Radsport: Training Allgemein

Das Training im Radsport ist im wesentlichen nur von drei Faktoren abhängig, die sich gegenseitig beeinflussen:

- Fahrer
- Fahrrad
- Umwelt

Der FahrerBearbeiten

Als Radsportler prägt man seinen Erfolg durch sich selbst. Indem sich der Sportler seinen Herausforderungen und Beschränkungen stellt, gestaltet er sein Training nach verschiedenen Gesichtspunkten:

1) genetische Anlage

Jeder Mensch ist einzigartig in seiner genetischen Veranlagung. Während ein Radsportler wie Erik Zabel schon genetisch die Anlagen besitzt, eine gute Sprintermuskulatur zu entwickeln, sind andere Sportler eher der Typus des Bergfahrers. Nicht nur die Muskelausprägung spielt hierbei eine Rolle. Körpergröße, Blutzusammensetzung, Knochenbau, Sehfähigkeit, Koordinationsfähigkeit und viele weitere Faktoren bilden in ihrer Kombination den Grundstein für ihr Training und ihren sportlichen Erfolg. Diesen Bereich kann man, dankenswerterweise, bisher nicht wirklich beeinflussen. Und sie sollten es auch nicht tun. Denn so, wie der Radsport einzigartig ist, so sind auch sie einzigartig und werden mit gezieltem und gutem Training Erfolg in diesem Sport haben können.

2) Ziele

Ziele sind dazu da, dass man sie erreicht. Setzen Sie sich Ziele, die Sie erreichen möchten und auch erreichen können. Ausdrücklich ist hierbei auch träumen erlaubt; es ist jedoch ratsam, die Träume an der Realität zu prüfen. Wenn Sie beispielsweise als Sportmuffel seit zwei Monaten das Rennrad für sich entdeckt haben und nur gut 400 km gefahren sind, wäre es für sie ein schöner Traum, eine Etappe der Tour de France mit den Profis fahren zu können, der jedoch an der Realität scheitern würde.

2.1) strategische Ziele

Strategische Ziele umfassen den Zeitraum von ein bis zwei Jahren. Nehmen Sie sich Zeit und überlegen Sie, was Sie in dieser Zeit erreichen möchten und erreichen können. Freunde und erfahrene Radsportler können Ihnen dabei sehr gut helfen. Sie sollten hier wissen, was Ihr derzeitiger Anspruch an den Radsport ist: 3) persönliches Umfeld
4) körperliche Voraussetzungen/Gesundheit
5) Zeitbudget


Beim Ausdauertraining unterscheidet man generell zwischen aeroben und anaeroben Training. Als aerob bezeichnet man den Bereich, in dem die Muskelzellen ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden und überwiegend Fette zur Energiegewinnung herangezogen werden. Training in diesem Bereich führt zu Anpassungen der aeroben Stoffwechselmechanismen und somit zu einer sogenannten Grundlagenausdauer. Dieser Trainingsbereich stellt sowohl bei Anfängern als auch bei Profis einen Großteil des Trainings dar. Der anaerobe Bereich ist der Bereich, in dem die Muskelzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Die Energiegewinnung findet nun hauptsächlich aus Kohlenhydraten statt, die anaerob, also unter Laktatbildung, verstoffwechselt werden. Training dieser Intensität führt zu muskulärer Belastungsanpassung und somit zur sogenannten Tempohärte. Aufgrund der hohen Intensität dieser Trainingsmethode, sollte sie den geringeren Teil des Trainings ausmachen.

Was man braucht, um erfolgreich zu trainierenBearbeiten

Bevor sie mit ihrem Training beginnen, sollten sie sich einige Hilfsmittel zum erfolreichen Training kaufen. Eine Hilfestellung finden sie hier.

Siehe auchBearbeiten