Geldanlage: Anlagearten: Edelmetalle

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Im Gegensatz zur Physik ist der Begriff Edelmetall in der Geldanlage auf die "klassischen" Edelmetalle Gold, Silber und Platin beschränkt. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen erzielen Edelmetalle keine Zinsen. Die Rendite entsteht durch die Differenz von Einkaufs- und Verkaufspreis abzüglich der Gebühren.

HistorischesBearbeiten

  • Silber und Gold in der Bibel
  • erste Goldmünzen: Lyderkönigs Krösus (Kroisos), 595 v. Chr.
  • Griechenland
  • römisches Reich
  • Goldstandard bis 1914/1933
  • Goldkernstandard bis 1971
  • Goldhortung bei den Zentralbanken

ÜbersichtBearbeiten

GoldBearbeiten

  • MWSt-frei
  • jährliche Fördermenge (weltweit)
2007: 2380 Tonnen (USGS Mineral Commodity Summary Gold 2009)
1900: ca 400 Tonnen
  • Verteilung der Goldbestände auf Schmuck, Zentralbankbestände und private Anleger

Etwa 85 Prozent der heutigen Goldproduktion werden zu Schmuck verarbeitet und 12 Prozent in der Industrie (Elektronik, Medizin, Optik) verwendet. Der Rest von 3 Prozent landet in den Tresoren der Banken.

SilberBearbeiten

  • Bei dem Kauf von Silberbarren oder -münzen in Österreich fällt eine Umsatzsteuer von 20 % an. Dies stellt einen großen Nachteil im Vergleich zu einer Veranlagung in Gold dar.
  • Metalle werfen keine Zinsen wie zum Beispiel Anleihen ab.
  • Will man sein Silber sicher verwahren, fallen gegebenenfalls Kosten für Lagerung und Versicherung an.
  • Ankaufs- und Verkaufspreis können sich stark unterscheiden, da dem Käufer die Herstellungskosten für die Barren oder Münzen zum Rohstoffpreise aufgeschlagen werden.

PlatinBearbeiten

 
Beispiel:Wertseite der 1 oz Noble Platinmünze

AnlageformenBearbeiten

Münzen & BarrenBearbeiten

  • Bullionmünzen vs. Sammlermünzen

PapiergoldBearbeiten

Papiergold stellt eine gute Anlageform dar, wenn man nur daran interessiert ist, von einer Kurssteigerung des Goldpreises zu profitieren. Es ist schneller handelbar und es fallen weniger Gebühren an als beim Handel mit physischem Gold. Wenn man sich mit Gold vor unsicheren Zeiten schützen möchte, ist physisches Gold zu bevorzugen.

SchmuckBearbeiten

Es können hohe Erträge mit Kunst und Wertgegenständen erzielt werden. Es ist allerdings zu beachten, dass die Höhe der Anlagesumme nicht beliebig skalierbar ist. Der Kunstmarkt ist bei weitem nicht so liquide wie der Rohstoff- oder Wertpapieremarkt. Das heißt, dass ein Objekt nicht so schnell zu einem angemessenen Preis gekauft oder veräußert werden kann.

LagerungBearbeiten

  • Bankschließfach
  •   Metallkonto
  • Tresor im Haus / in der Wohnung
  • Einmauern / unter der Erde vergraben / im See versenken / usw. - wird vor allem in Kriegszeiten genutzt