Programmieren leicht gemacht - adäquate Modelle für den Einsatz im Unterricht/ Methoden

MethodenBearbeiten

Methoden (oder Funktionen, Prozeduren,...) dienen der Übersichtlichkeit und Strukturierung in Programmen. Sie tragen weiters dazu bei, dass der angefertigte Code leichter lesbar und kompakter erscheint. Die Idee hinter Methoden liegt in der Wiederverwertbarkeit bzw. Wiederverwendbarkeit von einzelnen Codeschnipseln.

Folgendes Beispiel soll die Idee von Methoden verdeutlichen:

void rechtsUm() // Methodenkopf
{
 linksUm();
 linksUm();
 linksUm();
}
void main()
{ 
 vor();
 rechtsUm();  // Methodenaufruf
 rechtsUm();  // Methodenaufruf
} 

Der Hamster kann gewisse Abläufe lernen und unter einem neuen Kommando speichern. Diese Kommandos werden in Java Methoden genannt.

Aufruf der MethodeBearbeiten

Beim Methodenkopf wird dem Namen das Schlüsselwort void vorangestellt. Dieses Schlüsselwort gibt an, was für einen Wert wir an das Hauptprogramm zurückgeben wollen. Void bedeutet im Englischen „leer“, wir möchten also keinen Wert zurückgeben.

Bisher mussten wir immer void vor unsere Methoden stellen. Jetzt sehen wir, was dies genau bedeutet. Für jede Methode gibt man an, was für einen Typ der Rückgabewert besitzt. Besitzt eine Methode keinen Rückgabewert, so schreibt man void. Die Rückgabe eines Wertes wird mit dem Aufruf von return ...; getätigt.

Bis jetzt sind immer nur Methoden vorgekommen, denen keine Parameter übergeben worden sind. Das waren nur Spezialfälle, darum waren die Klammern auch immer leer. Es können aber auch mehrere Parameter übergeben werden, die durch Kommas voneinander getrennt werden: void zeichneRechteck(int breite, int hoehe)

Für jeden Parameter, den man einer Methode übergibt, muss man seinen Datentyp angeben.

Das leere KlammerpaarBearbeiten

Das Klammerpaar am Schluss des Methodenaufrufs bzw. des Methodenkopfs bedeutet, dass man keine Parameter übergeben möchte.