TI-Basic für Voyage 200:Variablen


AllgemeinesBearbeiten

Variablen sind bei allen Programen ziemlich wichtig, da man sie individuell verändern kann und somit das Programm individualisieren. Vor allem bei Textausgaben kann man somit einen speziellen Text anzeigen.

Variablen speichernBearbeiten

Variablen speichern kann man wie im Home-Bildschirm mit der Taste sto -> (unten links neben der Leertaste). Um bei unserem Programm zu bleiben, speichern wir den Text einmal in eine Variable:

:hellowor()
:Prgm
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:Disp "Hallo Welt"
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:EndPrgm

Jetzt kannst du im Home-Bildschirm t eingeben und solltest "Hallo Welt" als Ergebnis bekommen. Jetzt kannst du Variablen speichern, allerdings müssen wir sie auch wiedergeben können.

Variablen wiedergebenBearbeiten

Variablen wiedergeben kann man fast gleich wie Text, auch mit diesen drei Methoden. Man muss einfach die Anführungszeichen weglassen.

:hellowor()
:Prgm
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:text t
:Disp t
:Output 15,15,t
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:EndPrgm

Es sollte jetzt zuerst ein Dialog-Fenster mit Hallo Welt aufgehen und danach der IO-Bildschirm mit zweimal Hallo Welt.

Wenn du jetzt im Home-Bildschirm t eingibst, wird Hallo Welt erscheinen, das heisst, die Variable ist gespeichert. Wenn aber zuviele Variablen gespeichert sind, kann das sehr unübersichtlich werden.

Variablen löschenBearbeiten

Deshalb löschen wir die Variable jetzt wieder.

Variablen löschen kannst du auch auf verschiedenen Wegen, allerdings kannst du nicht alle Variablen auf alle Arten löschen.

  1. Mit 2ND, VAR-LINK (-) kommst du in den Speicher. Dort kannst du mit den Pfeilen auf den Main-Ordner und dann t eingeben, dann kommst du direkt zu den Variablen, die mit t beginnen. mit <- kannst du die Variablen dann löschen.
  2. Da die Variable nur ein Buchstabe zwischen a und z ist, kannst du sie direkt mit F6, ENTER, ENTER löschen.

Und dann kannst du sie noch direkt im Programm wieder löschen:

:hellowor()
:Prgm
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:text t
:Disp t
:Output 15,15,t
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:DelVar t
:EndPrgm

Wenn du jetzt im Home-Bildschirm t eingibst sollte auch wieder t herauskommen. Allerdings gibt es noch eine zweite Variante, die wahrscheinlich ein bisschen besser ist.

:hellowor()
:Prgm
:Local t
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:text t
:Disp t
:Output 15,15,t
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:EndPrgm

Local sagt dem TR, dass die Variable nur für das Programm gilt und danach wieder gelöscht wird. Sie ist wie in einem anderen Speicher. Somit wird auch eine Variable t, in der du irgendetwas speicherst und dann das Programm ausführst, wieder das irgendetwas anzeigen, wenn du sie nach Ende des Programms eingibst.

Variable und Text ausgebenBearbeiten

Wenn du Variable und Text gleichzeitig ausgeben willst, kannst du sie mit dem kaufmännischen Und (&) verbinden:

:hellowor()
:Prgm
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:text t&" wie geht es?"
:Disp t&" wie geht es?"
:Output 15,15,t&" wie geht es?"
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:EndPrgm

Natürlich geht das auch mit weiteren Variablen:

:hellowor()
:Prgm
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:"Wie geht es"->u
:text t&u
:Disp t&u
:Output 15,15,t&u
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:EndPrgm

Oder alles gemischt:

:hellowor()
:Prgm
:ClrIO
:"Hallo Welt"->t
:"Wie geht es"->u
:text t&u&" dir?"
:Disp t&u&" dir?"
:Output 15,15,t&u&" dir?"
:Output 50,50,"_ _"
:Output 48,53,"| |"
:Output 41,56,"__"
:Output 30,47,"_   _"
:Output 39,53,"| |"
:Output 32,53,"| |"
:Output 25,56,"__"
:Output 24,60,"i"
:Output 20,60,"o"
:EndPrgm

Das Gute an Variablen ist aber vor allem, dass sie vom Benutzer bestimmt werden können.