Lösungen: Kapitel 1, Einführung

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1. Die Mikroökonomik untersucht das Verhalten einzelner Subjekte, d.h. einzelner Haushalte, einzelner Firmen oder einzelner Märkte. Die Makroökonomik hingegen untersucht die Wirtschaft als Ganzes, wie sich die Märkte, Haushalte und Unternehmen gesamtwirtschaftlich und nicht auf einzelne Märkte beschränkt, verhält. Die allgemeinen Entscheidungen der Haushalte, Unternehmen, usw., sind dabei das Produkt von Millionen von mikroökonomischen Einzelentscheidungen. Die Mikroökonomik bildet so also das Fundament für die Makroökonomik.


2. Die normative Analyse beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie die Dinge "sein sollten"; sie beinhaltet ein subjektives Werturteil.


3. Exogenität einer Variable bedeutet, dass diese mathematische Variable im Modell vorher gegeben ist, der Wert dieser Variable ist bekannt und wird nicht innerhalb des Modells erklärt (exo: außen). Endogenität bedeutet dementsprechend, dass eine endogene Variable innerhalb eines Modells erklärt wird; sie ist vor Anwendung des Modells unbekannt und wird innerhalb (endo: innen) des Modells erst erklärt.

Lösungen: Kapitel 2, Kreislaufanalyse

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1. Haushalte, Unternehmen, Staat, Ausland


2. Abflüsse: Die Haushalte geben Geld aus, um zu konsumieren, dies bezeichnet man als Konsumausgaben. Die Konsumausgaben gehen an die Unternehmen, welche einen Teil des Profits ausmachen. Darüberhinaus müssen die Haushalte Steuern an den Staat zahlen. Alles was die Haushalte nicht verkonsumieren,als Steuern an den Staat abführen, oder schlicht durch Schenkung ins Ausland transferieren, ist die Ersparnis der Haushalte die an den Finanzmarkt geht.

Zuflüsse: Die Haushalte beziehen Einkommen von den Unternehmen, die den Haushalten Löhne, Dividenden, etc. auszahlen. Darüberhinaus empfangen Haushalte Sozialleistungen vom Staat.


3. Die Haushalte und Unternehmen legen überschüssiges Vermögen am Finanzmarkt an und erhalten dafür einen Zins. Das so angelegte Geld kann durch Vermittler, wie bspw. Banken, an andere Haushalte und Unternehmen weitergeleitet werden, die Geld benötigen und es sich zu einem höheren Zins leihen möchten. Der Finanzmarkt führt also Kapitalbesitzer und Kapitalnachfrager zusammen.


4. Umverteilungsaktivität des Staates bedeutet, dass die Einkommen, die die Haushalte von den Unternehmen bekommen, ihnen in dieser Form nicht zur Verfügung stehen, sondern durch die Steuerabgaben und Sozialleistungen des Staates Teile des Einkommens umverteilt werden, bspw. von reich zu arm, oder arbeitend zu pensioniert.


5. Investitionsvolumen der Unternehmen: 30, da die Investitionen in einer geschlossenen Volkswirtschaft dem volkswirtschaftlichen Sparen entsprechen; hier 20 von den Haushalten und 10 von den Unternehmen. Die Konsumausgaben der Haushalte betragen ebenfalls 30, da das Gesamteinkommen 50 ist und das Sparen der Haushalte 20 ist, also 50-20=30. Betrachtet man die Gleichung für die Unternehmen in diesem Beispiel, dann müssen beide Seiten der Gleichung übereinstimmen. Zuflüsse: Konsumausgaben 30, Investitionen 30 = Abflüsse: Sparen der Unternehmen 10, Lohnzahlungen an die Haushalte 50

Lösungen: Kapitel 3, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

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1. Entstehungsrechnung, Verteilungsrechnung, Verwendungsrechnung


2. Das BIP ist eine Zahl mit Währungseinheit, die sich aus der Summe der Güter und Dienstleistungen zu Marktpreisen zusammensetzt, also Güter/Dienstleistungen mal Preis. Eine Steigerung des BIPs muss also nicht mit einer erhöhten Produktivität einhergehen, sondern kann Ergebnis einer Preiserhöhung sein. Dieses BIP bezeichnet man als nominales BIP. Im Gegensatz dazu geht beim realen BIP die Möglichkeit simpler Preiserhöhungen mit ein, indem die produzierten Güter und Dienstleistungen nicht zu aktuellen Marktpreisen, sondern zu Preisen eines sogenannten Basisjahres bewertet werden. Anschließend kann man sehen, ob das BIP wirklich gestiegen ist. Das BIP, berechnet mit Preisen aus einem Basisjahr ist das reale BIP, da es die reale, die wirkliche Veränderung des BIPs beschreibt.


3. Verwendungsrechnung: BIP = Konsum + Investitionen + Staatsausgaben + Exporte - Importe


4. Laspeyres Preisindex und Paasche Preisindex. Der Laspeyres Index neigt dazu, die Inflation zu übertreiben, wohingegen der Paasche Preisindex die Inflation untertreibt.


5. Arbeitslosenquote = Arbeitlose / (Erwebstätige + Arbeitslose)

Lösungen: Kapitel 4, Die langfristige Perspektive, das klassische Modell

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3. Y=A*K0,4*L0,6


→δY/δL = w/p = MPL = 0,6*A*K0,4*L-0,4

→δY/δK = r/p= MPK = 0,4*A*K-0,6*L0,6

Verteilung auf Produktionsfaktor Arbeit L:

→δY/δL * L = 0,6*A*K0,4*L0,6

Verteilung auf Produktionsfaktor Kapital K:

→δY/δK * K = 0,4*A*K0,4*L0,6

Das bedeutet, dass sich das Volkseinkommen zu 60% auf den Produktionsfaktor Arbeit L und zu 40% auf Kapital K verteilt.

Lösungen: Kapitel 5, Geld und Inflation

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Lösungen: Kapitel 6, Arbeitslosigkeit

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Lösungen: Kapitel 7, Die offene Volkswirtschaft

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