulierungen gut, die sich einprägen ("der Tumor schaut einen an" (große Nukleolen), "Kraftwerke der Zelle" (Mitochondrien) etc.). Man muss natürlich aufpassen, dass die Darstellung nicht ins Lächerliche oder Amateurhafte geht nach dem Motto "gewollt, aber nicht gekonnt" und sich der Leser veralbert fühlt. Zuviel Didaktik (tausend hervorgehobene Merksätze) finde ich auch eher kontraproduktiv, da sich Leser dadurch evtl. zu stark pädagogisiert und in eine passive Rolle gedrängt fühlt, anstatt die Inhalte durch aktives Lesen selbst hinsichtlich ihrer Bedeutsamkeit zu bewerten. Ein gewisses Maß an Interaktivität ist durch die Möglichkeit gegeben, die Inhalte ausgiebig miteinander zu verlinken und natürlich dadurch, dass man die Inhalte selbst gestalten kann und diskutieren kann (was derzeit leider kaum genutzt wird). Grundsätzlich denke ich mal 1) das wichtigste ist es "Content" zur Verfügung zu stellen. Das ist Futter für die Suchmaschinen und bringt die Leute hier her. Als weiteres sind 2) für das "Augentier" Mensch gute Abbildungen bzw. eine ansprechende graphische Aufarbeitung wichtig (ein Bild sagt mehr als 1000 Worte). Hier sind wir natürlich dadurch limitiert, dass wir im wesentlichen auf das angewiesen sind, was WikiCommons bzw. was Wikipedia-Autoren für Wikipedia kreieren. Für Pathologie sieht es da schon gut aus. Für andere Fächer/Bücher weniger, da habe ich auch schon vergeblich nach frei verwendbaren medizinischen Bilddatenbanken gegoogelt, bis auf wenige Ausnahmen (AFIP, CDC PHIL) ist leider wenig zu holen. Ideen? 3) ist die Qualität wichtig. Auch wenn man hier wenig Feedback bekommt, hat das Buch "Biochemie und Pathobiochemie" offenichtlich so überzeugt, dass einzelne Kapitel in zahlreichen Wikipedia-Artikel verlinkt ist, was mich sehr freut. 4) Denke ich dass man vielleicht auch den Spieltrieb und der Wunsch nach Feedback der Autoren nicht außer acht lassen sollte. Ich würde z.B. gerne wissen was "meine Bücher" "so machen". Wieviele Seitenaufrufe haben die einzelnen Kapitel, wie wächst das Buch über die Zeit (Säulendiagramme der kB, Wortanzahl, Zahl der Unterseiten), Bewertungsmöglichkeiten für Besucher etc. 5) Zeit ist ein knappes Gut, daher sollte ein Fachbuch hinsichtlich effizienter Lesbarkeit den Stoff meiner Meinung nach möglichst strukturiert (wie schnell finde ich etwas?), kurz/prägnant (wieviel Text muss ich lesen?), einprägsam (kann ich mir das behalten?), verständlich (wie lange brauche ich um das zu verstehen?) sowie ausreichend detailliert (werden alle meine Fragen beantwortet?) darzustellen.

Wenn du dich an einem "meiner Bücher" versuchen willst, würde ich mich freuen, kann dir aber nicht versprechen, dass mir das Ergebnis zusagt. Aber Versuch macht kluch. ;-) --C64 12:33, 8. Mai 2011 (CEST)[Beantworten]