Klettern/ Baumklettern

(Alle Informationen bitte hier sammeln bis zur Reifung des Absatzes und Stichwörter, Fließtext entsteht mit der Zeit!)


BaumkletternBearbeiten

Das Besteigen von Bäumen mittels Seilklettertechnik (SKT) fand lange Zeit meist nur im professionellen Umfeld statt. Durch die Verbreitung von Geocaching erfreut es sich aber inzwischen auch bei Hobbykletterern als ein Spezialgebiet (sogenannte Klettercaches/T5-Caches) steigender Beliebtheit. Ähnlichkeiten von Techniken und Knotenkunde mit anderen Spielarten des Kletterns sind nicht zu leugnen. So gehört es unter anderem zum rekreativen Teil der Ausbildung zum Baumpfleger (Arborist).

Professioneller Bereich/Ausbildung/Voraussetzungen/Fortbildungen Wissen des Baumkletterers: Ausrüstung/Schnitte/erkennen von Baumkrankheiten/ Vorüberlegung und Planen einer Baumpflanzung / Schäden an Bäumen erkennen

Themen/Techniken/Fragen/Stichwörter, (noch nicht strukturiert):

  • Klemheist um den Baum und jeweils einen belasten. Dies entspricht dem Aufsteigen am Seil mit zwei Prusikschlingen, da es sich beim Klemheistknoten um einen Klemmknoten handelt. Anstatt des Seils verwendet man dann den Stamm. Also alles nur größer. Bei Gelegenheit reiche ich gerne Bilder hierzu nach. Dauert aber etwas.
  • Einzelseiltechnik (halbstatische Seile) (Werden beim Baumklettern ausschließlich statische Seile verwendet)
Statische Seile werden als Aufstiegseile benutzt, an denen sich mittels nach oben geschobenem Prusikknoten und Footlocktechnik oder mit Hilfe eines halbautomatischen Sicherungsgerät (Grigri, Chinch o.ä) einer Steigklemme hoch gezogen/gedrückt wird. Dynamische Seile können zur zusätzlichen Sicherung in klassischer Sicherungsmanier benutzt werden.
  • Doppelseiltechnik (halbstatische Seile)
Ein Ende vom Seil ist am Gurt befestigt (Endknoten, Spleis, vernähtes Auge) von wo aus eine Schlinge mit einem Prusikknoten oder einer Steigklemme auf dem rücklaufenden Seil befestigt ist. Während man sich nach oben zieht, wird der Prusikknoten gleichzeitig nach oben bewegt, entweder mit der Hand geschoben oder mit einer kleinen Hilfe (Prusiklift). Die Füße können am Baum abgestützt werden. Da sich das Seil unter Last über die Rinde des Asts bewegt, sollten so nur kleinere Höhen (bis 5 Meter) überwunden werden um den Baum nicht zu verletzen.
  • Prusikknoten / Blakes Hitch
  • Selbstsicherung (Kurzsicherung meist 3, 4 oder 6 m)
  • Wurfschnur, Wurfsäckchen (mit kleinen Stahlkügelchen gefüllt) werden benutzt um große Höhen zu erreichen und eine geeignete sichere Astgabel für das Aufstiegseil zu treffen. Mit der Wurfleine wird das Aufstiegsseil über den gleichen Ast gezogen.
  • Kambiumschoner
Ein Kambiumschoner besteht aus zwei Karabinern zwischen denen ähnlich wie bei einer Expresschlinge ein vernähtes Band liegt. Die meisten Kambiumschoner sind ca. 1 Meter lang.
Der Kambiumschoner wird über einen tragfähigen Ast gelegt (zur Tragfähigkeitserkennung gehört unter anderem, dass der Ast Laub tragen sollte- somit wird vermieden, sich einem unsicheren toten Ast anzuvertrauen). Danach kann ein Seil durch beide Karabiner geführt werden und zum Klettern benutzt werden. Dadurch entsteht kaum Reibung und Seil und Baum leben länger.
  • Fußklemmtechnik
  • Bekleidung
Helm und Handschuhe (günstig und wohl meist ausreichend für nicht-professionelle Kletterer : Fahrradhelm und -handschuhe). Lange Hosen bevorzugen, da dann beim Umklammern eines Stammes oder Astes nicht die Haut aufgeschürft wird. Sportschuhe mit dünnen Sohlen ermöglichen einigermassen gutes Tastgefühl für den Fuß.

Link nach www.fs.fed.us, National Tree Climbing Field Guide, PDF, Englisch, mit den meisten Informationen die man benötigt
USDA Forest Service

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