Niederländisch/ Band 1 - Lesen

Schriftbild - Aussprache

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ndl. "oe" liest man wie ein "u" in Usedom


ndl. "u" hingegen liest man wie "ü" in übel (lang) (IPA /y/)


ndl. "ij" ist das sog. "lange ij" . Sowohl ij und ei werden ausgesprochen als [ɛɪ], also ein Diphthong der eher mit ä anfangt als mit a.

Ausnahmen: in wenigen Worten wie 'i' in bilateral auszusprechen.

de prijs, de IJssel, Spijkenisse,   (info), de bijenkorf

aber: Wijchen [wiechen] (= Ort bei Nijmegen), bijzonder

Im unbetonten Suffix -lijk spricht man aber lediglich ein e.


ndl. 'z' ist nicht scharf, sondern weich wie beim deutschen Wort 'Seide'
  (info), verzenden, bezopen,   (info)


ndl. g ist ein krachendes 'ch' wie in Dach, außer in romanischen Fremdwörtern und am Wortende. Für manche Sprecher ist der Laut stimmhaft, im Süden eher wie ein stimmhafter Ich-laut

vergaderen, gebrek, groente,   (info), omgeving

-ng ist wie auf Deutsch.

behang, stemming,

horloge,   (info), ravage,... (= dsch)

Ein [g] wie in gut gibt es eigentlich nicht, außer in bestimmten Fremdwörtern


ndl. 'sch' ist eine Kombination von s+ch ([sx] in IPA), nicht ʃ wie im Deutschen. In einzelnen Fällen, z. B. im Auslaut -isch ist der ch stumm, das heisst -isch klingt wie -ies

[ʃ] ist nur in bestimmten Wörtern vorhanden, die meist fremder – teils Friesischer – Herkunft sind.