Dieses Buch steht im Regal Ratgeber.

Zusammenfassung des Projekts

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  • Zielgruppe: Alle, die Energiekosten senken möchten
  • Lernziele: Der Leser soll lernen, wie man, möglichst ohne Einbußen bei der Lebensqualität, Energie(kosten) sparen kann
  • Buchpatenschaft/Ansprechperson: Zur Zeit niemand. Buch darf übernommen werden.
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? ja
  • Richtlinien für Co-Autoren:
  • Themenbeschreibung: Wie kann man Energie sparen?

Einleitung

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Ihr Portemonnaie leidet unter chronischem Geldmangel? Ihre Energiekosten sind zu hoch? Sie möchten trotz steigenden Energiepreisen weniger bezahlen? Dann sind Sie hier richtig. Dieses Buch soll Ihnen Tipps geben, wie Sie Strom, Sprit, etc. sparen können.

Wenn Sie aufmerksam lesen, werden Sie merken, dass Energiesparen oftmals mit Zeit- und Geldersparnis einhergeht. Ein toller Nebeneffekt - und die Umwelt freut sich ebenfalls!

Standby-Betrieb

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Der Standby-Betrieb reduziert die elektrische Leistung eines Gerätes so weit, dass dieses dennoch per elektronischem Befehl oder durch leichte Betätigung wieder in die volle Leistung versetzt werden kann.

Die ersten Geräte mit Standby-Funktion waren Radios, Stereoanlagen und Fernseher. Es folgten Computer und Geräte der Hausautomation. Mittlerweile (2022) verbrauchen auch Elektroherde und elektrische Backröhren Strom im Ruhezustand.

Seit 2014 dürfen die meisten Geräte im Standby-Modus maximal 0,5 Watt verbrauchen. [1][2]

Angenommen, es werden 5 Standby-Geräte von Montag bis Freitag maximal 8 Stunden täglich benutzt, an den beiden Wochenendtagen jeweils 16 Stunden. In einem Jahr ergeben sich daraus 12.480 Stunden, in welchen diese Geräte nicht benutzt werden. Bei 0,5 Watt pro Gerät werden somit 12,48 kWh im Jahr für den ungenutzten Standby-Betrieb benötigt.

Standby-Stromverbrauch ausgewählter Geräte

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Amazon Echo
Gerät Verbrauch
(W)
Flachbildfernseher [SB 1] 0,1
LED Computermonitor [SB 2] 0,1
höhenverstellbarer Schreibtisch [SB 3] 0,2
Kaffeevollautomat [SB 4] 0,5
Notebook [SB 5] 0,5
Mikrowelle [SB 6] 0,7
Smart Home Bluetooth-Lampe [SB 7] 0,8
Google Home [SB 8] 1,5 - 2,0
Amazon Echo ("Alexa") [SB 8] 1,9 - 2,9
WLan-Lautsprecher [SB 8] 1,6 - 2,2

  1. Flachbildfernseher: Samsung UE40H6470, Toshiba 24D1333G
  2. LED Computermonitor: MSI MP 242
  3. Schreibtisch: No-Name Schreibtisch
  4. Kaffeevollautomat: Saecco Intelia Evo Bella
  5. Notebook: Dell Inspiron 5379
  6. Mikrowelle: Privileg Edition 50 AC925EBL
  7. Bluetooth-Lampe: Tuya Bluetooth
  8. 8,0 8,1 8,2 https://www.digitalzimmer.de/artikel/wissen/standby-verbrauch-im-smart-home


Beleuchtung

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17 W LED-Lampe als Ersatz für eine Leuchtstoffröhre

Ab 2009 durften die ersten Lampen mit Glühwendel nicht mehr verkauft werden. Seitdem werden viele Lampentypen durch LED-Lampen ersetzt. Sie stellen den derzeit wirtschaftlichsten Lampentyp dar.

Lichtausbeute verschiedener Lampentypen im Verhältnis zur aufgewendeten Energie
Lampentyp Lichtausbeute
(lm/W)
Leistung für 730 lm
(W)
Glühbirne [3] 9,2 - 13,8 60
Halogenlampe [4][5] 8 - 16 48
Leuchtstofflampe [4] 50 - 68 14
LED [6] 60 - 170 8
Entladungslampe[6] 160 - 176,5 erst ab ca. 4.000 lm verfügbar

Die Bauteile in den LED-Lampen, die Leuchtdioden können maximal mit einer Spannung von 1,2 b is 4,5 Volt betrieben werden. Im einfachsten und besten Fall werden in einer Lampe so viele LEDs hintereinander geschaltet, bis die Gesamtspannung der verfügbaren Spannung entspricht. In manchen Fällen muss die Spannung jedoch durch zusätzliche Maßnahmen, wie vorgeschaltete Netzteile, reduziert werden, was den Wirkungsgrad von LED-Lampen noch einmal, um ca. 20%, reduziert. Wenn bei 230 V Anlagen die Gefahr der Berührung besteht, sind zur Stromkreistrennung ebenfalls Transformatoren bzw. Netzteile erforderlich.

  • Aufgrund ihrer kleinen Bauweise finden LEDs auch Verwendung für die Hintergrundbeleuchtung in Möbeln. Der Stromverbrauch beträgt hier je nach Ausführung üblicher Weise ca. 2 bis 30 Watt. Diese LED-Lampen sollten nur zugeschaltet werden, wenn Personen wirklich anwesend sind.

Lüften mit System

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Gekippte Fenster sind zu vermeiden, da sie sehr ineffektiv lüften, jedoch viel Wärme verloren geht und die Schimmelbildung gefördert werden kann. Besser ist es für einige Minuten (je nach Wohnungs/Zimmergröße) stoßzulüften. Dies bedeutet möglichst viele Fenster gleichzeitig komplett zu öffnen, mindestens jedoch 2 gegenüberliegende Fenster um einen möglichst schnellen Luftaustausch zu gewährleisten, ohne die Wohnung komplett auszukühlen.

Tip: Wenn viel Feuchtigkeit aus einem Raum herausgelüftet werden muss, so kann es vorteilhaft sein, dies durch kontinuierlichen Luftaustausch zu erreichen. Dazu wird das gekippte Fenster so blockiert, dass eine geringere als die übliche Kippöffnung entsteht. Durch den Luftspalt wird ein dauerhafter Luftaustausch und damit ein Feuchtigkeitsabfluss erreicht. Jedoch sinkt die Raumtemperatur nicht so stark ab und die warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen. Priorität liegt hierbei jedoch in der schnellen Trocknung des Raumes und nicht auf einer dauerhaften Lösung für das regelmässige, energiesparende Auslüften normaler Raumfeuchtigkeit. Dabei sollte man die hydrothermischen Besonderheiten von Kellerräumen nicht außer acht lassen.

Küche und Bad

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Viele Leute drehen für kurze Zeit das Warmwasser auf, um sich nur kurz die Hände zu waschen oder eine Kleinigkeit abzuspülen. Dazu wird zumeist zu viel Warmwasser bereit gestellt, welches danach unnötig in den Leitungen und der Heizung selbst stehen bleibt und Wärme verpufft.

Für ein Mal Händewaschen werden ca. 1/4 Liter Wasser verbraucht. Um diese Wassermenge wieder auf eine Speichertemperatur von 60°C aufzuwärmen, sind ca. 25 Wh erforderlich. Hierfür werden wiederum 0,0024 m³ Gas benötigt. Im Laufe eines Jahres wird so bei täglich zwei Mal Händewaschen Gas mit einer Energie von 18 kWh verbraucht. Bei einem Preis von 0,11 €/kWh entstehen somit jährliche Kosten in Höhe von 2,00 €.

Durchlauferhitzer werden besonders in älteren Bädern und Küchen ohne Zentral-Warmwasserbereitung eingesetzt. Sie erhitzen das Wasser mit einer Leistung von rund 20kW und sie so gebaut, dass mehrere Liter erhitzt werden, bevor aus dem Wasserhahn überhaupt warmes Wasser fließen kann. Bei einer großen, zentralen Kellerheizung, z.B. mit Öl oder Gas, ist der Wirkungsgrad nicht besser, da ihr Wasservolumen noch größer ist und sie enorme Mengen Energie benötigt diese großen Wassermengen zu erhitzen. Es ist also bedeutend energiesparender und umweltschonender, Warmwasser nur dann einzusetzen, wenn es in größeren Mengen benötigt wird. Schmutziges Geschirr kann bis zu einer lohnenswerten Menge gesammelt werden.

  • Mikrowellenherde haben energetische Wirkungsgrade von lediglich 60%. Es wird daher empfohlen, Wasser ab etwa 0,3l im Wasserkocher zu erhitzen, die wesentlich höhere Wirkungsgrade erlangen.
  • Auf dem Herd Wasser zum Kochen zu bringen dauert lange und ist nicht umweltschonend: Ein Wasserkocher kann dies schneller und hat einen sehr hohen Wirkungsgrad. Daher kochendes Wasser direkt in den Topf gießen!

Energiebedarf zum Kochen von 1 Liter Wasser

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Gerät Dauer
(Minuten)
Leistung
(W)
Energiebedarf
(Wh)
Mikrowelle [e 1] 10,4 1.410 243
elektrisches Kochfeld [e 2] 16,5 675 217
Induktionskochfeld [e 3] 11,5 900 199
elektrisches Kochfeld [e 2][e 4] 13,3 675 175
Kaffeemaschine [e 5] 5,7 1.207 114
Wasserkocher 2,9 2.152 104

  1. Mikrowelle: Privileg Edition 50
  2. 2,0 2,1 Kochfeld: Efbe Schott Tischgerät
  3. Induktionskochfeld: Bora S Pure
  4. Topf mit Deckel verschlossen
  5. Kaffeemaschine: Saecco Intelia Evo Bella



  • Nach dem Kochen und Braten werden die Pfannen und Töpfe oft schmutzig stehen gelassen, der Bratensaft, Kochreste, harte Fette usw. trocknen sehr hartnäckig an und werden beim Spülen lästig. Dem kann umweltschonend abgeholfen werden, wenn direkt nach dem Zubereiten der Speise kaltes Wasser eingefüllt und der Topf / Pfanne beiseits gestellt wird. Es ist noch genügend Energie im Boden eines jeden Gefäßes gespeichert, die dafür sorgt, das kalte Wasser zu erwärmen und den Bodensatz einzuweichen oder sogar schon zu lösen. Dies spart also Energie und Zeit! Aber Vorsicht! Ist die Pfanne noch sehr heiß, kann die schnelle Verdampfung des zugegebenen Wassers dazu führen, das Fetttröpfchen in die Luft geschleudert werden. Diese entzünden sich von selbst und führen so zu einer Stichflamme. Lassen Sie daher immer ihre Pfanne kurze Zeit etwas abkühlen, bevor sie Wasser hineingeben.
  • Beim Duschen kann sehr viel Energie gespart werden, wenn während des Einshamponierens und Einseifens das Wasser abgedreht wird und man zudem schon vor Beenden der Dusche die Temperatur des Warmwasser zurückdreht.
  • Es lässt sich viel Energie sparen, wenn man am Herd schon vor Ende der Zubereitung die Platten oder den Ofen abschaltet. Platten und Ofen speichern noch mehrere Minuten lang ihre hohen Temperaturen.
  • Stellen Sie niemals einen kleinen Topf auf eine große Herdplatte und achten Sie darauf, dass Töpfe und Pfannen generell komplett auf der Platte stehen. Ein Herd ist schließlich keine Heizung!
  • Der gute alte Schnellkochtopf kommt mit wesentlich weniger Energie aus als ein gewöhnlicher Kochtopf. Warum? Weil zum einen kein heißer Wasserdampf entweicht und zum anderen der Siedepunkt des Wassers durch den hohen Innendruck auf 120°C steigt. Die Speise wird noch heißer und ist viel schneller gegart. Wenn also ein Suppenhuhn ausgekocht wird und es lange dauert, ist der Schnellkochtopf die erste Wahl. Wieder gilt: Energie und Zeit gespart!
  • Spülen Sie, falls möglich, ihr Geschirr mit einer Geschirrspülmaschine. Verschiedenste Tests haben ergeben, dass eine moderne Spülmaschine deutlich weniger Wasser, Heizenergie und Spülmittel verbraucht, als wir Menschen beim Spülen per Hand verbrauchen. Selbst mit Einbeziehung der Herstell- und Transportenergie, sind Sie bei einer Lebensdauer von 10 Jahren auf der ökologisch und ökonomisch besseren Seite.
  • Das Vorheizen von Backöfen war früher Usus, ist jedoch nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr erforderlich, da die Aufheizzeiten neuer Backöfen äußerst gering sind. Kalkulieren Sie lieber 2 Minuten mehr Verweildauer im Ofen ein.
  • Stellen Sie auf Induktionskochfeld um. Sie kochen wie auf einem Gasherd aber ohne die Gasgefahren. Der Energieverbrauch sinkt deutlich, da magnetische Wellen im Gegensatz zu Infrarotstrahlung erzeugt wird. Selbst ein Wechsel von einem Infrarotherd zu einem klassischen Herd mit Heizplatten senkt den Stromverbrauch erheblich.
  • Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank oder das Eisfach. Lassen Sie diese vorher bis auf Zimmertemperatur auskühlen.
  • Tauen Sie regelmäßig ihr Eissfach des Kühlschrank ab und reinigen Sie im gleichen Atemzug Ihren Kühlschrank!

Elektrogeräte, EU-Energielabel

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EU-Energieverbrauchskennzeichnung von Waschmaschinen

Seit 1998 müssen Haushaltsgroßgeräte (z.B. Waschmaschinen, Wäschetrockner), aber auch Lampen mit einer Energieverbrauchskennzeichnung versehen werden. Dieses soll die Energieeffizienz des Gerätes angeben. Die Skala reicht von G(sehr hoher Verbrauch) bis A++(Sehr Sparsam). Die Klassen A+ und A++ wurden eingefügt, als klar wurde, das die Skala nicht reicht und somit fast alle Geräte über kurz oder lang die Klasse A erfüllen würden. Die Skala erfasst nur den Stromverbrauch der Geräte, wenngleich der Wasserverbrauch, sofern sinnvoll, an geeigneter Stelle angegeben werden kann. Dies hat auf die Energieeffizienzklasse aber keine Auswirkungen.

Heutzutage sind so gut wie keine Geräte mehr auf dem Markt, die die Klasse C unterschreiten. Nur Glühlampen sind, aufgrund ihres technisch bedingten schlechten Wirkungsgrades, in der Regel mit schlechten Energielabeln ausgezeichnet. Hier lohnen sich Energiesparlampen oder LEDs, die zumeist eine sehr gute Energieeffizienz vorweisen können.


Heizungsanlage

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Siehe auch: Optimierung von Kleinheizungsanlagen

Ein großes Einsparpotenzial bieten Heizungsanlagen.

Von der aufgewendeten Gasenergie kommen teilweise nur 60 bis 70% als Heizungswärme beim Verbraucher an. Verbraucht ein Haushalt ca. 10.000 kWh Gas im Jahr, so sind das bei 0,22 €/kWh Kosten in Höhe von 2.200 €. Könnten diese Verluste vollständig reduziert werden, so würden daraus Einsparungen in Höhe von 770 € resultieren.

Ursachen von Verlusten in einer Heizungsanlage sind:

  • Zu hohe Warmwasser-Rücklauftemperaturen bei Brennwertkesseln.
Bei der Verbrennung in Heizkesseln entstehen im Wesentlichen über 120°C heißes CO2 und Wasserdampf. Brennwertkessel gewinnen diese im Abgas steckende Wärme zurück. Die meiste Energie ist im Wasserdampf gespeichert. Diese Energie wird jedoch erst wirksam genutzt bei der Kondensation unterhalb von ca. 56°C. Diese Kondensation erfolgt mit entsprechend kühlen Heizungs-Rücklaufwasser. Ist das Rücklaufwasser noch 57°C warm, kondensiert der Wasserdampf nicht. Die Energieausbeute beträgt dann nur 2 bis 3%. Erst bei z.B. 30°C Rücklauftemperatur lassen sich ca. 11 % der Energie zurückgewinnen.
  • Unzureichende Dämmung von Rohrleitungen und Heizungseinbauten. Insbesondere geht Wärme verloren, wenn Heizungskomponenten dort Wärme abgeben, wo diese nicht benötigt wird. Ist es im Keller (auch nur leicht) warm, oder ist es im Heizungsschacht warm, so sind dort entlang führende Leitungen und deren Einbauten nicht ausreichend gedämmt.
Ein 10 m langes unisoliertes Rohr mit einem Durchmesser von 18 mm würde in einem Jahr etwa 1.700 kWh Wärme an die Umgebung abgegeben. Bei Zugrundelegung einer Dämmung von 18 mm, welche laut Energieeinsparverordnung mindestens vorgeschrieben ist, würden davon nur noch 16%, 259 kWh abgegeben werden. Eine in manchen Bereichen schon angewandte, noch bessere Isolierung von 100 mm würde die Wärmeverluste auf 47 kW reduzieren.
Selbst in der Industrie sind Dämmungen nur 30 bis 50 mm dick ausgeführt. Diese Leitungen können bis über 100 Meter lang sein. Durch dickere, aber auch vollständigere, Dämmung können auch hier große Mengen Energie eingespart werden.

Weitere Möglichkeiten zur Einsparung von Wärmeenergie:

  • Bei Abwesenheit die elektronischen Heizkörperthermostate ausschalten. Elektronische Heizkörperthermostate vereinfachen das Heizen. Das Wohnzimmer ist warm, wenn wir nach Hause kommen, das Bad ist warm, wenn wir duschen gehen. Verlassen wir den Raum vor der üblichen Zeit, sollte gleichzeitig die Raumheizung manuell ausgeschaltet werden. Auch wenn wir in den Urlaub fahren, oder wenn wir aus anderen Gründen absehbar nicht zu Hause sind, sollte die automatische Zuschaltung der Heizkörper deaktiviert werden.
  • Heizungskreise absperren, wenn diese nicht genutzt werden. Nicht immer ist es ausreichend, nur die Heizungspumpe abzuschalten. Infolge von Temperaturgradienten und aber gleichzeitig noch geöffneten Heizkörperthermostaten kann das Wasser zirkulieren und selbst durch ausgeschaltete Pumpen Wasser fließen. Ob die Heizung noch durchflossen wird, kann leicht überprüft werden, indem im Kesselraum freie Teile der Leitung, wie Absperrarmaturen, angefasst werden. Ist die Leitung warm, sollte zusätzlich ein Kugelhahn geschlossen werden, wodurch die Zirkulation zuverlässig unterbunden wird.


Verbrauchsarme Autos, Alternative Antriebstechnologien

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Wenn Sie darüber nachdenken, sich ein neues Auto zuzulegen, dann würde es ihrem Geldbeutel und der Umwelt gut tun, ein sparsames Auto, oder ein Auto, das keine teueren Kraftstoffe benötigt, zu kaufen. Es gibt dahingehend verschiedene Technologien:

 
Der Toyota Prius ist das bekannteste Hybridauto
  • Hybridautos
    • Vorteile:
      • Haben Elektro-inere und Diesel-/Benzinmotor
        • Hohe Reichweite
      • Hoher Wirkungsgrad
        • Vor allem im Stadtverkehr
        • Bremsenergie kann genutzt werden
      • Geringe Geräuschemissionen dank Elektroantrieb
    • Nachteile
      • Hohes Eigengewicht wegen doppeltem Antrieb
      • Erhöhte Anschaffungskosten
      • Erhöhte Wartungskosten
  • Brennstoffzellen-Autos
    • Vorteile
      • Geringe Geräuschemissionen dank Elektroantrieb
    • Nachteile
      • Große Tanks für Wasserstoff notwendig
      • Geringere Energieeffizienz im Vergleich zu Elektroautos mit Akkumulator
      • Noch nicht Serienreif
  • Flüssiggas-/Erdgasautos
    • Vorteile
    • Nachteile
      • Erhöhte Anschaffungskosten
      • Erhöhte Wartungskosten
  • Elektroautos mit Akkumulator
    • Vorteile
      • Hoher Wirkungsgrad
        • Vor allem im Stadtverkehr
        • Bremsenergie kann genutzt werden
      • Benötigen keine Gangschaltung
      • Geringe Geräuschemissionen dank Elektroantrieb
    • Nachteile
      • Durch die geringe Abwärme des Motors sind energiefressende Heizungsanlagen nötig
      • Geringere Reichweite als normales Auto
      • Lange Ladezeit
      • Je nach Akkumulatortyp: Ermüdung der Akkus nach langjähriger Nutzung, z.T. bedingt durch zu schnelles Laden
      • Erhöhte Anschaffungskosten
      • Erhöhte Wartungskosten
      • Erhöhte Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrer durch die geringe Geräuschemission

Spritsparende Fahrweisen

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Energiesparende Fahrweise

Motor aus

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Wenn Sie an einer (Baustellen-)Ampel oder Schranke stehen und das Auto nicht abschalten, läuft der Motor im Leerlauf, bei einer Drehzahl von ca. 900 Umdrehungen/Minute weiter. Der Motor ist nicht mit den Rädern verbunden, damit das Auto nicht losfährt. Um diese Drehzahl zu halten, verbraucht der Motor aber ständig Treibstoff. Indem man den Motor ausschaltet dreht dieser nicht mehr und verbraucht keinen Kraftstoff. Es ist sicherlich nicht sinnvoll, den Motor an einer normalen Ampel auszuschalten, da man sonst, durch die Zeit, die man zum Motor starten braucht, den Verkehr aufhalten könnte. An Baustellenampeln oder vor Bahnschranken ist es jedoch ratsam, den Motor auszuschalten. Man steht recht lange und kann oft erkennen, dass die Baustellenampel bald grün wird (Wenn kein Gegenverkehr mehr kommt) oder die Schranke gleich aufgeht (Ein Zug ist vorbeigefahren).

Internationale Untersuchungen haben ergeben, dass sich das Abschalten des Motors je nach Typ bereits ab etwa 7-8 Sekunden Standzeit lohnt.

Vorausschauend fahren

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Beobachten hilft, umweltfreundlicher zu fahren.

Schon vor der Fahrt lässt sich einiges einsparen:

  • Unnötigen Ballast lassen Sie besser zu Hause, jegliches Gewicht bedeutet zusätzliche Spritkosten und Verschleiß des Autos.
  • Verringern Sie den Luftwiderstand und nehmen Sie direkt bei Nichtgebrauch Ihre Fahrräder, die Ski-Box usw. vom Dach!
  • Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen den Reifendruck. Gewöhnliche Reifen vertragen gut und gerne 0,2 - 0,4 bar mehr Druck, als vom Hersteller angegeben. Beachten Sie jedoch immer den Beladungszustand des PKWs. Vorsicht: Zu hoher Druck kann gefährlich sein und lässt den Reifen einseitig verschleißen. Zu niedriger Druck erhöht ebenfalls den Verschleiß durch erhöhten Rollwiderstand (Walken des Reifens) und ist aufgrund schlechterer Haftungseigenschaften gefährlich.
  • legen Sie schon VOR dem Motorstart Ihren Gurt an und legen Sie den 1. Gang oder den Rückwärtsgang ein, falls Sie keine Automatik fahren.
  • benutzen Sie die Klimaanlage nur dann, wenn die Temperaturen dies auch verlangen. Beschlagene Scheiben lassen sich durch warme Luftzufuhr in der gleichen Zeit säubern, die die Klimaanlagenfunktion bei Kaltluft braucht. Trotzdem sollten Sie 1x im Monat die Klimaanlage für 10 Minuten einschalten, um den Kühlkreislauf sowie die Kompressortechnik "in Schwung" zu halten.


Im Verkehr selbst sollten Sie vorausschauend fahren, d.h.:

  • Achten Sie auf den Vordermann Ihres Vordermanns: Bremst dieser, können Sie bereits vom Gas gehen und mit einer Bremsung Ihres Vordermanns rechnen. Möglicherweise beschleunigt der erste Wagen auch wieder, wodurch ein Bremsen von Ihrer Seite unterbleiben kann.
  • gehen Sie vom Gas, wenn Ihr Vordermann anfängt zu blinken
  • lassen Sie das Auto mit eingelegtem Gang auf die rote Ampel zurollen
  • schalten Sie die Sitzheizung nur ein, wenn es wirklich notwendig ist. Diese kostet viel Energie!
  • bei Gebrauch der Klimaanlage geht bis zu 1 Liter Sprit auf 100km gesondert durch den Auspuff. Bei gemäßigten Außentemperaturen hilft zudem meistens, Schiebedach oder Fenster zu öffnen.

Nicht immer in den Leerlauf

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Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf eine rote Ampel zu. Automatisch schalten viele Autofahrer dann in den Leerlauf und rollen auf die Ampel zu und bremsen wenn nötig. Sehr viele Autos haben jedoch eine „Schubabschaltung“, durch die man Sprit sparen kann. Aufgrund der vorhin geschilderten Fahrweise bleibt diese Funktion aber ungenutzt. Denn wenn Sie in den Leerlauf schalten, dreht der Motor konstant mit ca. 1000 Umdrehungen/Minute weiter, damit er sich nicht selbst abwürgt. Durch die fehlende Verbindung vom Motor zur Achse treibt er dabei die Räder jedoch nicht an. Besser ist es, nicht in den Leerlauf zu schalten. Sie machen einfach das gleiche, was Sie beim Anfahren auch tun, nur umgekehrt. Rollen Sie auf die Ampel zu und achten Sie auf die Drehzahl. Sobald sie bei ca. 1000 U/min liegt, schalten Sie einen Gang runter. Erst wenn sie nicht mehr runterschalten können schalten Sie in den Leerlauf. Dank der Schubabschaltung muss der Motor nicht aus eigener Kraft drehen, sondern er wird durch die Umdrehungen der Räder gedreht, da eine Verbindung zwischen Achse und Motor besteht. Da er dazu keine Kraft aufbringen muss, verbraucht er auch keinen Kraftstoff. Erst wenn sie dann in den Leerlauf schalten, verbraucht der Motor wieder Treibstoff. Achten Sie jedoch darauf, dass der Motor immer mit mindestens 900 U/min dreht, da sonst der Motor beschädigt werden kann.

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Einzelnachweise

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  1. https://www.heise.de/ct/artikel/Ein-Watt-Verordnung-291868.html, 2009-01
  2. https://www.eup-network.de/fileadmin/user_upload/Produktgruppen/Lots/Final_Documents/Lot6/guidelines_standby_1275_2008.pdf, 2009-10
  3. Häberle, Jöckel, Krall, Schiemann, Schmitt: Tabellenbuch Elektrotechnik, 25. Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel, 2013, ISBN 3-8085-3227-0, 190 Seiten
  4. 4,0 4,1 https://images.philips.com/is/content/PhilipsConsumer/Campaigns/CL-20160212-Choose-a-lamp/Catalog_Becuri_si_Becuri_LED_2015_lighting_RO_2016.pdf 2015
  5. www.osram.de/_global/pdf/osram_de/tools_services/downloads/allgemeinbeleuchtung/halogenlampen/haloluxhalopar.pdf
  6. 6,0 6,1 www.assets.signify.com/is/content/Signify/Assets/philips-lighting/germany/20210818-compact-overview-led-lamp.pdf, 2021