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Bildbearbeitung mit Photoshop: Druckversion

Inhaltsverzeichnis

Bildbearbeitung mit PhotoshopBearbeiten

Was ist Photoshop? Photoshop ist ein Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm. In diesem Buch geht es weniger um Photoshop, sondern viel mehr um die Bildbearbeitung selbst, am Beispiel von Photoshop. Hier wird gezeigt, welche Techniken einen zu einem bestimmten Ziel führen!

Rote-Augen-WerkzeugBearbeiten

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:

Das Rote-Augen-Werkzeug ist eines der wichtigsten Werkzeuge in jeder Bildbearbeitung, wenn es darum geht, Fotos zu bearbeiten. Der sogenannte Rote-Augen-Effekt (siehe Wikipedia) entsteht dann, wenn die rote Netzhaut des Auges den Blitz der Kamera refklektiert. Diese refklektiert dann nur den roten Anteil des Blitzlichts und das direkt in das Objektiv der Kamera.

Vermeiden des Rote-Augen-EffektsBearbeiten

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:

Direkt vermeiden kann man ihn nur mit der Kamera. Entweder man stellt gar keinen Blitz ein oder man wählt den Vorblitz. Dieser kann diesen unschönen Effekt allerdings nur reduzieren, nicht vermeiden. Am besten kann man ihn vermeiden, wenn man zusätzliche Lichtquellen anbringt, die nicht von der Kamera kommen.

Entfernen des Rote-Augen-Effekts mit der BildbearbeitungBearbeiten

 
Rote Augen
 
Bearbeitet

Was nützen einem diese Blitzmethoden, wenn man sein Foto schon gemacht hat? Gar nichts! Jedoch sollte jede Bildbearbeitung (abgesehen von Paint) über ein Rote-Augen-Werkzeug verfügen. Dieses funktioniert allerdings unterschiedlich. Ich erkläre es hier für Photoshop:

  • Vordergrundfarbe: Schwarz einstellen
    • Wenn die gesamte Pupille betroffen ist: Augenfarbe einstellen
  • Das Rote-Augen-Werkzeug wählen (unter Photoshop: Y)
  • Den betroffenen Bereich mit dem Rote-Augen-Werkzeug überzeichnen
    • Eventuell mehrmals

Im Beispiel rechts funktioniert das nicht einwandfrei: Es sieht grau, nicht schwarz aus! Dieses Problem kann man sicher auf viele Weisen lösen. Ich beschreibe hier, was ich mit dem Bild "Bearbeitet" gemacht habe:

  • Vorder- und Hintergrundfarbe schwarz
  • Formenwerkzeug (Unter Photoshop: U), Ellipse
  • Pupille mit einer Ellipse überzeichnen


Tipp:

 

Die folgenden Schritte lassen sich möglicherweise mit anderen Bildbearbeitungen gar nicht oder sehr anders nachvollziehen


  • Verschiebenwerkzeug (unter Photoshop: V)
  • Ellipse markieren (drauf klicken)
  • Menü: Ebene / Inhalt der Ebene ändern / Verlauf
  • Auf das Kästchen mit dem Verlauf klicken (nicht auf den Pfeil)
  • Im neuen Dialog rechts und links (auf der Verlaufsleiste) oben auf die Marker klicken
  • Deckkraft: 50 (%) einstellen
  • OK / OK

Style des PinselsBearbeiten

Tipp:

 

Die folgenden Schritte lassen sich möglicherweise mit anderen Bildbearbeitungen gar nicht oder sehr anders nachvollziehen


Oben in der Toolbar lassen sich (bei gewähltem Rote-Augen-Werkzeug) verschiedene Pinsel-Styles verwenden. Diese findet man hinter der Beschriftung "Pinsel". Dort klickt man auf den Pfeil und wählt sozusagen den "Style der Angriffsfläche". Dazu ist es immer gut, wenn man weiß, wie viel ein Pixel auf seinem Bildschirm ungefähr ist. Als Vergleich: Bei vielen Bildschirmen sind 20px ungefähr die Hälfte bis zwei Drittel des Daumennagels.

FarbtoleranzBearbeiten

Tipp:

 

Die folgenden Schritte lassen sich möglicherweise mit anderen Bildbearbeitungen gar nicht oder sehr anders nachvollziehen


Am besten ist es natürlich, eine hohe Toleranz einzustellen. Besser als 30% sind 50% oder 60%, so kann die Anzahl der Wiederholungen des Zeichnens deutlich reduziert werden. Die Toleranz lässt sich ähnlich des Pinsel-Styles einstellen.

Weitere VerwendungszweckeBearbeiten

Man kann das Rote-Augen-Werkzeug auch "missbrauchen", also für Sachen anwenden, für die es nicht gedacht war, jedoch gut funktioniert. Denn das Rote-Augen-Werkzeug macht nichts weiter, als den gewählten Bereich einfärben (genauer gesagt die Farbe, die beim ersten Mausklick unter der Maus lag, und alle Farben, die ähnlich sind - standardmäßig eine Toleranz von 30%). Bei schwarz sind hinterher auch die Anteile von rot, grün und blau gleich. Demnach kann man das Werkzeug so auch für das Einfärben von Objekten, die keine Augen sind, verwenden.

WeichzeichnerBearbeiten

 
Position des Weich- zeichners in der Toolbox

Der Weichzeichner ist eine Art AntiAliasing in einem bestimmten Bereich, nämlich unter der Maus (und einem bestimmten Umkreis). Das heißt, wenn man alles mit dem Weichzeichner überzeichnet, sieht es aus, als hätte es AntiAliasing abbekommen. Das kann sich gut auswirken, solange man dieses Werkzeug sparsam verwendet (Abgesehen davon zeichnet Photoshop alle seine Objekte mit einer Art AntiAliasing).

AktivierungBearbeiten

Der Weichzeichner ist ein Werkzeug wie jedes andere. Er befindet sich im Abschnitt 3 der Toolbox. Im Übrigen haben diese Abschnitte etwas zu sagen:

  • Abschnitt 1: Auswahlwerkzeuge: Markieren, Verschieben, Lasso, Zauberstab, Abschneiden, Textwerkzeug (bildet eine Ausnahme)
  • Abschnitt 2: Hinzufügen von Elementen / starkes Verändern: Formen, Gradienz, Airbrush, Pinsel, Füllen, Stift, Radierer, Impressionistenwerkzeug
  • Abschnitt 3: Leichte Veränderungen: Weichzeichner, Scharfzeichner, Schwamm, Wischfinger, Rote-Augen-Werkzeug, Abwedler
  • Abschnitt 4: Erleichterung der Arbeit: Kopier-Stempel (Kloner), Pipette, Hand, Lupe

Man klickt auf das durch einen Kreis markierte Symbol oder drückt R. Damit wird dann wie bei einem normalen Stiftführen der Bereich darunter verwischt.

Weitere AnwendungBearbeiten

Auch, wenn man einen Bereich verwischen will, kann man den Weichzeichner benutzen. Auch, wenn es auch mit dem Wischfinger zu realisieren ist. Herauskommen könnte dieses Bild:


 


Tipp:

 

Dieses Beispiel ist so realisiert, dass es mit den meisten Bildbearbeitungen nachzuvollziehen ist. Eine professionellere Herangehensweise ist folgende:

  • Vordergrundfarbe: blau / Hintergrundfarbe: marineblau
  • Neues Rechteck für den Übergangsbereich
  • Verschiebenwerkzeug und Rechteck auswählen
  • Menü: Ebene / Inhalt der Ebene ändern / Verlauf / OK


Pinsel, Airbrush und StiftBearbeiten

Alle drei Tools erlauben dem User, freihändig Linien zu zeichnen. Lediglich im Style gibt es Unterschiede:


 

Jede Bildbearbeitung sollte diese Werkzeuge besitzen! Qualitätsunterschiede gibt es allerdings im Airbrush. Auch wenn man das beste Ergebnis wohl mit Corell Painter erzielt, haben wir mit Photoshop eine sehr hohe Qualität. Alle Tools befinden sich im zweiten Abschnitt, wo genau, wurde im Kapitel "Weichzeichner" erklärt.

VerwendungBearbeiten

Die drei Werkzeuge simulieren das, was aus ihrem Namen hervorgeht. Lediglich beim Airbrush könnte man sich streiten: Sowohl ein Airbrush wie auch ein grober, trockener Flachpinsel.

 

StylesBearbeiten

Die Styles lassen sich wie auch beim Rote-Augen-Werkzeug einstellen: in der Toolbar. Farben werden aus der Vordergrundfarbe bezogen. So kann man zum Beispiel für den oben gezeigten Regenbogen einen Airbrush, Spritzer 28px, Vordergrundfarben nacheinander: rot, orange, gelb, grün, blau ohne großen Aufwand nachmachen.

Bei der Anwendung eines GrafiktabletsBearbeiten

Bei der Nutzung eines Grafiktablets ändert sich je nach Druck des Stifts auf der Tabletoberfläche Deckkraft, Größe, Form oder Farbe des erzeugten Pinselstriches (Insofern dies eingestellt wurde). Dies ermöglicht im Gegensatz zur Verwendung einer Maus dynamischere Ergebnisse.

Der KopierstempelBearbeiten

Der Kopierstempel (manchmal auch als Klonstempel oder Klonwerkzeug bezeichnet) ist in der professionellen Bildbearbeitung ein wichtiges Werkzeug und sollte in allen Bildbearbeitungen vorhanden sein. Abgesehen von den Tastaturbesetzungen ist die Vorgehensweise fast überall gleich.

FunktionBearbeiten

Der Kopierstempel hat die Aufgabe, einen bestimmten, nicht rechteckigen Bereich, an einer anderen Stelle in der Grafik einzufügen. In Photoshop wird er über die Taste S aktiviert. Mit einem Klick auf die Grafik bei gedrückter Alt-Taste wird die Ausgangsposition gewählt. Beim ersten Runterdrücken der linken Maustaste auf dem Zeichenbereich werden alle darauf folgenden Mausbewegungen auf die mit Alt gewählte Position bezogen und im zweiten Bereich wiedergegeben. Sozusagen wird eine Differenz zwischen beiden Positionen berechnet. Dann wird das neue Pixel von seiner Position minus berechnete Differenz bezogen. Zur Verdeutlichung soll ein Delphi-Programm dienen:

var
  IsDown: Boolean;
  px, py: Integer;     // Bezugskoordinaten
  dx, dy: Integer;     // Differenzen

...

procedure TForm1.GraphicMouseDown(Sender: TObject; X, Y: Integer);
begin
  if GetAsyncKeystate(VK_MENU) < 0 then
  begin
    px := X;
    py := Y;
  end
  else begin
    dx := X - px;
    py := Y - py;
  end;
  IsDown := True;
end;

procedure TForm1.GraphicMouseMove(Sender: TObject; X, Y: Integer);
  if IsDown = True then
begin
  Graphic.Pixels[X, Y] := Graphic.Pixels[X - dx, Y - dy];
end;

BeispielBearbeiten

Ein Beispiel soll die Wirkungsweise des Kopierstempels verdeutlichen:

 

Nachzeichnen in KreisformBearbeiten

Dazu muss man zunächst ein neues Bild erstellen. Danach wird in der Orginalgrafik der Ausgangspunkt definiert. Danach wird in der neuen Grafik nachgezeichnet (auch das ist möglich). In der Orginalgrafik wird dann eine neue Ebene in Kreisform erstellt (eine Auto-Form). Anschließend wird das zweite Bild kopiert und in der Orginalgrafik als neue Ebene eingefügt. Danach wird diese mit der Ebene darunter über Strg + G gruppiert. Sie erscheint in Kreisform.

 


Der ZauberstabBearbeiten

Der Zauberstab ist ein sehr wichtiges Werkzeug. Wenn er vorhanden ist, funktioniert er in fast allen Bildbearbeitungen gleich, heißt nur anders. Mit dem zauberstab könnt ihr zusammenhängende Bereiche markieren, also Bereiche, die eine gleiche oder ähnliche Farbe haben.

FarbenBearbeiten

Erst einmal vorher etwas zu der Philosophie der Farben. Jeder sollte sich im Klaren sein, dass die Grundfarben hier nicht magenta, gelb und cyan sind, sondern zinnober (rot), grün und blau. Meistens werden diese Farben nach dem Muster RGB (Red - Green - Blue) dargestellt. Jede der Farbanteile rot, grün und blau kann Werte von 0 bis 255 annehmen. 0 bedeutet: nichts; 255 bedeutet: maximal. Diese werden hexadezimal dargestellt (zwei Stellen) und anschließend verknüpft. 0 ist: 00. 255 ist: FF. Wer sich mit hexadezimalen Zahlen nicht auskennt:

Sie bestehen aus Stellen, wie die dezimalen Zahlen. Nur sind die Stellen nicht die Zehnerpotenzen, sondern die Potenzen von Sechzehn. Also die erste Stelle von rechts ist dezimal die 1 (100). Danach folgt die 10 (101), dann die 100 (102), dann die 1.000 (103), usw. Im hexadezimalen System sind es also: 1 (160), 16 (161), 256 (162), 4096 (163), 65536 (164), ... Wir brauchen also nicht nur Symbole für die Ziffern 0 - 9, sondern für 0 - 15. Diese sind: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F. Eine 0 ist also eine 0, eine 16 ein 10, eine Fünfzehn ein F, ein 4096 ein F00. 255 ist dann FF. Sollten dabei nicht zwei Stellen erreicht werden, werden Nullen vorangestellt. Also ist Fünfzehn nicht F, sondern 0F. Um Rechnereien zu vermeiden, hat man für die Farben das hexadezimale System gewählt, da man dort viel besser schätzen kann. Ein rot wäre: FF0000, ein grün: 00FF00, ein blau: 0000FF.

Die hexadezimalen Farbwerte werden als ein Wert betrachtet und anschließend in eine dezimale Zahl umgewandelt: Ein rot wäre also 16711680. Übrigens kann man so (nebenbei) jede Farbe mit drei Bytes abspeichern, R - G - B, denn 255 ist binär genau 11111111.

1048576 65536 4096 256 16 1 Farbe
0 0 0 0 0 0 schwarz
15 15 15 15 15 15 weiß
15 15 0 0 0 0 rot
0 0 15 15 0 0 grün
0 0 0 0 15 15 blau
15 15 7 7 / 8 0 0 orange
15 15 15 15 0 0 gelb
0 0 15 15 15 15 aqua

Diese Tabelle stellt die Codierungen für die wichtigsten Farben (RGB) bereit. Bei klarem orange ist nicht klar definiert, ob man bei der zweiten G-Stelle (256) sieben oder acht zu nutzen hat. Das soll uns aber nicht stören, da beide Farben sehr ähnlich sind, auch wenn sich ihre Codierungen vom Wert her ziemlich unterscheiden.

Aber zurück zum Thema: diese dezimalen Farbwerte sind für den Zauberstab sehr wichtig, warum, werdet ihr gleich erfahren.

AktivierungBearbeiten

Der Zauberstab wird entweder in der Toolbox angeklickt oder die Taste W wird gedrückt. Dann klickt ihr auf einen Punkt (Pixel) auf dem Bild und der Zauberstab markiert einen zusammenhängenden Bereich.

ToleranzBearbeiten

Ein zusammenhängender Bereich wird dadurch definiert, dass er aus farblich gleichen oder ähnlichen zusammenhängenden Pixeln besteht. Wer ein bisschen etwas von Computern / Programmieren versteht, der weiß, dass wir zwar gut wissen, was ähnlich ist. Aber woher soll der Computer das wissen? Das bestimmt der User! Wenn ihr den Zauberstab selektiert habt, werdet ihr in der Toolbar eine Beschriftung namens "Toleranz" finden. Und hier kommen wir zurück zu den Farben! Wir waren dort stehengeblieben, dass rot den Wert 16711680 hat (und damit kommen wir der maximalen Anzahl an Farben schon recht nahe: 16.777.215 für ein reines weiß). Die Toleranz gibt also an, wie groß der Unterschied der Farbwerte sein darf.

BeispielBearbeiten

 
Beispiel

Nehmen wir an, wir haben uns bei dem Regenbogen aus dem letzten Kapitel vermalt und möchten nun den orangenen Anteil löschen. Wir aktivieren den Zauberstab, klicken in den orangen Streifen und drücken anschließend ENTF, so ist er weg! Und das, ohne die anderen Streifen zu verletzen. Rückgängig können wir es immernoch mit STRG + Z machen. Die Toleranz sollte hier 50 sein.

Der AbwedlerBearbeiten

Der Abwedler hat die Aufgabe, einer Stelle in einer Grafik an Intensität zu vermindern. Dadurch kann zum Beispiel ein Nebel-Effekt erzielt werden. Der Abwedler ist möglicherweise nicht in allen Bildbearbeitungen enthalten oder heißt stark anders. Er wird mit der Taste O aktiviert. Nach dem Aktivieren wird wie mit einem Pinsel gezeichnet.

BeispielBearbeiten

Folgendes Bild zeigt die Grafik ohne Abwedler:

 

Danach die Version mit Abwedler:

 

Man sieht einen deutlichen Intensitätsunterschied.

Der RadiererBearbeiten

Der Radierer (auch Radiergummi) dient dazu, einen bestimmten Bereich der aktiven Ebene zu löschen. Er wird über E aktiviert.

Unterschiedliche KriterienBearbeiten

Der Radierer verfügt über unterschiedliche Kriterien / Formen. Drückt man länger auf das Radierer-Symbol, so kann man eines wählen:

  • Radierer: Radiert den Bereich unter dem Cursor
  • Magischer Radierer: Löscht den Teil mit der gleichen oder ähnlichen Farbe unter dem Cursor. Gleicht einem Verwenden des Zauberstabs und anschließendem Löschen.

Das Linien-WerkzeugBearbeiten

Das Linienwerkzeug gibt es in Photoshop nicht! Es gibt aber ein Formen-Werkzeug, das mehrere Formen annehmen kann. Darunter auch eine Linie, deshalb kann man durchaus von einem Linien-Werkzeug sprechen. Das Formenwerkzeug wird mit der Taste U aktiviert.

Wählen der Linien-FormBearbeiten

Die Linienform kann bei längerem Drücken des Formen-Symbols oder in der Toolbar bei aktiviertem Formen-Werkzeug gewählt werden.

Die FarbeBearbeiten

Die Farbe wird aus der Vordergrundfarbe bezogen.

LinienstärkeBearbeiten

Die Linienstärke kann wie die Pinselstärke in der Toolbar ausgewählt werden.

FormenmodusBearbeiten

Es gibt auch unterschiedliche Modi für die Form. Das heißt: Wird sie als neue Ebene erstellt oder wird sie der darunterliegenden Ebene hinzugefügt? Dies kann in der Toolbar gewählt werden, nämlich zwischen "Ebenenstil" und den Ebenenformen.

FüllungBearbeiten

In Photoshop kann auch eine Linie eine Füllung bekommen. Dazu kann man für eine graduelle Füllung z. B. Ebene / Inhalt der Ebene ändern / Verlauf wählen. Der Rest dürfte sich von selbst erklären bzw. durch probieren herausfinden lassen. Zudem ist er wahrscheinlich in jedem Bildbearbeitungsprogramm total anders!

Das RechteckBearbeiten

Das Erstellen eines Rechtecks funktioniert genauso wie bei einer Linie. Allerdings ist die Form anders. Jedoch kann es beim Rechteck wichtig sein, es zu vereinfachen: Dazu kann man Ebene / Ebene vereinfachen oder den Button "Vereinfachen" in der Toolbar wählen.

Löschen von EbenenBearbeiten

Ebenen sind nur wirklich sinnvoll, wenn sie auch gelöscht werden können. Die meisten Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme verfügen über die Arbeit mit Ebenen. Das sind zum Beispiel:

  • Adobe Photoshop (Elements)
  • Adobe Illustrator
  • GIMP
  • Serif PhotoPlus
  • Ulead PhotoImpact
  • Corel Paintshop Pro

Aber es gibt auch Programme, die keine Ebenen unterstützen, zum Beispiel:

  • Corel Painter
  • MS Paint

Corel Painter benötigt nicht wirklich Ebenen, da er eher dazu da ist, Pinsel und Stifte zu simulieren, was ihm auch sehr gut gelingt! MS Paint ist sehr schlecht, da es keine Ebenen unterstützt. Warum Ebenen so wichtig sind?

  • Sie erleichtern die Arbeit, wenn man sich verzeichnet hat
  • Sie erleichtern das Löschen
  • Man kann einzelne Arbeitsschritte und die Entstehung der Gesamtzeichnung besser nachvollziehen

Der entscheidende Punkt ist das Löschen und Bearbeiten. Nämlich das, worum es in diesem und im nächsten Kapitel geht. Ein Rechteck unter einem anderen kann man in Paint nicht wirklich einfach löschen. In Photoshop geht das schon! Wichtig ist, dass man das Verschieben-Werkzeug wählt. Das gelingt mit V. Man klickt jetzt entweder auf die entsprechende Ebene oder wählt es in dem Ebenenfenster. Dann wird die Ebene mit ENTF gelöscht.

Transformation von EbenenBearbeiten

Damit ist gemeint, Ebenen zu:

  • Rotieren
  • Verschieben
  • Skalieren

RotationBearbeiten

Möchte man eine Ebene rotieren, also um ihre eigene Achse drehen, gelingt das, indem man bei gewähltem Verschieben-Werkzeug (V) den Cursor leicht außerhalb der Ecken der Ebene setzt. Man sollte jetzt einen Cursor in einer gebogenen Doppelpfeil-Form sehen. Nun kann man per Drag & Drop die Ebene rotieren

VerschiebungBearbeiten

Möchte man eine Ebene verschieben, so muss man zuerst das Verschieben-Werkzeug aktivieren. Nun wird per Drag & Drop die Ebene verschoben, nachdem man den Cursor in die Mitte der Ebene geschoben hat.

SkalierungBearbeiten

Eine Ebene kann skaliert werden, indem man den Cursor bei aktiviertem Verschieben-Werkzeug an eine der Ecken der Ebene setzt und dann bei gedrückter Maustaste den Cursor verschiebt.

Auto-TonwertkorrekturBearbeiten

Eine Auto-Tonwertkorrektur kann nützlich sein, wenn man z. B. mit dem Handy Fotos gemacht hat. Oder aber, wenn man diese bei der Digitalkamera ausgeschaltet hat. Eines vorab: Eine Auto-Tonwertkorrektur sieht nicht immer gut aus. Man sollte diese nicht anwenden bei:

  • Nachtfotos
  • Fotos mit dunklem Hintergrund oder sehr großem Kontrast: z. B. eine LED auf einem schwarzem Brett bei Dunkelheit

Denn in diesen Fällen kann das Foto hinterher stark an Ausdruck gewinnen.

FunktionsweiseBearbeiten

Vorher ersteinmal etwas zur Theorie: Die Auto-Tonwertkorrektur geht davon aus, dass alle Pixel des Bildes zusammen ein Mittelgrau ergeben. Also dass die Rot-, Grün- und Blauanteile insgesamt vollständig sind. Das heißt, die Farbwerte werden solange inkrementiert / dekrementiert (je nach Farbanteil), bis insgesamt das gewünschte Ergebnis herauskommt.

AusführungBearbeiten

Die Auto-Tonwertkorrektur wird mit Überarbeiten / Autotonwertkorrektur durchgeführt.

Ebenen gruppierenBearbeiten

 
Beispiel

Ebenen gruppieren wurde schon bei dem Kopierstempel besprochen. Da wurde gezeigt, wie man in einer Kreisform nachzeichnen kann. Hier aber generell etwas zu der Gruppierfunktion: Sie bewirkt, dass eine Ebene nur dort sichbar ist, wo auch ihre "Elternebene" ist. Das kann in vielen Situationen nützlich sein. Was jedoch ist die "Elternebene"? Das ist die Ebene, die in der Hierarchie unter der "Kindebene" liegt. Nur mit der kann sie gruppiert werden!

AnwendenBearbeiten

Dazu wird mit dem Verschieben-Werkzeug die betroffene "Kindebene" angeklickt und anschließend Ebene / Mit darunterliegender Ebene gruppieren gewählt.

An der Seite wird ein einfaches Beispiel für die Gruppierung gezeigt.