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FunktionsweiseBearbeiten

Das Netzteil muss die Computerkomponenten mit stabilisierten, geglätteten Gleichspannungen versorgen. Außerdem muss es die empfindliche Elektronik vor Störungen im 240-V-Versorgungsnetz schützen, die durch Überspannungsstöße oder kurze Unterspannungen entstehen.

Der Überspannungsschutz ist mehrstufig:

  • Glättungs- und Schutzkondensatoren
  • Die Spannungsregelstufe
  • Zusätzliche Thyristoren, die bei Überspannungen und bei Störungen im Netzteil notfalls die Ausgangsspannungen kurzschließen (falls die Thyristoren nicht aus Kostengründen eingespart worden sind).

Schwere, teure Transformatoren findet man in Computernetzteilen nicht. Computernetzteile werden als Schaltnetzteile realisiert: Eine Phasenanschnittschaltung lädt am Beginn jeder Sinus- Halbwelle die Speicherkondensatoren auf, die für die nächsten 10 Millisekunden (bis zur nächsten Halbwelle) die gespeicherte Energie an die Verbraucher weitergeben..

AnschlüsseBearbeiten

Die vom Netzteil kommenden vierpoligen Kabel haben rote (+ 5 Volt), gelbe (+ 12 Volt) und schwarze (Masse) Adern. Sie sind mit verschiedenen Arten von Steckern versehen.

  • Die Anzahl und das Aussehen der zur Hauptplatine führenden Stecker ist unterschiedlich und ändert sich alle paar Jahre.
  • Die größeren der vierpoligen, einreihigen Stecker sind für Festplatte, DVD, CD-ROM und Lüfter bestimmt. Die Stecker haben zwei abgeschrägte Ecken, um zu verhindern, dass der Stecker verpolt wird.
  • An neuen Netzteilen gibt es breite flache Stecker für SATA-Festplatten.
  • Die kleineren der vierpoligen, einreihigen Stecker sind für das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk bestimmt. Die Stecker sind durch ihre Form vor Falschpolung geschützt. Allerdings muss man aufpassen, den Stecker nicht seitlich versetzt aufzustecken, sonst fährt das Netzteil nicht hoch.

Generationen von NetzteilenBearbeiten