Informationstechnische Grundlagen (ITG)/ Bedienkonzepte

Elemente markieren

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Bei der Arbeit mit grafischen Benutzeroberflächen (GUI) arbeitet man oft mit einer Menge von Elementen, von denen man einen Teil auswählen, d.h. markieren möchte, um anschließend eine Operation mit allen markierten Elementen durchzuführen. Meist funktioniert folgendes:

  • Mausklick (meist linke Maustaste, evtl. Doppelklick) markiert ein Element und löscht alle anderen Markierungen.
  • Strg + Mausklick ändert die Markierung des angeklickten Elements, ohne die Markierung anderer Elemente zu beeinflussen.
  • Umschalt + Mausklick markiert das angeklickte Element und alle Elemente, die zwischen einem zuvor bereits markierten Element liegen.
  • Strg + A markiert alle Elemente.

Je nach Programm kann die Funktionalität auch abweichend oder nur in Teilen implementiert sein.

Öffne einen Dateibrowser und gehe in ein Verzeichnis mit vielen Dateien. Markiere nun:
  1. eine einzelne Datei,
  2. einige nicht „nebeneinander“ liegende Dateien,
  3. einige „nebeneinander“ liegende Dateien,
  4. alle Dateien; entferne die Markierung einiger Dateien anschließend wieder mit Strg + Mausklick.

Tastenkombinationen

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Man kann auf vielen Betriebssystemen bestimmte Tastenkombinationen Kommandos/Operationen zuordnen. Dabei haben sich folgende Konventionen eingebürgert. Meist bezieht sich die Operation auf alle wie zuvor beschrieben markierten Elemente, z.B. Teile eines Textes, eines Bildes oder auch Elemente aus dem Verzeichnisbaum:

  • Strg + C = kopieren (copy)
  • Strg + X = ausschneiden (eine aufgeklappten Schere ähnelt einem X)
  • Strg + V = einfügen

Ausserdem kann man wie bereits erwähnt mit:

  • Strg + A = alles markieren

und Operationen rückgängig machen:

  • Strg + Z = rückgängig

Diese Tastenkombinationen oder Teile davon funktionieren in vielen Programmen und man spart sich damit viele Mausklicks.

Probiere alle Tastenkombinationen an einem einfachen Textdokument und im Dateibrowser aus. Vorsicht beim Löschen von Dateien!

Maschinenschreiben

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Illustration der Fingerpositionen beim Maschinenschreiben auf einer QWERTZ-Tastatur. Screenshots des Tipptrainer-Programms Klavaro.

Um längere Texte über die Tastatur einzugeben ist die Beherrschung des Zehnfingertippens, bei dem alle zehn Finger zum Einsatz kommen, ein großer Vorteil. Von zentraler Bedeutung ist beim Zehnfingertippen die Grundstellung:

  • Die Zeigefinger sind in der Grundstellung stets auf den Tasten F und J. Diese Tasten sind meist mit einer kleinen Erhebung „erfühlbar“ markiert, damit man auch ohne auf die Tastatur zu schauen wieder zu ihnen zurückfindet.
  • Die anderen Finger liegen in der Grundstellung auf den Tasten A S D bzw. K L Ö. Die Daumen bedienen die Leertaste.
  • Ausgehend von der Grundstellung ist jeder Finger nun wie in der Abbildung dargestellt für einen Teil der verbleibenden Tasten zuständig.

Um richtig Maschinenschreiben zu lernen ist viel Übung erforderlich. Es gibt dazu zahlreiche Programme, sog. Tipptrainer, die z.T. auch über den Webbrowser bedient werden können.

Neben der klassischen QWERTZ-Tastaturbelegung, die noch aus den Zeiten der mechanischen Schreibmaschine stammt, gibt es auch vorteilhaftere Tastaturbelegungen. Diese ermöglichen ein noch schnelleres Tippen, da häufig benutzte Buchstaben schon in die Grundstellung verlegt sind.

Tipp: Gewöhne dir in jedem Fall an, deine Finger immer in der Grundstellung auf der Tastatur zu platzieren. Versuche beim Schreiben auf den Bildschirm und nicht auf die Tastatur zu schauen. Am Anfang ist das langsamer, aber nach und nach wirst du viel schneller werden und kannst Tippfehler sofort ausbessern.
 
QWERTZ 10 Finger-Layout