Freitod Suizid und Sterbehilfe

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1) Dieses Buch stellt kein allgemeines gesichertes Wissen dar. 2) Das Buch ist ethisch bedenklich. Es widerspricht dem Jugendschutz. 3) Dem medizinisch begründete Recht auf Selbsttötung bei unheilbaren Krankheiten wird hier keine Rechnung getragen. 4) Auf den Wikibooks soll m.E. kein Buch zur Förderung der Selbsttötung stehen. --mjchael 00:41, 25. Nov. 2023 (CET)

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Jeder Mensch, hat das Recht auf Leben. Bearbeiten

Jeder Mensch hat auch das Recht, das eigene Leben selbstbestimmt zu beenden.

Laut destatis, starben 2021 in Deutschland 9215 Personen durch Suizid.


Wer den festen Willen hat, sein Leben zu beenden, schafft das auch irgendwie. Leider ist das häufig laienhaft ausgeführt, und bringt noch erhebliches Leid oder Schmerz vor dem Ende, oder es funktioniert überhaupt nicht richtig.

Es gibt die Möglichkeit, Schmerzen durch Ärzte lindern zu lassen, so dass das Leben wieder lebenswerter wird.

Es gibt die Möglichkeit, Schulden zu stunden oder sogar zu erlassen. Eine Schuldnerberatung kann da weiterhelfen.

Die Telefonseelsorge : 0800/111 0 222

https://online.telefonseelsorge.de/

deutsche-depressionshilfe

In diesem Buch, geht es nicht darum, gesunde Menschen zum Selbstmord zu animieren. Nein. Dieses Buch, soll Menschen einen Weg aufzeigen, den eigenen Tod selbstbestimmt zu planen, und effizient aus dem Leben aussteigen zu können. Warum sollen sich Menschen noch erhängen, oder vor einen Zug legen, weil sie keine andere Möglichkeit sehen, um ihr Leben zu beenden. Die Ärzte wollen oft nicht helfen, weil sie glauben, dass man ewig weiterleben kann, oder muss, weil der Liebe Gott den Menschen gern am Leben hält, oder so ein kindischer Quatsch.

Der erste Satz im Buch sagt eindeutig aus, dass jeder Mensch, das gute Recht auf Leben hat! Der zweite Satz, sagt aber auch, dass es ein Recht auf den selbstbestimmten Tod gibt. Da braucht kein Mensch die Erlaubnis von einem Arzt einzuholen, um sein Ableben zu organisieren. Ärzte sind für die Lebenden da, um Schmerzen zu lindern, und nicht, um den Tod zu begleiten. Es gibt leider noch keine Sterbeberater, weshalb sich da jeder Mensch selbst drum kümmern muss. In Todesfragen, sind Ärzte jedenfalls nicht der richtige Ansprechpartner.

Frienden, Liebe, Gemeinschaft Die_Kunst,_glücklich_zu_leben

Ungeeignete Methoden Bearbeiten

Es gibt viele hundert Methoden, das Leben zu beenden. Hier ist eine kurze Liste von Methoden, die eher ungeeignet sind, da sie teilweise schlecht wirken, oder unnötig Leid bei Mitmenschen erzeugen.

  • Bahngleise ( Denkt an den Zugführer! Hochspannung)
  • Alles mit Erdgas (Explosionsgefahr!)
  • Alles mit Strom (Gefährlich für Retter)
  • Motor in der Garage (Autos haben Katalysator)
  • Hochhaus (Nicht geeignet!)
  • Haschisch / Pilze (Wirkt nicht / Langes Leiden)
  • Aktive Sterbehilfe (Rechtliche Probleme)
  • Sterbefasten ( Ein Akt der Verzweiflung, der 30 Tage dauern kann.)

Ich meine das überhaupt nicht witzig, auch wenn es so gelesen wird. Laien scheitern häufig, wegen Unwissenheit und fügen sich selbst oder anderen Menschen unnötig Leid zu. Große Schmerzen, Verlust von Gliedmaßen, Ein großer Schaden, Langes Leiden...

Das muss nicht sein. Der Ausstieg kann auch wenig leidvoll und sicher vollzogen werden. Deshalb, sollte das Ableben gut vorbereitet werden.

Planung Bearbeiten

Zu den wichtigen Vorbereitungen gehört nicht die Wohnung zu kündigen, nein, denn wichtig ist zuerst die Patientenverfügung und möglicherweise ein Testament. Denn Ärzte und Sanitäter müssen das Leben so gut es geht retten, wenn ihnen nicht bekannt ist, dass man nicht gerettet werden will!

Selbst wenn eine Patientenverfügung vorliegt, kann man nicht sicher sein, dass die von Notfallsanitätern beachtet wird, da sie zuerst das Leben retten, und später sich mit dem Dokument beschäftigen. Wer also sicher sterben möchte, sollte Sanitäter oder Notärzte nicht zu früh ins Haus lassen, denn sie wollen nur retten.

Wenn die Patientenverfügung erstellt wurde, kann weiter vorgegangen werden. Bei einem sicheren Wunsch nach dem Tod, ist es ratsam auch Notfallmaßnahmen zum Schutz des Lebens darin abzulehnen.

Eine mögliche Strategie, ist zum Beispiel die Beihilfe zum Suizid durch einen Bekannten, Verwandten, oder Verein.

Der Suizidhelfer, stellt dann das Tötungsmittel dem Suizidialen bereit, das nur von dem Suizidialen angewendet/eingenommen werden darf, damit es rechtlich einwandfrei, eine Beihilfe bleibt.

Aus rechtlichen Gründen, sollte auch kein Mensch beim Suizid anwesend sein, um nicht wegen unterlassener Hilfeleistung, belangt werden zu können!


Wenn der Ausstieg allein erfolgen soll, wäre es günstig, den toten Körper möglichst am gleichen Tag aufzufinden. Ich kenne dafür keine pauschale Lösung, aber dir fällt bestimmt was ein.

Es gibt leider noch keine Möglichkeit, die Polizei zu einem bestimmten Termin zu bestellen.

  • Die Haustür sollte nicht verschlossen sein, so dass ein Schlüsseldienst die Tür leicht öffnen kann.
  • Die Absicht zur Selbsttötung, sollte offensichtlich sein.
  • Die Patientenverfügung sollte unterschrieben und gut sichtbar sein.


https://www.bmj.de/DE/themen/vorsorge_betreuungsrecht/patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html

https://www.verbraucherzentrale.de/patientenverfuegung-online

Selbstmord mit Hausmitteln Bearbeiten

Als Mittel für den selbstbestimmten Tod, eignet sich zum Beispiel starker Trinkalkohol (Schnaps), da dieser auf das Atemzentrum im Gehirn wirkt und der Alkohol betäubend wirkt. Das funktioniert am Besten bei Menschen, die keinen Alkohol gewöhnt sind. 2 bis 3 Promill Blutalkohol sind notwendig, um sicher sterben zu können. Gewohnte Trinker, überleben diesen Wert allerdings.

Eine Flasche Genussalkohol, mit 0,7 Litern Inhalt, und 42 Vol% hat 294 ml reinen Alkohol.

 
Der Erste zum Aufwärmen

Spiritus ist nicht verwendbar, da dieser Vergällt ist und zu schnell wieder erbrochen wird. Alkoholiker, können Schnaps aber unterstützend einsetzen, da es betäubt und gleichgültig macht.

Für Nichtalkoholiker, ist es eine große Anstrengung eine ganze Flasche, innerhalb von zwei Stunden zu trinken. Eine starke Überdosis Alkohol, lässt den Menschen einschlafen und nicht wieder aufwachen. Im Schlaf setzt die Atmung aus. Das dauert etwa zwei bis drei Stunden, bis der Tod eintritt.

Eine weitere sichere Methode, ist zum Beispiel das Ertrinken. Das funktioniert überall mit Leitungswasser oder zur Not, mit Kaffee oder Tee. Es ist allerdings ein starker Wille nötig, um bewusst, statt zu trinken, die Flüssigkeit einzuatmen.

Wenn die Lunge gefüllt ist, dauert es nicht lange, bis der Tod durch Ersticken (nach ca. 3 Minuten) eintritt. Weniger als 0,5 Liter Wasser, genügen vollkommen, um zu ertrinken.

 
Brücke


Das Ersticken, funktioniert auch mit Gasen. Diese sollen aus Sicherheitsgründen für die Nachbarn, und die Retter, nicht brennbar sein. Die Atemluft auf der Erde, besteht zu 70 Prozent aus Stickstoff und zu 20 Prozent aus Sauerstoff, den wir zum Überleben brauchen. Der Stickstoff ist selbst nicht giftig. Die tödliche Wirkung, entsteht durch die Verdrängung des Sauerstoffs.

  Wir atmen Kohlendioxid aus, das von der Lunge aus dem Blut gefiltert wird.

Kohlenmonoxid ist ein Gas, das beispielsweise bei unsauberer Verbrennung entsteht, schwerer als Luft ist, und von den roten Blutkörpern im Blut wie Sauerstoff aufgenommen wird. Dieser Umstand, macht dieses unsichtbare und unriechbare Gas sehr gefährlich für Menschen, die weiterleben möchten, wenn es im Raum in höherer Konzentration vorkommt, was es für die Selbsttötung total disqualifiziert.

Reiner Stickstoff, ist gasförmig am besten geeignet und dem Kohlendioxid zu bevorzugen. Der Tod, tritt etwa drei Minuten nach dem Einatmen ein. Am schnellsten ,wird der Tod erreicht, wenn vorher ausgeatmet und die Luft, solange wie möglich, angehalten wird.

Ausatmen, eine Minute Luft anhalten, Ballon ansetzen, einen tiefen Zug Stickstoff in die Lunge einatmen, zurücklehnen und wegdämmern.

Ein normaler Atemzug entspricht etwa 4 bis 6 Litern Gas.

Helium, aus Ballonen funktioniert auch für diesen Zweck, wenn es nicht schnell genug ausgeatmet wird. Das ist das Gas, dass die hohe Stimme erzeugt, da es eine geringere Dichte als Luft aufweist.

 

Eine Injekttion mit einem tödlichen Medikament. Zum Beispiel Nembutal aus der Apotheke. Die Spritze muss selbst gesetzt werden, da es sonst die Aktive Sterbehilfe wäre, die in Deutschland weiterhin verboten ist. Das Mittel kann allerdings von einem Helfer bestellt und gebracht werden. 16 Gramm gelten als sicher tödlich.

https://wernerklinik.co/10-verschiedene-wege-sich-selber-zu-toten/

Saubere Spritzen und Nadeln, kann jeder Mensch, legal in der Apotheke kaufen. Sonst, kann sich auch eine gebrauchte Spritze von einem Heroinsüchtigen am Bahnhof ausgeliehen werden.

Beispiele von berühmten Suizidfällen Bearbeiten

Der Playboy Gunter Sachs, der sich gern auf Sylt aufhielt und viele Feste feierte, tötete sich mit einer Pistole, nachdem er die Diagnose Alzheimer von seinem Arzt bekam.

Roy Black starb mit 48 Jahren, an einer Überdosis Alkohol (3 Promill) und Herztabletten.

Warum hatte Gunter Sachs eine Pistole und warum musste Roy Black auf Alkohol zurückgreifen, um das Gleiche zu erreichen? Hätte Roy Black eine Pistole zur Verfügung gehabt, hätte er sie dafür eingesetzt? Was wäre gewesen, wenn die Überdosis an Alkohol nicht zum Tod geführt hätte? Hätte er es wieder versucht? Warum hat der Arzt von Herr Sachs nicht bemerkt, dass er die Diagnose nicht verkraften würde? Ist der Arzt in einer Mitschuld, am Tod von Gunter Sachs?

Suizide zwischen Medizin und Ethik Bearbeiten

„Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.“ Diese bekannte Sentenz von Albert Camus aus Der Mythos des Sisyphos verweist gleich mehrfach darauf, dass Suizide nicht allein unter medizinischen Gesichtspunkten zu betrachten sind. Vielmehr spielen kulturelle, ethische und rechtliche Aspekte ebenfalls eine wichtige Rolle. Bereits der Begriff des „Selbstmords“ ist ethisch brisant, weil er die aus der religiösen Tradition stammende Verneinung des Rechts auf Selbsttötung beinhaltet. Der Gegenbegriff dazu ist der „Freitod“, der die freie Verfügbarkeit über das eigene Leben hervorhebt – eine Sichtweise, die insbesondere in der aktuellen Diskussion um die Sterbehilfe hohe Aktualität hat. Doch die meisten Suizide beruhen nicht auf einer freien Entscheidung, sondern resultieren aus einer psychischen Störung oder einer existenziellen Lebenskrise. Angesichts solcher Probleme haben sich in Fachkreisen inzwischen die neutralen Begriffe „Selbsttötung“ und „Suizid“ durchgesetzt, während im allgemeinen Sprachgebrauch kaum mehr von „Freitod“, sehr wohl allerdings auch weiterhin von „Selbstmord“ gesprochen wird.

Hinsichtlich der Selbstbestimmungsfrage vertritt das Bundesverfassungsgericht den Grundsatz des Respekts vor der Autonomie des Einzelnen in der Entscheidung über das eigene Leben. Das Urteil des BVerfG vom 26.02.2020 (2 BvR 2347/15) führt dazu aus: „Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen. Die Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren.“

Dieser höchstrichterlichen Entscheidung wird man vielleicht in dieser allgemeinen Formulierung zustimmen können, wenn man nicht aus einer religiösen Perspektive davon ausgeht, dass der Mensch grundsätzlich nicht das Recht hat, über sein Leben zu verfügen, da dieses ein Geschenk Gottes ist. Aber auch wenn man der säkularen Sichtweise des Bundesverfassungsgerichts folgt, stellt sich die Frage, wie es sich mit diesem „Akt autonomer Selbstbestimmung“ bei Menschen mit psychischen Störungen verhält oder bei Menschen, die sich wegen einer schweren körperlichen Erkrankung das Leben nehmen wollen und nicht gut über die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfen informiert sind, oder wenn das soziale Umfeld ihnen das Gefühl gibt, anderen nur noch zur Last zu fallen. Mit rechtlich-ethischen Erwägungen dazu schließt das vorliegende Heft. Sie sind naturgemäß nicht endgültig zu beantworten. Evident und unstrittig dagegen ist, dass der „Akt autonomer Selbstbestimmung“ kein spontaner sein kann oder sollte, sondern am Ende eines qualifizierten Beratungsprozesses steht.

Offene Fragen gibt es jedoch auch hinsichtlich der empirischen Faktenlage. 9206 Suizide verzeichnet die Todesursachenstatistik im Jahr 2020 in Deutschland. Von einer nicht unerheblichen Dunkelziffer ist auszugehen, z. B. unerkannten Suiziden unter den Verkehrstoten oder unter den Drogentoten. Ziemlich genau drei Viertel der dokumentierten Suizide entfallen auf die besondere Risikogruppe älterer Männer. Der Anstieg der Suizidrate im Alter bei den Männern wird häufig als „ungarisches Muster“ bezeichnet, weil dieser Altersgang zuerst in Ungarn beobachtet wurde. Für viele westliche Industrieländer trifft das zu, in Japan, einem Land mit insgesamt hoher Suizidrate, dagegen nicht. Dies deutet darauf hin, dass das Suizidgeschehen möglicherweise durch gesellschaftliche Altersbilder mitbestimmt wird, dass z. B. Verluste an wahrgenommener Leistungsfähigkeit und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, das Suizidrisiko erhöhen können. Zu den vollendeten Suiziden hinzu kommt eine große Zahl an Suizidversuchen: 10- bis 20-mal häufiger schätzt die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention ihre Zahl. Anders als bei den vollendeten Suiziden sind hier die Frauen in der Mehrzahl und es sind mehr jüngere Menschen betroffen. Noch weitaus häufiger unter jungen Menschen sind klinisch ernst zu nehmende suizidale Gedanken, von denen nach Studien im Laufe eines Jahres bis zu einem Fünftel der Jugendlichen berichtet. Von Suiziden ist immer auch das soziale Umfeld mitbetroffen. Es leiden Angehörige, Freundinnen und Freunde, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen. Man geht davon aus, dass jeder Suizid mehr als 6 Menschen mitbetrifft, von denen einige psychosoziale Unterstützung benötigen.

In der Coronakrise ist immer wieder die Frage gestellt worden, ob während des Lockdowns im Frühjahr 2020 die Häufigkeit von Suiziden und suizidalen Handlungen zugenommen hat. Dies würde der klassischen soziologischen Perspektive nach Durkheims Le Suicide 1897 entsprechen: In Zeiten der Anomie, der Unsicherheit über soziale Normen, nehmen Suizide zu. Das war in der Pandemieperiode 2020, wie zunächst polizeiliche Statistiken gezeigt haben, jedoch nicht der Fall. Inzwischen bestätigen auch Daten der Todesursachenstatistik diesen Sachverhalt. Aber Krisen beeinflussen durchaus die Suizidhäufigkeit, wie viele Studien zeigen: Nach der Finanzkrise 2007/2008 war das in vielen Ländern zu beobachten und auch die Coronakrise ist unter dem Gesichtspunkt der Suizidhäufigkeit mit dem Jahr 2020 nicht zu Ende, auch nicht mit dem Jahr 2021, für das noch keine Daten vorliegen. In manchen Ländern zeigt sich bereits jetzt eine Zunahme der Suizide. So haben diese in Japan seit Beginn der Krise stetig zugenommen, einer Medienmeldung im Sommer 2021 zufolge in 12 Monaten bei den Männern um 7,4 %, bei den Frauen um 18,4 %.

In der Suizidprävention gab es in den letzten Jahren in Deutschland viele Fortschritte, angefangen von der besseren Früherkennung und Therapie psychischer Störungen über Verbesserungen des Rettungswesens und der Notfallmedizin bis hin zur Entschärfung von Hotspots, etwa ungesicherten Brücken. Neue Ansätze gibt es auch in der Behandlung suizidaler Patientinnen und Patienten. Dies alles hat dazu beigetragen, dass sich die Suizidraten in den letzten Jahrzehnten nahezu halbiert haben. Dennoch bleibt hier noch viel zu tun: Lagen Mitte der 1970er-Jahre sowohl die Zahl der Verkehrstoten als auch die der Suizidopfer bei jeweils knapp 20.000 pro Jahr, so zeigt sich heute, dass die Verkehrsunfallprävention (2719 Tote im Jahr 2020) sehr viel effektiver war als die Suizidprävention (9206 Suizide 2020). So unübersehbar die Verbesserung des psychosozialen Angebots in den letzten Jahrzehnten ist, wichtige Reformvorhaben der niedrigschwelligen psychosozialen Versorgung stecken nach wie vor in den Kinderschuhen, etwa flächendeckende Angebote der Krisenintervention oder im Vorfeld gute und gut vernetzte gemeindepsychiatrische Strukturen.

Bei Camus, den wir eingangs zitiert haben, ist der Suizid eine typische Antwort auf die Sinnlosigkeit des Lebens. Er stellt dem jedoch die absurde Bejahung des Sinnlosen entgegen, in dem ebenfalls berühmten letzten Satz seines Essays: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“ Die moderne Suizidprävention geht etwas profaner davon aus, dass die meisten gefährdeten Menschen nur rechtzeitig Hilfe brauchen. Damit stellt sich die Frage, an welchen Stellen Prävention und Therapie weiter verbessert werden können, ob die Datenlage dazu ausreicht und ob für bestimmte Lebenssituationen neue ethische und rechtliche Bewertungsmaßstäbe in Rechnung zu stellen sind: Zeit also für eine Bestandsaufnahme für ein ernstes philosophisches, psychologisches, soziales und medizinisches Problem. Wir hoffen, mit dem vorliegenden Heft dazu einen Beitrag zu leisten. Den Autorinnen und Autoren danken wir dafür, dass sie uns dazu informative Artikel zur Verfügung gestellt haben, die wichtige Aspekte dieses breiten und komplexen Themenfelds vor dem Hintergrund aktueller Daten beleuchten.

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Veterinärstr. 2, 85764, Oberschleißheim, Deutschland

Joseph Kuhn

Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie und Institut für Psychotherapie (IfP), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52 (W26), 20246, Hamburg, Deutschland

Martin Härter

Kbo-Isar-Amper-Klinikum, Akademisches Lehrkrankenhaus der LMU, Vockerstr. 72, 85540, Haar, Deutschland

Peter Brieger

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Fazid, Blick in die Zukunft Bearbeiten

Auch wenn das Leben im Moment schrecklich scheint, und kein Ausweg erkennbar ist, kann es sich noch um 180 Grad drehen und wieder angenehm werden. Mach nicht den Fehler es zu früh wegzuwerfen, denn andere Menschen in deiner Nähe brauchen dich. Selbsttötung ist dein gutes Recht, aber nicht immer die richtige Lösung. Du bist Wertvoll, und niemand möchte, dass du stirbst!

Der Autor wünscht sich, dass der legale Suizid humaner und sicherer wird. Eine Tablette aus der Apotheke und die Möglichkeit seinen Tod anzukündigen, ohne dass der Rettungsdienst das verhindern muss, wäre wünschenswert.

Der Freitod ist nicht frei, denn er kostet das Leben.

Projektzusammenfassung Bearbeiten

  • Zielgruppe: Personen, die das Leben ablehnen und sich in vollem Bewusstsein über den legalen Freitod informieren möchten.
  • Buchpatenschaft/Ansprechperson: --Stefan Zintel 15:01, 7. Nov. 2023 (CET)
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Ja, gern. Ergänzungen sind erwünscht. Ich bin mit dem Buch fertig.
  • Themenbeschreibung: Dieses Buch erklärt den Prozess zum selbstgewählten Ende. Suizid ist in Deutschland legal und die passive Hilfe dazu ebenso. Jeder Mensch muss einmal sterben, aber es gibt einige Menschen, die selbstgewählt ihrem Leben vorzeitig ein Ende machen wollen. Ich möchte das Tabu brechen und sinnvoll aufklären, da ich den Freitod als Menschenrecht ansehe.
  • Aufbau des Buches: Füge dein Projekt in die Liste auf dieser Seite ein und erstelle die Unterseite [[Freitod_Suizid_und_Sterbehilfe/ <Erläuterung>]]

Dieses Lehrwerk ist erst vor kurzem angelegt worden. – Nützliche Hinweise findest du im Wikibooks-Lehrbuch. – Bei Problemen kannst du unter diesem Link um Hilfe bitten. – Diskussionen zu diesem Buch führst du auf dieser Seite. – (Datum im Format Jahr_Monat_Tag: 20231111))

Details zu diesem Baustein erfährst du unter diesem Link.