Atommodelle: Thomsonsches Atommodell

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Bei dem sogenannten "Thomsonschen Atommodell" handelt es sich um eine veraltete Vorstellung des Atomaufbaus. Entwickelt wurde es von John Thomson, einem britischen Physiker.

In der Vorstellung des Thomsonschen Atommodells besteht ein Atom aus einem etwa kugelförmigen Gebilde mit einer gleichmäßig verteilten Masse, in der sich die Elektronen bewegen. Aufgrund der Konstellation der Elektronen innerhalb des Atoms auch der Trivialname: "Plumpudding"-Modell - oder auf Deutsch - Rosinenkuchenmodell.

Das oben beschriebene Modell entstand 1903 auf der Grundlage verschiedener Versuche von John Thomson. So bewies er, dass Kathodenstrahlen aus, wie der modischere Name besagt, Elektronen bestehen. Des Weiteren gelang es ihm, mithilfe eines Vakuums das Verhältnis von Masse zu Ladung zu bestimmen und kreierte so sein eigenes Atommodell.

Widerlegt wurde es unter anderem klassisch durch den Rutherfordschen Streuversuch, der nicht nur das Thomsonsche Atommodell über den Haufen warf, sondern auch zur Entstehung des Rutherfordschen Atommodells führte. Siehe dazu [Rutherfordsches Atommodell]