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Apostolisches GlaubensbekenntnisBearbeiten

Ich glaube an w:Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde;

Und an w:Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der w:Jungfrau Maria,
gelitten unter w:Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten;

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische1 Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
w:Auferstehung der Toten (wörtlich: des Fleisches)
und das ewige Leben. Amen.

1In den reformatorischen Kirchen wird der Ausdruck "katholische Kirche" oft durch "christliche Kirche" bzw. "allgemeine Kirche" ersetzt, um sich von der römisch-katholischen Kirche abzugrenzen. Katholisch bedeutet in diesem Sinne jedoch nicht die römisch-katholische Kirche, sondern die allgemeine Kirche (gr. katholikos = allgemein), also die Gemeinschaft aller Christen.

Text des Nizäno-Konstantinopolitanischen GlaubensbekenntnissesBearbeiten

Wir1 glauben an den einen w:Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn w:Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der w:Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter w:Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist w:am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
und seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater (und dem Sohn2) hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die w:Propheten,
und die eine, heilige, katholische3 und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine w:Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt. Amen.
1Der griechische Originaltext hat durchgängig die Mehrzahl. In der lateinischen Fassung, wie sie sich im Westen eingebürgert hat, steht durchgängig die Einzahl ("Ich glaube..."). Dies deswegen, weil das Bekenntnis im Westen als Taufbekenntnis des Einzelnen gebräuchlich war, während es im griechischen Original als verbindendes Bekenntnis der ganzen Kirche konzipiert ist.
2Das sogenannte w:Filioque entfällt in der griechisch-katholischen bzw. orthodoxen Fassung
3"Katholisch" ist hier nicht in einem konfessionellen Sinn gemeint, sondern im Sinne von "die umfassende, allgemeine, dem gemeinsamen Glauben gemäße Kirche". Aus diesem Grund übersetzen Kirchen reformatorischer Tradition an dieser Stelle oft "die eine, heilige, allgemeine (bzw. christliche) und apostolische Kirche".

Glaubensbasis der Evangelischen AllianzBearbeiten

(kopiert von http://www.ead.de )

Bei der Gründungskonferenz der Evangelischen Allianz 1846 in London wurde als gemeinsam festgestellte theologische Übereinstimmung die Glaubensbasis beschlossen, die ein Grundkonsens reformatorischer Bekenntnisse darstellt.

Wir bekennen uns:

  • zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung
  • zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung
  • zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen
  • zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes als einziger und allgenugsamer Grundlage der Erlösung von der Schuld und Macht der Sünde und ihren Folgen
  • zur Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist
  • zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt
  • zum Priestertum aller Gläubigen, welche die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist
  • zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit
  • zum Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen
  • zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit