Local Naming

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Beim Local Naming werden die Descriptoren verwendet, die in der Datei tnsnames.ora eingetragen sind. Diese Datei steht in $ORACLE_HOME/network/admin.

Wenn man sich als User "scott" (mit dem Passwort "tiger") an der Datenbank "testdb" anmelden möchte, dann muss man den folgenden Connect-String in einem Client-Tool eingeben:

 connect scott/tiger@testdb

Wenn der Datenbankname bei der Installation in der Windows-Registry hinterlegt wurde, dann kann man diesen auch weglassen:

 connect scott/tiger

Wenn man das Kennwort nicht in lesbarer Form eingeben will, dann kann man es (z.B. bei SQLPLUS) auch in dem Connect-String weglassen. Es erscheint dann eine Eingabeaufforderung, über die man das Passwort ohne Darstellung auf dem Bildschirm erfassen kann:

 connect scott@testdb
 connect scott

Wenn der User das sysdba-Recht hat, dann kann er sich auch als Administrator anmelden. Nur wenn man als Administrator angemeldet ist, kann man bestimmte administrative Veränderungen an der Datenbank vornehmen z.B. eine Datenbank löschen.

 connect scott/tiger@testdb as sysdba

Der Befehl "connect" darf auch abgekürzt werden als "conn"

 conn scott/tiger@testdb

Anmelden im SQLPLUS aus einem DOS-Fenster:

 c:\>sqlplus "scott/tiger@testdb"

Andere Möglichkeiten der Namensauflösung

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  • local Naming wurde oben beschrieben.
  • Directory Naming verwendet eine Namensauflösung durch einen zentralen LDAP-Server.
  • Easy Connect Naming verwendet einen Connect-String in der Form: CONNECT username/Passwort@host:port/service-name. Die Parameter port und service-name sind optional. Bei dieser Methode wird die Datei tnsnames.ora nicht verwendet.
  • External Naming Es gibt noch weitere Möglichkeiten der Namensauflösung durch Oracle-fremde Tools.

Local Naming ist die default-Einstellung nach der Installation.